Weine Ägyptens - Reinhard Rhaue

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Die abenteuerliche Reise des Jardin du Nil 2018 whiteGeboren wurde er im Jahre 2018 aus bio-zertifizierten Trauben der R...
10/04/2020

Die abenteuerliche Reise des Jardin du Nil 2018 white

Geboren wurde er im Jahre 2018 aus bio-zertifizierten Trauben der Rebsorten Vermentino und Chardonnay. Seine Eltern Labib Kallas und Rania Moubarak-Kallas ließen sie unter wüstenhaften Bedingungen in den Weingärten am Nil gedeihen und ernten. In gekühlten Containern wurden sie nach El Gouna transportiert, um für Egypt Beverages sorgsam in Wein veredelt zu werden.
Im Oktober des Jahres 2019 besuchte ich meine Freunde am Roten Meer und holte mir ein "update" der aktuellen Entwicklung über das ich im meistgelesenen Magazin am Roten Meer. dem RedSea Bulletin berichtete.
Bei meiner Rückreise in die Schweiz befand sich die maximale Menge von drei Flaschen in meinem Reisegepäck. Die beiden Rotweine aus der Jardin du Nil-Kollektion stellte ich bei zwei Wein-Degustationen in Deutschland und Österreich international prämierten Weinen gegenüber.
Anfang März 2020 erreichten die Vorboten der Corona-Krise Mitteleuropa und da ich mir ohnehin die erste berufliche Auszeit meines Lebens gönnen wollte, machte ich mich auf den Weg nach Wien. Da ich mehrere Monate unterwegs sein wollte, befanden sich vier Kartons meiner edelsten Wein mit mir im Auto. Darunter die letzte Flasche Jardin du Nil white.

Diese öffnete ich am Donnerstag, dem 10.April unter den gebotenen Corona-Bedingungen und genoss sie mit Markus Krakhofer, dem Gründer und Herausgeber des RedSea-Bulletins, dem ich meinen Aufstieg zum bedeutendsten deutschsprachigen Kenner ägyptischer Weine verdanke. Ohne ihn wären meine Publikationen nicht möglich gewesen und auch nicht der erste Weinevent der Moderne Ägyptens, den wir 2011 im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hurghada organsierten.
Erstmals waren die damals drei Weinproduzenten: Al Ahram, Egypt Beverages und Karim Hwaidak mit ihren besten Gewächsen und Kellermeistern an einem Tisch.
Nun saßen Markus Krakhofer und ich in der strahlenden April-Sonne im Park neben den Corona-verwaisten Gebäuden der UNO-City.
Jardin du Nil - der aktuell hochwertigste Weißwein Ägyptens funkelte in den beiden Gläsern. Ich fühlte mich wie Bacchus am Ende einer langen Wein-Reise.

Mein Dank gilt Labib Kallas, dem "Macher" der inzwischen international anerkannten Weine aus dem Land am Nil; er gilt Rania Moubarak-Kallas, denn ohne ihre unerschöpfliche Energie hätte es diese Entwicklung nicht gegeben; er gilt Eveline Roduat der früheren Mitarbeiterin des RedSea-Bulletins und Svetlana Radomskaya der aktuellen Herausgeberin.

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ich den Jardin du Nil red bei einem Wine-Tasting in Mitteleuropa präsentiere.
08/01/2020

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ich den Jardin du Nil red bei einem Wine-Tasting in Mitteleuropa präsentiere.

Labib und Rania Kallas - ein Power-Paar des Weines!Haben sie schon alles erreicht oder gibt es noch Raum für Visionen?Im...
10/11/2019

Labib und Rania Kallas - ein Power-Paar des Weines!
Haben sie schon alles erreicht oder gibt es noch Raum für Visionen?

Im Jahre 2003 kamen sie nach Ägypten um die Weinwelt dieses Landes zu verändern. Zu dieser Zeit nannte man den einzigen Weinerzeuger dieses Landes „Chateau Migraine“, welcher stolz darauf verwies, dass sein Kellermeister noch nie einen Tropfen Alkohol getrunken habe.

