24/09/2026
Solche Dienstage sollte es öfter geben! Nach der lebhaften Wanderung der letzten Woche über den Fellhorngrat entschieden wir uns diesmal für eine Tour in eine ganz stille Ecke des Kleinwalsertales.
Los ging es in der Schwende und bei Bushaltestelle Gatter (Linie 2) bogen wir links in den gut erkennbaren Feldweg ein. Schon wenige Meter später geht es dann rechts steil aufwärts und schon bald wird aus dem breiten Weg nur noch ein schmaler Trampelpfad.
Nicht Schwindelfreie werden schon bald wieder umkehren, denn rechts geht es knackig abwärts und endet ungemütlich im Gatterbach.
Weiter oben war der Bach trocken und es wurde unglaublich still, als plötzlich mehrere Steine über die schroffe Nordseite des 2.033 Meter hohen Sonnenbergs auf der rechten Seite herabstürzten.
Was für ein Schauspiel! Vier große Gemsen kletterten leichtfüßig in den fast senkrechten Felsen direkt vor unserer Nase.
Nun kamen wir schon auf die Obere Gatteralpe, eine zur Osterbergalpe gehörenden Jungviehalpe.
Schon sahen wir rechts das wunderschöne Gipfelkreuz des Gatterkopfes (1.659 Meter). Während es nordwestlich keine Aufstiegsmöglichkei gibt, da der Fels teilweise überhängend ist, ging es nun noch die letzten Minuten durch die Felswand auf der Südseite.
Geschafft! Was für ein Ausblick ins Rohrmoostal
und bis zum Bodensee...
Wir saßen so lange am Gipfel bis es zu spät war für die geplante Abstiegsrunde über die unteren Gottesackerwände ins Mahdtal und so blieb nur
Der gleiche Weg zurück.
Es war toll! Grüße von Regine 😀