13/10/2020
Glyphosat – der lautlose Killer!
Etwa 75 Prozent der Deutschen haben Glyphosat im Urin, die höchsten Belastungen wurden sogar bei Kindern festgestellt! Glyphosat ist in allem enthalten, von Brot über Beeren bis hin zu Muttermilch.
„Sie haben die Aufsichtsbehörden in die Irre geführt, um die Gewinne zu maximieren. Mit anderen Worten, sie setzen Gewinne über die Menschen,“ so das kalifornische Berufungsgericht im Juli 2020 über Bayer-Monsanto! Nach USA ist Australien das nächste Schlachtfeld für die Frage, ob das Herbizid Krebs verursacht, und es wird eine Sammelklage für das Bundesgericht vorbereitet. Es wird vermutet, dass Bayer-Monsanto die Verbraucher in die Irre geführt hat, indem es darauf hingewiesen hat, dass der Wirkstoff von Roundup kein Gesundheitsrisiko für Menschen darstelle, die die Sicherheitsanweisungen befolgt haben
Was geschieht, wenn Länder ihre Bürger vor Glyphosat schützen wollen, erleben die Länder, die Glyphosat verbieten wollen.
Es ist erschreckend, wie der Chemieriese Bayer und die US-Regierung gemeinsam gegen das thailändische Glyphosat-Verbot vorgingen.
Staatliche Erpressung zugunsten Bayer?
So wie in El Salvador, nachdem El Salvador bereits im September 2013 die Verwendung von Glyphosat (Roundup) verboten hatte, werden die Bauern gezwungen, das genmanipulierte Saatgut incl. Glyphosat von Bayer zu verwenden. Denn nachdem El Salvador einen neuen rechtsgerichteten Präsidenten bekam, der selbst Unternehmer ist, wurde gleich ein Kooperationsvertrag zwischen BAYER und das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht geschlossen, der den Giganten Bayer gegenüber den einheimischen Bauern begünstigt. Paradox, bekommt doch El Salvador Entwicklungshilfe aus Deutschland für den Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen.
Oder auch Tansania, denn um Entwicklungshilfe von Deutschland zu bekommen, musste Tansania sogar die Gesetze zugunsten von Bayer ändern. Die Kleinbauern sollten statt heimisches Saatgut jetzt genmanipuliertes Saatgut anbauen. Gibt es Entwicklungshilfe, sind immer die großen Agrarkonzernen im Schlepptau!
Im neusten Fall hat sich der Chemieriese Bayer die US-Regierung ins Boot geholt.
Als Bayer von dem geplanten Verbot erfuhr, begann der größte multinationale Biowissenschaftskonzern und eines der größten Pharmaunternehmen der Welt seine Lobbyarbeit und fand einen Unterstützer in der US-Regierung. Ein Verbot von Glyphosat hätte bedeutet, dass Getreide, das unter Verwendung von Glyphosat angebaut wird, nicht nach Thailand hätte exportiert werden können, wodurch den US-Exporteuren ein Verlust von Milliarden US-Dollar entstanden wäre. Übrigens ist einer der größten Aktionäre die Deutsche Bank - auch für viele Skandale bekannt.
Infos: https://netzfrauen.org/2020/09/27/bayer-17/