Matrashaus am Hochkönig

Matrashaus  am Hochkönig Das Matrashaus ist eine Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs und steht in einer höhe von knapp 3000m direkt auf dem Gipfel des Hochkönig.
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Nachdem der Wetterbericht für morgen zumindest am Vormittag, besseres Wetter angekündigt hat, werde ich morgen am Dienst...
26/01/2026

Nachdem der Wetterbericht für morgen zumindest am Vormittag, besseres Wetter angekündigt hat, werde ich morgen am Dienstag meine Sachen packen und wieder runter ins Tal fahren.
Ab jetzt ist also wieder nur der unbeheizte Winterraum offen.
Solange das Wetter
noch richtig schön war, habe ich ein paar Besuche bekommen.
Am Samstag kamen tatsächlich auch noch zwei Schifahrer von der Ostpreußenhütte rauf. Naja was sie mir erzählt haben war das keine so lohnende Schitour.
Auf der anderen Seite waren alle die vom Arthurhaus gekommen sind überrascht.
Es ist bei der Abfahrt besser gegangen als erwartet.
Seit Samstag gab es immer wieder kurze Auflockerungen und ich hab immer wieder mal einen Sonnenauf- oder Sonnenuntergang anschauen dürfen.
Jetzt lass ich mich morgen mal überraschen wie es runter geht.
Nicht dass es mich heroben noch einschneit.
Den Schnee, den es weiter im Norden gegeben hat und der Wind von hier oben - da würde vermutlich die Lawinengefahr schnell ansteigen.

Heute bin ich mit Leonhard wieder mal aufs Matrashaus gegangen. Bis zu dem letzten größeren Schneefall war der Hochkönig...
20/01/2026

Heute bin ich mit Leonhard wieder mal aufs Matrashaus gegangen. Bis zu dem letzten größeren Schneefall war der Hochkönig noch keine Schitour — bestenfalls zu Fuß.
Am Samstag hatte ich dann die ersten Informationen und auch Bilder vom Hochkönig als Schitour. Die waren aber nicht so besonders einladend.
Was in meinem Augen ein großes Problem bei einer Schitour auf den Hochkönig sein dürfte, das ist die richtige oder auch beste Routenfindung.
Auch diesmal geht die Spur nach der Querung von der Mitterfeldalm nach links hinauf Richtung Mandlwände, um dann weiter oben über eine steile Flanke in etlichen Spitzkehren auf den Ochsenriedel und damit auf den Sommerweg zu treffen.
Besser ist es nach der Querung rechts zu bleiben. Das hat Leonhard heute auch angespurt.
Nach der Torsäule geht die Winterroute nach rechts hinauf in die Schoberscharte und nicht links dem markierten Sommerweg nach.
Natürlich gibt es, auch unter den Ortskundigen, verschiedenen Meinungen über die „beste“ Routenwahl.
Das hängt auch stark davon ab wie sicher man sich in steilem, absturzgefährdetem Gelände fühlt und wie die Verhältnisse dort sind.
Eine Querung kann bei Sonnenschein und Firn selbst für einen Anfänger völlig problemlos sein, aber die gleiche Querung ist bei Nebel und einer vereisten Spur plötzlich eine ganz andere Nummer.
Und die Verhältnisse können sich auch schnell einmal über Nacht ändern.
Die Route die von mir in den Bildern beschrieben wird, ist nach meiner Meinung die sicherste.
Zu den Verhältnissen:
Am Ochsenriedel ist bis ca 1800/1900 m gut fahrbarer Pulverschnee.
Dann wechseln die Verhälnissen manchmal schon innerhalb kurzer Distanzen.
Der Pulver wird zu brettlhart windgepresstem Harschdeckel und dann zu kurzen eisigen Passagen.
Eingestreut ist dazwischen immer wieder der wenig geliebte Bruchharsch.
Und das geht so bis hinauf zum Matrashaus.
Beim Aufstieg ist das kein so großes Problem, man muss halt ein bisserl aufpassen wo man hinsteigt.
Wie sich das bei der Abfahrt zeigt werden wir morgen wissen wenn Leonhard runter fährt.
Ich werde noch ein paar Tage oben am Matrashaus bleiben und noch ein paar Arbeiten erledigen, die im Herbst liegen geblieben sind.
Wenn ich Zeit habe, lasse ich die Haustüre offen und kann in
Der Gaststube ein wenig einheizen.
Wenn‘s ganz leicht geht kann ich Euch auch etwas zum trinken herrichten und evtl. eine Suppe.
Aber in der Hauptsache muss ich halt schauen, dass ich mit meiner Arbeit fertig werde.