Bereits 2005 kam ihr erster „Sprössling“ zur Welt: Shahrazade. Bis heute erweiterte sich die Zahl ihrer „Weinkinder“ auf zwanzig! Vom preisgünstigen Arabesque für All-Inn-Resorts bis zum international prämierten Jardin du Nil reicht die Palette. Zwölf Rebsorten - die edelsten Globalplayer - wie Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot, Sangiovese, Chardonnay wachsen als bio-zertifizierte Trauben heran und werden in El Gouna zu Weinen vergoren, welche im Vergleich mit der Welt bestehen.
Inzwischen sind es 15 Medaillen - darunter ganz aktuell: Gold in Kanada für den „Le Baron Signature“ - hochwertig nach der „Méthode Champenoise traditionelle“ bereitet.
Lob und Anerkennung aus aller Welt für Labib Kallas - im Libanon geboren und in Frankreich studierter Oenologe - und seine Frau Rania Moubarak-Kallas, die seine Werke präsentiert.

Meine Frage bei der Degustation am 14.10.2019: „Gibt es noch Raum für Visionen?“
Wir sprachen über Arabesque, Shahrazade, Beausoleil, Jardin du Nil, LaVita, Le Baron; wir analysierten die Cuvées aus verschiedenen Rebsorten und den aktuellen Jahrgang als Fasswein rebsortenrein; wir verglichen LaVita-Secco mit LeBaron-Sekt; diskutierten den edelsüssen „Beausoleil Port Style“ - alles, was sich ein Weinliebhaber wünschen kann reift zur Qualität heran.
Leider können wir keinen einzigen Wein in Mitteleuropa käuflich erwerben. Noch nicht einmal bei der Ausreise können wir im DutyFree ein Exemplar kaufen. Sogar die Möglichkeiten des Einkaufs am Roten Meer sind äußerst begrenzt. Im Rest von Ägypten sogar fast ausgeschlossen.
Die Weine der Egypt Beverages kommen aus koptisch-christlicher Hand. Die Behinderungen - vor allem beim Vertrieb - sind kaum zu überwinden.
Damit beantwortet sich meine Frage nach den Visionen von Labib und Rania Kallas: Diese wunderbaren Weine möglichst vielen Menschen zugänglich machen.

Zehn Jahre Freundschaft mit Labib Kallas, Rania Moubarak Kallas und ihren „Wein-Kindern“Im Jahre 2008 entschloss ich mic...
28/10/2018

Zehn Jahre Freundschaft mit Labib Kallas, Rania Moubarak Kallas und ihren „Wein-Kindern“

Im Jahre 2008 entschloss ich mich meinen Weg zu verändern und drei Jahre in Ägypten zu leben und zu arbeiten. Bis dahin hatte ich 20 000 Weine verkostet und 500 Vorträge darüber gehalten.
Es lag also nahe, in meiner neuen Heimat auf Spurensuche zu gehen. Bereits 2009 war mein Buch über die „Weine Ägyptens“ geschrieben.
Fünf Jahre vor mir kamen Labib und Rania Moubarak Kallas nach Ägypten, um in El Gouna die Weinwelt Ägyptens zu verändern. Seitdem führen sie Egypt Beverages zu immer neuen Erfolgen.
Shahrazade, Beausoleil, Jardin du Nil, Le Baron, LAVITA - die Zahl ihrer „Wein-Kinder“ zeigt die Fruchtbarkeit ihres Handelns: Internationale Medaillen, mit „Bio-Label“ zertifizierte Weine, Produktion hochwertiger Weintrauben auf ägyptischem Boden, topmoderne Kellertechnik, höchste Qualitätsansprüche - jeder meiner Besuche in der Kellerei Egypt Beverages war ein Highlight!

