Fördefrau - Ellerbek will seinen Strand zurück

Fördefrau - Ellerbek will seinen Strand zurück Bis 1910 war die Enteignung des Ellerbeker Strandes abgeschlossen. Bis heute bleibt den Ellerbeker/innen ein Zugang zum Meer versperrt!

04/04/2022

Heute lese ich mit Erstaunen in den Kieler Nachrichten, dass die Premium Veloroute Ostufer nicht nur bergauf und bergab geht, sondern sogar weiterhin von Autos genutzt werden soll. Jedenfalls, wenn sie - wie im Moment angedacht- durch den Elbenkamp in Dietrichsdorf führt.
Der Vorschlag, den Salzredder als alternative und kürzere Strecke zu nutzen, scheint aus Kostengründen wohl schon jetzt verworfen worden zu sein.
Was soll man dazu noch sagen? Für die "Bronx von Kiel" (O-Ton OB Kämpfer für das Ostufer) reicht wohl ein bisschen frischer Asphalt, um aus einer Straße eine "Premium-Veloroute" zu machen.

27/02/2022

Herr Bender hat sich bis heute nicht gemeldet. Dafür aber unser OB, Herr Kämpfer. Er erklärt mir, was alles sooo schön ist an der geplanten Veloroute und an unseren schönen Parks und dass es leider nicht möglich sei, dass wir auf dem Ostufer lebenden etwas von dem frei werdenden Kraftwerksgelände direkt am Meer haben können. Schließlich hätten wir ja auch schon den Hasselfelder Strand...und die paar Kreuzfahrtschiffe mehr...pfff.
Netter Brief Herr Kämpfer! Danke, dass Sie mir geantwortet haben...ehrlich!!! Aber Fazit ist doch: wir kriegen nix ab vom großen Kuchen. Kein Platz am Meer für uns Menschen, die hier leben...und auch alle anderen...außer Touris, die eine Kreuzfahrt buchen.
Dehalb habe ich dem OB UND Herrn Günther nochmal geschrieben:

Guten Tag Herr Günther, guten Tag Herr Kämpfer,
bevor Tatsachen geschaffen werden, schreibe ich Ihnen noch einmal mit der eindringlichen Bitte, für uns Bürger/innen am Ostufer eine historische Chance zu ergreifen!

Das frei werdende Gelände des alten Kraftwerkes mit dem dazugehörigen Gebäude (dem ehemaligen Restaurant "Kieler Ansichten) stellen eine wahrscheinlich für die nächsten Jahrzehnte einmalige Chance dar, den Bürger*innen am Ostufer den Zugang zum Wasser zu ermöglichen und damit auch einen Teil historischen Unrechts zu heilen (siehe: Zwangsenteignung des Strandes in Ellerbek 1864-1904)

Hier werden nicht reversible Tatsachen von Menschen geschaffen, die nicht am Kieler Ostufer wohnen!
Wir brauchen Orte der Begegnung am Meer!
Der Hasselfelder Strand und das Ostufer wird durch noch mehr Kreuzfahrtschiffe und das erhöhte nötigen LKW- und PKW Aufkommen (Belastung Ostring, Schwentinebrücke!) sicherlich nicht attraktiver.
Bitte setzen Sie sich für uns ein!

Es bedankt sich im Voraus:
Fördefrau

22/02/2022

Da sich Herr Bender nicht meldet, wende ich mich an unseren Ministerpräsidenten. Schließlich ist ja Wahljahr!

Guten Tag, Herr Günther,
mit Interesse habe ich in den Kieler Nachrichten im Februar gelesen, dass das Land der Gemeinde Mönkeberg zur Ölpiersanierung am Strand eine Förderung in Höhe von 2,2 Millionen Euro gewährt. Auf dem dortigen Grundstück am Meer will die Gemeinde evtl ein Hotel bzw. Restauration bauen.

Anders in Kiel:
Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes Ost war am Wasser eine Premium Veloroute Ostufer geplant. Entsprechend der Premiumroute 10 auf dem Westufer.
Nun lese ich in den Kieler Nachrichten, dass diese Route aus Kostengründen nicht mehr infrage kommt.