Ab morgen den 10. Dezember sind für das Matrashaus Reservierungen für 2026 möglich.Um auch mittel- und kurzfristig  noch...
09/12/2025

Ab morgen den 10. Dezember sind für das Matrashaus Reservierungen für 2026 möglich.
Um auch mittel- und kurzfristig noch eine Chance auf eine Reservierung zu haben, werden aber nur 30 der insgesamt 70 Plätze frei gegeben.
Sobald dann die Hütte geöffnet ist (ab 13.6.2026), gibt es dann jede Woche die Möglichkeit weitere Übernachtungsplätze zu buchen.

Die frühmorgendlichen Restwolken hat der Föhn alle verräumt. Auch der wenige Neuschnee von gestern hat sich aufgelöst. A...
15/09/2025

Die frühmorgendlichen Restwolken hat der Föhn alle verräumt.
Auch der wenige Neuschnee von gestern hat sich aufgelöst.
Allerdings ist der Föhn hier oben kein laues Lüftchen wie unten im Tal, sondern ein ziemlich strenger kalter und stürmischer Wind.
Deshalb, auch wenn man es unten nicht glauben will:
Mütze und Handschuhe gehören unbedingt in den Rucksack.
Dienstag und Mittwoch werden vom Wetter her wohl eher unbeständig sein.
Dann besteht bis Sonntag die Hoffnung auf recht schönes Wetter.

Die letzte Nacht hat es nicht geschneit, aber am heutigen Vormittag eine gute Stunde. Das hat gereicht, dass bis auf ein...
14/09/2025

Die letzte Nacht hat es nicht geschneit, aber am heutigen Vormittag eine gute Stunde.
Das hat gereicht, dass bis auf eine Höhe von 2600 m der Schnee liegen geblieben ist.
Inzwischen ist das bisserl Schnee aber sogar bei uns am Gipfel weg und dürfte morgen keine Probleme mehr machen.
Allerdings ist der Wetterbericht für morgen nicht mehr so optimistisch wie die letzten Tage.
Ab Nachmittag ist wieder mit mehr Wolken und auch einzelnen Schauern und Gewittern zu rechnen.

Leider ist der Termin für uns etwas zu früh, weil wir an dem Wochenende noch geöffnet haben. Aberwitzig Zeit hat, dem ka...
12/09/2025

Leider ist der Termin für uns etwas zu früh, weil wir an dem Wochenende noch geöffnet haben.
Aberwitzig Zeit hat, dem kann ich einen Besuch nur empfehlen.

Die beiden Pongauer Alpinisten Franz Ranstl und Peter Gamsjäger treten in große Fußstapfen und organisieren neue alpine Dialoge.

06/09/2025

Fast alle Anrufer heute Morgen wollten wissen wie die Schneelage so ist, ob man Steigeisen braucht und ob der Königsjodler gegangen werden kann.
Die hauptsächliche Idee dem Schnee aus dem Weg zu gehen war dabei einfach später zu starten, dann sollte der Schnee doch geschmolzen sein wenn man in die Höhe kommt.
Keine gute Idee!!

Inzwischen ist es Herbst geworden, die Tage werden deutlich kühler und eine ungeplante Biwaknacht kann jetzt zu einem echten Problem werden.
Fast alle Probleme bei denen Hilfe nötig wird, hätten sich mit einem frühzeitigen Aufbruch vermeiden lassen.
Es wird früher dunkel, es ist deutlich kälter, denn:
Der Sommer ist vorbei.