Auch 2018 überraschen uns Labib und Rania Moubarak Kallas mit Premieren: Ein hochwertiger „Secco“ LAVITA und das Anheben der Qualität beim Beausoleil durch zwei rebortenreine Rotweine aus Cabernet Sauvignon und Syrah.
Es bleibt der international vergleichbar hohe Standard beim Jardin du Nil. Hier schätze ich das Bekenntnis zur mediterranen weißen Rebsorte Vermentino, die im Cuvée mit dem Chardonnay einen kraftvollen, interessanten, nicht alltäglichen Geschmackseindruck hinterlässt.
Der rote Jardin du Nil besticht durch das ungewöhnliche Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah und Petit Verdot. Wobei der letztgenannte wohltuend prägend wirkt und im Mund eine selten erlebte Geschmacksvariante ermöglicht.
Die Shahrazade-Weine in den Varianten weiß, rosé und rot sind leicht zugänglich und damit geeignet für all diejenigen, die einen unkomplizierten Umgang mit Wein pflegen, aber trotzdem einen der besten Weine Ägyptens im Glas haben wollen.
Hier fordert die Beausoleil-Linie schon mehr Dialog. Der Weißwein aus Bannati - einer autochthonen Rebsorte - hat eine Eichenholz-Note (Barrique), die wunderbar frisch duftet und geschmacklich zu sehr vielen würzigen Speisen passt. Der Rosé, aus hochwertigen Rebsorten - gekeltert, ist - gut gekühlt - ein angenehmer Begleiter.
Das Bekenntnis zu rebsortenreinen Rotweinen erfreut mich, denn es bereichert die Geschmacks-Palette. Wie aus der Hand eines großartigen Kellermeisters zu erwarten: Der Cabernet Sauvignon erfüllt alle Wünsche, wenn man einen gerbstoffbetonten Wein im Glas haben möchte und der Syrah, wenn man die Geschmeidigkeit bevorzugt. Beide überzeugen mit einer Fülle klar definierter Aromen.
Die hochwertigen „Sparkling-Weine“ Le Baron - White, Rosé und Signature - wurden nach der Champagner-Methode bereitet. Sehr erfreulich, dass der White sich sehr fruchtig präsentiert und mehr an einen Crémant d’Alsace als an einen Champagner erinnert. Wer einen Champagner-Vergleich möchte, der sollte dies mit dem Signature tun und wird positiv überrascht sein.
Im Spitzenbereich aller mediterranen Secco’s, die ich jemals getrunken habe, ist der LAVITA einzuordnen, der sich schon im Outfit aus dem Segment der perlenden Weine abhebt.

Es ist leider mit etwas Aufwand verbunden, diese wunderbaren Weine und Sparkling-Weine geniessen zu können: Der ägyptische Staat behindert den Handel, Egypt Air blockiert den Verkauf in den Duty Free und die Weinläden von Drinkies haben sie nicht im Verkauf.
Entweder hat man Glück und hat ein Resort gewählt, das dieses Sortiment anbietet oder man findet eine gute Bar oder ein gutes Restaurant, wo man sie auf der Karte entdeckt.
Lebt man in Kairo oder Hurghada, dann lässt man sie von Cheers liefern. Ein Besuch im besten Weinladen Ägyptens - Cheers in El Gouna - ist ein besonderes Erlebnis.

Der ultimative Bekömmlichkeits-Test: Le Baron und Jardin du NilÜber die Bekömmlichkeit eines Weines können wir ohne Erge...
24/10/2018

Der ultimative Bekömmlichkeits-Test: Le Baron und Jardin du Nil

Über die Bekömmlichkeit eines Weines können wir ohne Ergebnis endlos diskutieren, wenn wir es nicht selbst ausprobiert haben.
Als erfolgreicher Masters-Athlet in verschiedenen Sportarten bin ich es gewohnt, mehrmals in der Woche und vor allem bei Wettkämpfen, mein Leistungslimit zu testen.
Als Dozent des Deutschen Weininstituts an Volkshochschulen mit 500 Seminar-Abenden weiß ich sehr wohl um das Phänomen der Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen - ich habe oft genug darüber referiert und mit meinen Seminaristen darüber diskutiert.
Als Kenner der Weinszene Ägyptens weiß ich, dass ein Glas Wein in einem „all inclusive-Resort“ genügt, um bei mir solche physiologische Abwehr auszulösen. Zum Glück hilft mir vor allem der entsetzliche Geruch und Geschmack vieler Weine, es erst gar nicht zu versuchen. Dazu muss man nicht wie ich über 20 000 Weine probiert haben. Sobald ein Wein nicht mehr nach Natur duftet, sondern nach Chemie stinkt, gehört er in die Entsorgung und nicht in die Kehle!
Wenn wir nicht unsere Geschmacks-Sinneszellen durch Fehlernährung völlig degeneriert haben, können wir sehr wohl einen guten Wein von einem miserablen Wein unterscheiden.

Soviel und damit genug der Vorrede.