Bereits auf einer Wahlkampfveranstaltung vor der Bundestagswahl im Herbst 21, erklärte der OB Herr Kämpfer, dieser 10 Meter breite Streifen am alten Kraftwerkes sei zu teuer, als dass die Stadt ihn von der Eigentümerin kaufen UND von alter Munition befreien könnte.
Aus Kostengründen müssen die Radfahrer/innen sich mit einer Streckenführung arrangieren, die nur mit guter Kondition befahren werden kann (den Heikendorfer Weg steil berauf, weitab vom Wasser!!!), also keinesfalls barrierefrei, keinesfalls eine Premiumroute!

Nun meine Frage:
Ist es nicht möglich, dass im Interesse der Allgemeinheit, das Land Schleswig-Holstein Mittel zur Verfügung stellt, um einer Landeshauptstadt den Bau der längst überfälligen Anbindung des Fahrradverkehrs an den bereits bestehenden Förde-Rad-Wanderweg zu ermöglichen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Heike Schmidt
Peter Hansen Str. 105
24148 Kiel

alias Fördefrau:
https://www.facebook.com/F%C3%B6rdefrau-Ellerbek-will-seinen-Strand-zur%C3%BCck-107394055174457/?ref=pages_you_manage

Mitglied der Stadtmacher*innen

Bis 1910 war die Enteignung des Ellerbeker Strandes abgeschlossen. Bis heute bleibt den Ellerbeker/innen ein Zugang zum Meer versperrt!

19/02/2022

Als Mitglied der "Stadtmacher*innen" und als Fördefrau bin ich gerade dabei, mein erstes Event in Ellerbek zu planen. Als mögliche Kooperationspartner*innen sind die "Alte Räucherei" und "Eastside Lights" im Gespräch.
Sobald das Ganze Formen annimmt, werde ich berichten...
Es ist sooooo spannend!!!!
Außerdem habe ich gerade in einer Pressemitteilung der Stadt Kiel gelesen, dass die Schwentinefähre evtl bald auch zum Hbf fährt UND als nächster Schritt (WANN?) auch am Wochenende!!!
Leider reagiert die Stadtverwaltung aufgrund von wirtschaftlichen Interessen und dem Druck der FH.
Wir Bürger*innen des Ostufers haben bisher wenig Reaktionen bei den Politiker*innen erzeugen können ...
ABER: Wir bleiben weiter dran!!!
Erlebnis Ostufer - Sonnenuntergang über dem Meer genießen.......das wäre was......yeah!😎

15/02/2022

Bisher blieb meine Mail ohne Reaktion von Herrn Bender (und dem OB).
Mein Dank geht an die Ratsfrau Sigrid Schröter, die mir ein kurzes feedback gegeben hat!

06/02/2022

Bin gespannt ob und welche Antwort ich auf di se Mail an den Leiter des Tiefbauamtes Herrn Bender und den Bürgermeister Ulf Kämpfer bekomme :-)

Guten Tag, Herr Bender,
am 29.1. las ich in den KN die Anmerkung der Ratsfrau Siegrid Schröter, dass die geplante Ostufer Radwegroute "schlicht schlecht" sei, da sie bergauf und bergab gehe (und damit nicht barrierefrei ist, was nahelegt, dass hier KEINE Premiumveloroute geplant wird, wie vom Bürgermeister seit Jahren versichert wird!!).
Sie schreiben nun in demselben Artikel, "wir (wohnen Sie auch am Ostufer?) sollten uns mit dem Spatz in der Hand begnügen, da die nötigen Grundstücke nicht zur Verfügung" stünden. Nun, der Bürgermeister hat in einer Wahlkampfveranstalung im letzten Sommer im Beisein von Matthias Stein mitgeteilt, dass der Stadt der 10 Meter breite nötige Uferstreifen schlichtweg zu teuer ist! Es kann also nicht behauptet werden, "die nötigen Grundstücke stünden nicht zur Verfügung", so wie Sie es in den KN tun.
Mein Frage (auch an Sie , Herr Kämpfer):
Warum entscheidet die Stadt sich nicht zum Wohle der Bürger/innen auf dem Ostufer für den Ankauf des Uferstreifens während Port of Kiel sich ausbreitet und damit die Chance auf eine (Mit-)Nutzung durch die Allgemeinheit unmöglich macht?

