12/08/2026
Wasser, Wasser
Wie unsere Quelle ausschaut
Derzeit gehen wir täglich, aber spätestens alle zwei Tage zur Quelle, messen die Schüttung und schauen in unsere Tanks.
Wie von Zauberhand sprudelt üblicherweise aus dem Stein Wasser hervor. Dieses Wasser wird hinter der Stahltür in einer Art Becken, das mit kleinem Kies gefüllt ist, von groben Verschmutzungen gereinigt und wird dann zum Schlauch und in die Wassertanks geleitet.
Wenn normal wenig Wasser ist, gehen wir mit einem 5 liter Kübel messen, beim neuen normal gehen wir mit dem Messbecher. Wir stoppen eine Minute, in der wir das Wasser hinein laufen lassen und rechnen hoch.
Derzeit "rinnt" aus der Quelle 200 ml, dh 0,2x60x24 in unsere Tanks fließen also ungefähr 288 Liter in 24 Stunden. Zur Erinnerung, wir verbrauchen aber rund 2000 Liter am Wochentag, am Wochenende entsprechend mehr.
Die Tanks fassen etwa 66000 Liter, den tankstand messen wir mit einem Lot. Alte Technik, einfach unschlagbar.
Stein, Schnur und Knoten alle 30 cm.
Derzeit sind die Tanks etwas mehr als halb voll.
Übrigens ist die Ausgabe von Trinkwasser ganz streng geregelt und wird ständig überprüft.
Die Quelle darf nicht zugänglich sein - deswegen die Stahltür, ein Zaun rundherum schützt vor Mensch und Tier.
Die Tanks sind ebenfalls versperrt und dann geht's über Verteiler ins Haus, dort hängt eine Wasseraufbereitungsanlage, mit zwei Filtersäcken und einer UV Bestrahlungslampe. Natürlich machen wir jährlich eine Trinkwasserprobe, da geht oder fliegt ein Techniker zu uns, läuft mit Bunsenbrenner von Anschluss zu Anschluss und flämmt was das Zeug hält. Wasser abpacken und schnell ins Labor damit. Dann kommt ein unverständlicher Bericht, aber entscheidend ist sowieso - entspricht oder entspricht nicht.
Der Weg des Wassers