Ich wollte es wissen und habe am 18.10.2018 den ultimativen Bekömmlichkeitstest absolviert: Le Baron White und Le Baron Rosé, Jardin du Nil White und Jardin du Nil Red, sowie 10 weitere Weine von Egypt Beverages in El Gouna.
Mein treuer Taxifahrer und Facebook-Freund hat mich den ganzen Tag begleitet.
Um 9.00h exklusive Wein-Degustation mit 10 Weinen und Schaumweinen des Jahrganges 2018 und ausgewählter Rotweine des Jahrganges 2017 in der Kellerei Egypt Beverages in El Gouna mit der Managerin Rania und Weinmacher Labib Kallas.
Um 13.00h folgte der gemeinsame Genuss einer Flasche Jardin du Nil White 2018 mit einem Freund, der mit unendlich schöne Stunden in der Eastern Desert geschenkt hat, in einem Restaurant an der Promenade in Hurghada.
Von 18.00h bis 00.00h war es zunächst der beste weiße Schaumwein Ägyptens „Le Baron White“ zur Begrüßung einer „Genuss-Nomadin“. Es folgte in Kombination mit einem sehr leckeren Thai-Essen der beste Rotwein Ägyptens „Jardin du Nil Red“ mit dem einzigartigen Cuvée welches von der seltenen Rebsorte Petit Verdot geprägt ist.
Um 21.30h ließ ich, weil wir dem Abend eine dynamische Wendung geben wollten, wieder den „Le Baron White“ servieren.
Um 22.00h teilte ich meinem Freund und Taxifahrer mit, dass mein Abend länger dauern würde.
Zurück im Restaurant ließ ich den „Le Baron Rosé“ servieren, weil die höhere Qualität, der „Le Baron Signature“, nicht zur Verfügung stand.
So konnten wir die Begriffe „männlich“ und „weiblich“ vinologisch und astrologisch am Objekt diskutieren.
Ab 23.30h bat der Gastronom um seinen Feierabend, den wir ihm um 00.00h mit einem angemessenen Obulus für sein geduldiges Warten gewährten. Ebenso handelte ich mit meinem Freund und Taxifahrer, der mich danach 60km weiter in mein Lotus Bay-Resort fuhr.

Ich habe es wissen wollen und nun weiß ich es: Die Spitzenweine und -sekte von EgyBev, die meine Freunde Labib und Rania Kallas in den letzten 15 Jahren zu dieser Qualität gebracht haben, sind absolut bekömmlich! Keine der potenziell möglichen allergischen Reaktionen folgte auf dieses Feuerwerk der Lebensfreude am nächsten Tag.

Kabinett des Grauens - nur die schlechtesten Weine Ägyptens im Duty Free HurghadaSo lange ich über die Weine Ägyptens sc...
23/10/2018

Kabinett des Grauens - nur die schlechtesten Weine Ägyptens im Duty Free Hurghada

So lange ich über die Weine Ägyptens schreibe - inzwischen sind es 10 Jahre - verhindert der ägyptische Staat und sein „Handlanger“ Egypt Air, dass man vom Airport einen guten Wein aus dem Urlaubsland am Roten Meer mit nach Hause nehmen kann.
Keines der wundervollen „Weinkinder“ von Labib und Rania Kallas konnte man jemals im Duty Free kaufen, weil diese Weine von Egypt Beverages - einem koptischen Unternehmen in El Gouna bereitet werden.
Bisher habe ich mich damit getröstet, dass ich wenigstens die Premiumweine der Kellerei Al Ahram - früher Gianaclis - heute Heineken - kaufen konnte, die der französische Kellermeister Sebastien Boudry aus ägyptischen oder internationalen hochwertigen Wein-Trauben bereitet hat.
Besser ein Ayam, der aus Tradition mein Profilbild bei Facebook ziert, ein Cape Bay mit Lesegut aus Südafrika oder ein Château des Rêves, dessen Trauben im Libanon gewachsen sind, als gar kein Wein aus Ägypten für den heimatlichen Weingenuss.
Stattdessen nur die definitiv schlechtesten Flaschenweine Ägyptens: Obelisk und Omar Khayyam! Sie werden aus der Tafeltraube Sultanine Blanche / Thompson Seedless = Weißwein oder aus spanischem Bobal-Traubenkonzentrat = Rotwein hergestellt. Der Rosé ist ein mit wenig Rotwein gefärbter Weißwein.
Wenigstens gab es in einem der drei Duty Free-Shops den Grand Marquis. Der war bis 2010 einer der besten Weine Ägyptens. Danach wurden die edlen ägyptischen Weintrauben überwiegend für die Herstellung der Ayam-Premiumweine verwendet. Deshalb ist heute von der früheren Qualität nichts mehr übrig.
Zum Glück durfte ich in meinem Koffer drei Flaschen Jardin du Nil transportieren - der definitiv beste Wein Ägyptens! International prämiert und mit einem Bio-Label zertifiziert.