Millonen werden für eine Innestadtbetonlandschaft ausgegeben, aber dem Ostufer werden einfach noch mehr LKW durch die Erweiterung des Ostuferhafens zugemutet statt Plätze am Wasser mit Aufenthaltsqualität zu schaffen für Bürger/innen! WIR LEBEN HIER!
Ich lebe hier seit über 30 Jahren und fliehe in die Probstei, da es hier außer den Parks (die leider vor allem als Hundetoiletten genutzt werden) kaum Plätze mit Aufenthaltsqualität gibt. Auxch am Hasselfelder Strand tut sich schon lange ncihts mehr, trotz der 3,5 Mio Euro aus Bundemitteln, dei Matthias Stein oragnisiert hat.

Mit freundlichen Grüßen
Heike Schmidt
Peter Hansen Str. 105
24148
Mitglied der "Stadtmacherinnen"

16/01/2022

ELLERBEK WILL SEINEN STRAND ZURÜCK!
Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Kieler Stadtpolitik: dabei fällt mir seit Jahren besonders auf, dass das Kieler Ostufer immer noch in vielen Belangen wie ein Stadtteil zweiter Klasse behandelt wird. Deshalb habe ich die Geschichte meines Stadtteils Ellerbek genauer erforscht. Dabei habe ich Erstaunliches entdeckt:
Ellerbek war bis 1910 ein Probsteier Dorf mit großer Bedeutung für Kiel. Das lag nicht nur an der Versorgung der Stadtbewohner mit frischem Fisch. Die Ellerbeker Fähre (ja, es gab eine!!!) stellte seit dem 13. Jhd. die einzige Verbindung zwischen dem Ende der Handelsstraße aus der Probstei und Kiel dar. Am Fähranleger (Ende des heutigen Klausdorfer Weges = früher Fährstraße) entstand deshalb eine bedeutende Schenke ;-)
Durch den Bau der kaiserlichen Werft 1868-77 wurde die Hälfte des Gemeindegebietes (südlicher Teil) und damit die Ortsmitte, die Fährschenke und einige Bauernhäuser enteignet und abgerissen. Bis 1910 wurden alle Dorfbewohner zwangsumgesiedelt und Ellerbek wurde Wohngebiet für Werft-Arbeiter.
Im Krieg wurde es neben der Kieler Altstadt am meisten zerstört.
Bis heute mangelt es meiner Meinung nach am Engagement seitens der Stadt, diesem Stadtteil eine Chance zu bieten, überhaupt einen Charakter wiederzuerlangen. Durch die Identifikation der Menschen mit Ihrem Stadtteil würden sicherlich einige „Brennpunktprobleme“ minimiert. Fährt man durch Ellerbek, findet man außer der "Alten Räucherei" kaum einen Platz mit Aufenthaltsqualität, schon gar nicht mit Meerblick!
Seit 2019 versuche ich, den Bürgermeister dazu zu bewegen, uns beim Finden bzw. Schaffen eines solchen Platzes mit Aufenthaltsqualität und Meerblick behilflich zu sein - ich habe sowohl meine zeitlichen als auch meine finanziellen Ressourcen angeboten. Bisher kam leider lediglich ein „Dankeschön“ und Schulterzucken. Ich wurde auf die schönen Parks verwiesen, die wir doch hätten. Und ich solle mich gedulden: 2025 würde die Premium Veloroute fertiggestellt.
Soweit ich erfahren habe, führt aber auch diese nicht am Wasser entlang, sondern BERGAUF!!! den Heikendorfer Weg hoch (tolle Premiumroute-leider nicht barrierefrei- das für eine wasserseitige Veloroute nötige Land am alten Kraftwerks ist der Stadt zu teuer)
Herr Bürgermeister, liebe Ratsmitglieder!!! Lasst uns doch selbst etwas tun! Hilfe zur Selbsthilfe: Ich bin dabei!

Adresse

Peter Hansen Str 105
Kiel
24148

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Fördefrau - Ellerbek will seinen Strand zurück erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Fördefrau - Ellerbek will seinen Strand zurück senden:

Teilen

Kategorie