Das Hotel mitten im Dorfkern der Gemeinde Feistritz an der Gail, im Herzen des Dreiländerecks: Österreich – Slowenien – Italien, bietet herzliche Gastfreundschaft in historisch – moderner Atmosphäre. Es ist eine Oase der Ruhe, Entspannung und Erholung mitten in der Natur und bietet auch ein reichhaltiges Angebot für Sport, Kultur und Kulinarik.
Um den Flair des herrschaftlichen Hauses zu erhalten, wurde besonderes Augenmerk auf die Auswahl nachhaltiger und natürlicher Materialien gelegt. Dies kommt besonders zur Geltung in den Vollholz-möblierten Schlafräumlichkeiten aber auch im Rest des Hauses. Es erwarten sie ein gemütliches kleines Restaurant im Parterre, ein Wintergarten für Festivitäten im kleinen Stile, ein traditionelles Stüberl mit Theke, ein Gastgarten zum Genießen der lauen Sommernächte unter dem Nussbaum, zwei Säle für größere Festivitäten, ein gemütlicher Saunabereich und eine Bibliothek zum Zurückziehen.
..und damals
Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Man kann es im Archiv bis ins 16. Jahrhundert schriftlich zurückverfolgen. Wenn Sie auf den Link klicken erfahren sie einige Details aus der Geschichte der Alten Post. Die Informationen stammen aus dem Manuskript, das Dr. Peter Wiesflecker anlässlich der Wiedereröffnung des Gasthofes Alte Post am 28. September 2003 verfasst hat. Für all jene, die mehr "Aus der Geschichte eines Gailtaler Landgasthofes" erfahren wollen, bieten wir das Manuskript zum Vortrag als » Download an.
1527
1527 – wurde der Besitzer des Hauses erstmals namentlich erwähnt, die Quelle vermerkt ihn lapidar als Khaindolff. Der Besitzer ist überhaupt nur mit seinem Hausnamen vermerkt, den man wohl vom Vornamen Gandolf ableiten kann.
1674
1674 – erwarb man das Recht Wein und Schnaps auszuschenken. Die Familie hatte also einen weiteren Erwerbszweig erschlossen. Keine schlechte Wahl, denn das Haus lag an einer belebten Verkehrsstraße. Allerdings gab es in Feistritz noch einige andere Wirte, der Kandolf gehörte jedoch zu den bevorzugten, weil er das Recht hatte Wein auszuschenken.
1747
1747 – wird ein neuer Besitzer der Kandolf-Hube, Georg Janach, vermerkt. Über 200 Jahre bleibt der Besitz in Folge in der Familie Jannach.
1827
1827 – wird anlässlich der Erstellung des so genannten Franziszeischen Katasters, auf dem das heutige Grundbuch beruht, Georg Jannach erwähnt. Dieser war Mitglied des Ortsausschusses, einer Art Vorform des Gemeinderates. Die Wirtschaft muss gute Erträge abgeworfen haben, denn dem ältesten Sohn Valentin konnte er eine gute Schulbildung ermöglichen.
1851
1851 – suchte Valentin Jannach um die Konzession für eine Krämerei in Feistritz an. Trotz großer Unterstützung seitens einer Reihe von Gemeinderatsmitgliedern sowie Feistritzer Besitzern wurde das Gesuch abgelehnt. Als er 1854 neuerlich darum ansuchte, wurde ihm das Befugnis zur Führung einer „gemischten Wahren Handlung“ im Orte Feistritz gewährt.
1879
1879 – ein Jahr vor seinem Tod, erweiterte Valentin Jannach sein ohnehin florierendes Geschäft, indem er die am Feistritzbach gelegene Brettersäge von Josef Kattnig erwarb. Diese sollte die Grundlage für den fortan betriebenen Holzhandel bilden.
1891
1891 – finden wir den Nachfolger Valentins, dessen Sohn Franz Jannach, unter den Gründungsmitgliedern der Hranilnica Posojilnica Ziljska Bistrica. Franz Jannach fungierte al erster Obmann der slowenischen Spar- und Darlehenskasse und war außerdem noch k.k. Postmeister, Kaufmann, Gast- und Landwirt, Holzhändler sowie Sägewerksbesitzer, Eisen- und Lederhändler.
1911
1911 - starb Franz Jannach, der als Geschäftsmann ebenso erfolgreich agiert hatte wie sein Vater, sich in seiner persönlichen Lebensgestaltung allerdings deutlich von seinem frommen Vater unterschied. Insgesamt war er Vater von 16 Kindern dreier verschiedener Mütter, von welchen er nur zwei geehelicht hatte. So hatte sein und Nachfolger Franz die Ansprüche seiner Stiefmutter und der Geschwister abzugelten, was den Besitz stark belastete.
1913
1913 – musste die 23 Jährige Schwester Maria den Betrieb übernehmen, nachdem sich Franz den Gerüchten zufolge nach Monte Carlo aufgemacht haben soll. Die Übernahme der Geschäfte durch Maria Jannach bzw. durch ihren Mann, Johann Schnabl aus Draschitz den sie bald nach ihrer Hofübernahme heiratete, brachte eine Konsolidierung der Verhältnisse. Nach ihnen übernahm deren Sohn Johann den Besitz, der vielen als Pferdezüchter und Obmann des Pferdezuchtvereins, als Gemeinderat und als Feuerwehrmann in Erinnerung ist. Nach seinem Tod im Jahr 1982 ging der Besitz der Witwe über, nach ihrem Tod 1992 ging er an deren Großneffen Peter Millonig.
2001
2001 – Haben Ludwig und Pepca Druml die Alte Post erworben. Bei der Renovierung wurde darauf geachtet, die gediegene Architektur des Hauses zu erhalten. Ohne große architektonische Eingriffe konnte die Funktionalität des Hauses erweitert werden.