Ein neues Weinkind aus den Händen von Labib und Rania Kallas wird uns 2018 geschenkt: LAVITA Vino Frizzante RoséDas Outf...
22/10/2018

Ein neues Weinkind aus den Händen von Labib und Rania Kallas wird uns 2018 geschenkt: LAVITA Vino Frizzante Rosé
Das Outfit erinnert eher an einen Qualitäts-Champagner statt an einen profanen „Prosecco“ - „Vino Frizzante“ - „Perlwein“.
Kein Kronkorken, kein Plastikverschluss - ein halber Sektkorken, der ohne wesentliche Dynamik die Flasche verlässt. Der Duft ist zurückhaltend, die Farbe weniger rosé, sondern mehr an einen Blanc de Noir erinnernd.
Kein schäumendes, eher ein leicht prickelndes Erlebnis im Glas.
Der erste Schluck: Feine Perlen, die ein angenehmes Gefühl im Mund entstehen lassen, vollmundiger Gesamteindruck mit langem Nachklang. Der Geschmack ist nicht vordergründig und für mein Empfinden drängt sich kein Beerenaroma in den Vordergrund.
Die Flasche macht wirklich etwas her! Das Etikett passt farblich sehr gut zur Farbe dieses Sparkling Rosé. Ich bedauere, dass ich ihn alleine verkosten muss. Es hätte ein schöneres Umfeld als mein profanes Hotelzimmer in Safaga verdient.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er als Apéro sehr gut geeignet ist. Ich sehe ihn auch als Essen-Begleiter, weil er die Harmonie ermöglicht. Er sucht nicht den Dialog mit mir, er begleitet mich auf eine sehr angenehme Weise - im Moment beim Schreiben.
Rania Kallas würde sagen: Es ist ein „weiblicher“ Vino Frizzante. Mild in der Säure - keine harten Strukturen; nicht leicht - nicht schwer, aber gut gerundet; sehr angenehm.
Aus meiner Sicht kann er einen genussvollen Abend öffnen. Nun hätte ich gerne die höhere Qualitätsstufe mit dem Baron Signature - das wäre die feminine Variante oder den Le Baron White - das wäre die maskuline Variante.
Liebe Rania - lieber Labib! Alle eure Wein-Kinder sind schön und sie schenken mir Lebensfreude, wenn ich in Ägypten bin. Danke dafür.

Der vorläufige Höhepunkt meiner erlebnisreichen Tage am Roten Meer: Die Begegnung mit meinen Freunden Rania Moubarak Kal...
19/10/2018

Der vorläufige Höhepunkt meiner erlebnisreichen Tage am Roten Meer: Die Begegnung mit meinen Freunden Rania Moubarak Kallas und Labib Kallas in El Gouna und die Degustation der besten Weine Ägyptens des Jahrgangs 2018! Ich werde darüber berichten.

Publiziert im Red Sea Bulletin / November 2017:DRINKIES ist der wichtigste Weinhändler Ägyptens. In über 80 Shops bietet...
22/10/2017

Publiziert im Red Sea Bulletin / November 2017:

DRINKIES ist der wichtigste Weinhändler Ägyptens. In über 80 Shops bietet DRINKIES die aktuell 23 verschiedenen Weine der AL AHRAM BEVERAGES COMPANY an. Das Sortiment reicht vom „Alltagswein“ OBELISK, welcher bevorzugt in den „All Inclusive Resorts“ serviert wird über den OMAR KHAYYAM, den meistverkauften Wein Ägyptens, den Sparkling Wine VALMONT, die verschiedenen Süssweine bis zu den international prämierten Premiumweinen.

Bei den hochwertigen Weinen gibt es CHÂTEAU GRANVILLE, CAPE BAY und CHÂTEAU DES RÊVES, aus hochwertigen Trauben die in Frankreich, Südafrika und dem Libanon geerntet in Ägypten vinifiziert wurden.
Und es gibt mit AYAM, LEILA und GRAND MARQUIS die rein ägyptischen Spitzenweine. Für ihre Erzeugung wurden Trauben aus international hochwertigen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Viognier und Sangiovese gekeltert. Sie sind in den GIANACLIS VINEYARDS gereift.
Für die Qualität aller Weine ist seit dem Jahrgang 2008 SÉBASTIEN BOUDRY, ein studierter Oenologe aus Frankreich verantwortlich. Er ist der „Vater des Erfolges“.

Nach dem ersten Weinevent der Moderne auf ägyptischem Boden, der vom RED SEA BULLETIN und REINHARD RHAUE, dem Autor des Buches „THE WINES OF EGYPT“ im Jahre 2011 organisiert wurde, gab es mehrere Medaillen und Auszeichnungen bei internationalen Weinprämierungen.

Die verschiedenen Weinarten (REDWINE, WHITEWINE und ROSÉWINE) werden ebenso angeboten wie die verschiedenen Geschmacksrichtungen (SEC, SWEET und OAKY). Es lohnt sich, das Etikett genau zu lesen.
Mitteleuropäer müssen wissen, dass alle Trauben für die Premiumweine aus Regionen mit „Mittelmeerklima“ oder „Wüstenklima“ kommen. Sie sind somit den Weinen vergleichbar, die aus Südfrankreich, Süditalien, Kalifornien oder Australien nach Europa importiert werden.
Die Weissweine haben wenig erfrischende Säure und dafür mehr Fülle. Sie besitzen nicht die Aromenvielfalt der nördlichen Weinbauzone. Sie sind gute Essen-Begleiter.
Die hochwertigen Rotweine erfreuen mit tiefdunkler Farbe, Aromen vollreifer Beerenfrüchte und samtigen Impressionen im Mund.
Die Weissweine OBELISK und OMAR KHAYYAM werden aus der in Ägypten heimischen Tafeltraube Sultana blanche hergestellt. Die Rotweine dieser beiden Markenweine werden aus spanischem Traubenkonzentrat erzeugt. Die Rosé-Variante ist ein Cuvée aus etwa 90% Weisswein mit 10% Rotwein.
Wenn auf dem Etikett die Begriffe OKAY oder OAK erscheinen, dann hat man weitere Aromen und Geschmackseindrücke zu erwarten, die durch den Ausbau im jungen Eichenholzfass oder in „imprägnierten“ Edelstahltanks entstanden sind.

Der Import von Weinen nach Ägypten ist durch Vorschriften und Zölle fast unmöglich.
Das Angebot hochwertiger Produkte im Weinhandel beschränkt sich deshalb auf Weine, die aus importierten oder in Ägypten gewachsenen hochwertigen Weintrauben hergestellt wurden.
Einzige Ausnahmen sind die wenigen internationalen Weine, die man begrenzt im DUTY-FREE kaufen oder die man als Gast in den verschiedenen Botschaften genießen kann.

Welcome to Egypt und der Jardin du Nil red 2014 zum Jahreswechsel 2016/2017Es ist wunderbar, wenn man weiss wie das Lebe...
01/01/2017

Welcome to Egypt und der Jardin du Nil red 2014 zum Jahreswechsel 2016/2017

Es ist wunderbar, wenn man weiss wie das Leben in Ägypten funktioniert und wie die Menschen in Ägypten sind.
500 Worte in ihrer Sprache genügen, um fast alle Türen zu öffnen. Dazu die leuchtenden Augen der Lebensfreude, die Liebe zu ihrem Land und die Tatsache, dass man Deutscher ist und zudem Lehrer, der drei Jahre in Kairo und Hurghada ägyptische Kinder unterrichtet hat.
Wenn man im eigenen preisgünstigen 3-Sterne-Resort keinen guten Wein für die Silvesternacht bekommt, navigiert man einfach in das nächste 4-Sterne oder 5-Sterne-Resort und fragt dort nach dem Wein, der es wert ist, die letzten Stunden 2016 und die ersten Stunden 2017 begleiten zu dürfen:

Jardin du Nil red 2014 von EgyBev, vinifiziert von meinem Freund Labib Kallas. Ein Cuvée aus vollreifen Cabernet Sauvignon, Syrah und Petit-Verdot-Trauben.

Im Duft zurückhaltend, aber im Mund bombastisch. Ein Feuerwerk der Sinneseindrücke - passend zum Jahreswechsel. Wunderbare adstringiernde Erlebnisse - endlich mal nicht vom Barrique, sondern vom Petit Verdot, der im wüstenhaften Klima Ägytens sein volles Spektrum entfalten kann.

Bereits im Jahre 2011 konnte ich bei EgyBev einen rebsortenreinen Fasswein aus dieser seltenen Bordeaux-Rebsorte verkosten und war begeistert. Bereits damals habe ich Labib Kallas geraten, daraus einen selbständigen Spitzenwein zu generieren. Diesen Rat wiederhole ich an dieser Stelle! Er wäre ein Unikat: der weltbeste Wein aus Petit Verdot käme aus Ägypten!

Die Liaison der Médoc-Königin „Cabernet Sauvignon“ mit dem König von der Oberen Rhône „Syrah“ - beide in voller Reife und Fülle - sind für mich die vinologische Vollendung von Yin und Yang.
Mit Erstaunen blicke ich zurück auf meine Degustationen, die ich 2016 bei Vinum in Zürich geniessen durfte. Vinum ist das meistgelesene Wein-Magazin in Mitteleuropa. Sie definieren den aktuellen Trend.
Sorry, mit diesen (von Vinum) propagierten Weinen ist es wie mit den Models: dem Magerwahn und der kargen mineralischen Struktur sind keine Grenzen gesetzt! Umso mehr geniesse ich den Jardin du Nil red 2014! Für mich hat er die genussreiche Balance zwischen „unplugged“ und „von allem zuviel“!

Schaut man auf seinen Preis und seine Preisentwicklung in den letzte Jahren, so kann man sich als Europäer freuen:

17,00 Euro im Dezember 2016 im Tulip-Resort / Marsa Alam, aber keine Möglichkeit mit der Landeswährung £E zu bezahlen
125,00 £E im Oktober 2016 bei Cheers = 12,50 Euro (bei der Bank getauscht) oder 8,50 Euro (auf dem Schwarzmarkt getauscht)
90,00 £E im Februar 2016 bei Cheers = 9,00 Euro
77,00 £E im Jahre 2011 bei Cheers = 9,50 Euro

Gemessen am internationalen Standard ist dieser Wein mindestens 10,00 Euro wert.
So betrachtet ist es sehr freundlich, wenn man im Resort nur einen Aufpreis von 70% bezahlen muss. In deutschen Hotels wird in der Regel schamlos das 3fache des Einkaufpreises verlangt!

Beim Dinner habe ich zwei französischen Familien ein Glas aus meiner Flasche servieren lassen, damit sie den Unterschied zwischen dem meistgetrunkenen Wein am Roten Meer (Omar Khayyâm) und einem sehr gutem ägyptischen Wein erleben konnten.
Danach habe ich meinen missionarischen Eifer gebremst und mir den Rest in der Silvester-Nacht selbst gegönnt.

Merci bien Labib Kallas, merci bien Rania Kallas, Wellcome 2017!

Kreativ-Flash am Roten MeerFür meine Weinfreunde in Ägypten und für das Red Sea Bulletin geschriebenGrand Marquis red, d...
30/12/2016

Kreativ-Flash am Roten Meer
Für meine Weinfreunde in Ägypten und für das Red Sea Bulletin geschrieben

Grand Marquis red, der meistprämierte Wein Ägyptens

Eigentlich wollte ich vor allem ein funktionierendes Internet in Port Ghalib, das ich nicht bekam. Weiterhin wollte ich eine Billlig-Lesebrille made in China, für die ich selbst in der Schweiz nicht mehr als 2,50Fr. und in Kairo nur 10£E = 1€ bezahle. Die hätte ich bekommen können, wollte sie letztendlich aber nicht, weil der Händler in Port Ghalib nach Verhandlunen immer noch 15 Euro verlangte. Das überstieg dann doch meine ägyptische Gelassenheit. Ich teilte ihm mit, dass dies „haram“ sei und verliess seinen Laden. Da er mir nicht hinterherlief, um weiter zu verhandeln, konnte ich vermuten, dass die Touristen ihm diesen Preis üblicherweise bezahlen.

Dafür bekam ich in der „Wunderbar-Bar einen Grand Marquis Jahrgang 2015 mit einer wahrhaft landestypischen Story serviert.
Den Preis für die Flasche lies ich mir in Euro und ägyptischen Pfund sagen, denn das empfielt sich, weil mal das eine mal das andere die preisgnstigere Vatiante ist.
Sein erster Preis war 16 Euro. Das entspricht nach Bankenwechselkurs 160 £E, nach Schwarzmarktkurs 240 £E, aber er wollte dafür sagenhafte 320 £E. Bei Cheers und Drinkies zahlt man dafür aktuell 95 £E im Februar 2016 waren es noch 70 £E. Wer in Ägypten rechnen kann, hat Vorteile!
Damit war klar, dass der Euro inzwischen die eigentliche Landeswährung am Roten Meer ist.

De Grand Marquis red ist in den Jahren nach meiner beruflichen Tätigleit an Schulen in Kairo und Hurghada zum international meistprämierten Wein dieses Landes geworden. Öfter als die Premiumweine Ayam red and white aus der gleichen Kellerei (Al Ahram).

1.) Silver: AWC Vienna 2015
2.) Bronze: IWSC UK International Wine & Spirit Competition 2015
3.) Silver: New York International Competition 2015
4.) Bronze: San Franzisco International Wine competitions 2015
5.) Gold: New York „Egypt’s Wine Producer of the Year“ (Grand Marquis + Ayam) 2015

Bei allem Respekt vor dem Geschmack anderer Juroren: Sustanziell reicht der Grand Marquis nicht an den Ayam red heran, nicht an die Rotweine, die Al Ahram aus Trauben keltert, die sie in Südafrika (Cape Bay) Libanon (Château des Rêves) und Frankreich (Château de Granville) kaufen.
Er hält nicht dem Vergleich stand mit den Rotweinen von EgyBev: Jardin du Nil, Beausoleil und Shahrazade.
Er ist nicht mehr als ein gelungener, gefälliger Rotwein, der in der Nase feindufig überzeugt, aber im Mund geschmacklich wenig bietet: er präsentiert sich eher „germanotyp“ und bringt nicht die Power des Südens an den Gaumen. Dort haftet eher das adstringierende Barrique.
Darauf kommt es dem Erzeuger offensichtlich an, wie dem Rückenetikett zu entnehmen ist. Der Erfolg gibt ihm recht!

Letztendlich freue ich mich über die „never ending-story“ des Grand Marquis, über den ich 2009 eine meiner schönsten Weingeschichten geschrieben habe: „Dies ist die traurige Geschichte vom Grand Marquis 2008, der bis November 2009 einer der besten Rotweine Ägyptens war und seitdem von seinen Eltern so schlecht behandelt wird, dass er miserabel schmeckt....“
Vielleicht wurde meine Geschichte damals gelesen, denn heute hat der Grand Marquis wieder internationalen Standard!
Glückwunsch Sebastien Boudry! (Kellermeister von Al Ahram)! Labib Kallas (Kellermeister von EgyBev) sagt über dich: „Gib Sebastien gute Trauben und er macht daraus einen guten Wein!“

Shahrazade red aus Cabernet Sauvignon & Merlot, Jahrgang 2014Was für ein Genuss unter dem weihnachtlichen Sternenhimmel ...
28/12/2016

Shahrazade red aus Cabernet Sauvignon & Merlot, Jahrgang 2014

Was für ein Genuss unter dem weihnachtlichen Sternenhimmel des Südens!
Um Mitternacht in mitteleuropäischer Sommerkleidung auf der Terrasse, das Rauschen des Roten Meeres in den Ohren und der samtige, würzige Duft des Shahrazade red in der Nase.
Mein Dank geht in die Schweiz, wo ich am Ende meiner Lehrerlaufbahn für gute Arbeit gutes Geld bekomme und mir dieses Erlebnis schenken kann.
Astrologisch ist nach Dr.Rüdiger Dahlke (Welt-Bestseller-Autor) die Schweiz dem Sternzeichen Stier zuzuordnen: „Banken, Bauwerke, Besitz und Butter“ - Garanten des Genusses auf allen Ebenen.
Labib Kallas, gebürtiger Libanese, der die Kellerei EgyBev in El Gouna seit Jahren prägt, präsentiert mit der Shahrazade-Kollektion red - white - rosé die unterste Stufe seiner Qualitäts-Pyramide. Nach oben folgen Beausoleil und Jardin du Nil, für die er die edelsten Trauben verwendet.
Wie schon oft von mir formuliert und im RedSea-Bulletin publiziert: Respekt, wenn mit diesem Wein für ihn die Qualität beginnt!
Weich, samtig, würzig, initial ein Schmeichler im Mund. Wenn sich bald in der Wärme die adstringierenden Gerbstoffe entfalten, entsteht ein phantastisches Geschmackserlebnis.
Womit sich der gedankliche Kreis schliesst: Genuss - Astrologie - Schweiz
Merci bien Labib Kallas, merci bien Rania Kallas

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