05/09/2025

Wie wahrscheinlich schon einige festgestellt haben, gehe ich nicht immer, sondern sogar eher seltener, persönlich an Telefon.
Heute habe ich eine Ausnahme gemacht und bin bei fast jedem Anruf dran gegangen.
Und erwartungsgemäß war zu fast 100 Prozent die Frage:
"Wie schaut es mit dem Schnee aus, kann man morgen den Königsjodler Klettersteig gehen?"
Bei uns hat es am späten nachmittag wie vom Wetterbericht angekündigt leicht zu schneien begonnen.
Bisher ist noch nicht viel Schnee zusammen gekommen, vielleicht so knappe 5 cm, und auch der wWnd hat sich bis jetzt zurück gehalten.
Wie es jetzt morgen früh ausschaut kann ich halt nicht sagen, das hängt davon ab ob, und wenn ja wieviel es in der Nacht noch schneien wird.
Auf den Normalwegen wird der Schnee nach meiner Einschätzung sicher kein Problem sein.
Und am Königsjodler ist es sicher die schlechteste Idee möglichst spät zu starten, weil man dann auf schneefrei Verhältnisse hofft.
wie es da ausschaut kann ich wirklich erst morgen früh abschätzen.

Üblicherweise habe ich bisher immer Sonntag Abend weitere Übernachtungsplätze frei gegeben.Das hat aber im Reservierungs...
31/08/2025

Üblicherweise habe ich bisher immer Sonntag Abend weitere Übernachtungsplätze frei gegeben.
Das hat aber im Reservierungssystem zu Problemen geführt, weil halt alle zur gleichen Zeit für die kommenden Wochenende buchen wollten.
Wobei dann je nach Wetter die Hütte komplett voll, oder auch komplett leer gewesen ist.
Natürlich verstehe ich, dass jeder beim schönen Wetter auf den Hochkönig kommen möchte, aber wir haben halt nur eine beschränkte Zahl von Übernachtungsbetten.
Beim schönen Wetter sind die alle belegt und beim schlechten Wetter wird kurzfristig abgesagt.
Das liegt sicher auch an unserer sehr kulanten Stornierungsregelung.
Alle warten bis kurz zur vor dem geplanten Termin um dann abzusagen, wenn das Wetter nicht passt.
Sobald ich weiter Plätze frei gegeben habe, waren teilweise die Samstage innerhalb von 5 Minuten ausgebucht.

Eine Möglichkeit wäre es jetzt die Stornierungsfrist deutlich zu verlängern.
Aber 5 Tage im voraus, wie es bei Alpenvereinshütten teilweise üblich ist, da weiß doch noch keiner wie das Wetter werden wird.

Also hab ich mir etwas anderes überlegt, und schau mal ob das funktioniert.
Ich werde die weiteren Übernachtungsplätze nicht wie bisher am Sonntag Abend, sondern erst mitten in der Nacht so gegen gegen 3:45 h frei geben.
Ich hoffe das damit die Schlafplätze nicht innerhalb von ein paar Minuten vergeben sind.
Ansonsten bin ich wirklich für jeden Vorschlag offen, der für möglichst viele passt und nicht nur für das Interesse eines einzelnen.

20/08/2025

Mir wird gelegentlich weiter erzählt, in diversen Kommentaren wird beklagt, dass ich die Leute mit ihren Fehlern die sie machen an den Pranger stelle.
Deshalb jetzt ganz kurz:
- Bei der Tourenplanung auch eine Umkehr in Erwägung ziehen, wenn der eigene Zeitaufwand deutlich die angegebene Wegzeit überschreitet.
- Auf Tourenapps nur dann verlassen, wenn man auch sicher damit umgehen kann.
- Genügend Flüssigkeit mitnehmen, um auch bei unerwartet längerem Zeitaufwand nicht zu dehydrieren.

Und falls es jetzt doch noch jemanden interessiert, was diesmal hinter meinen Tourentipps steckt, kommen hier die ganzen Geschichten.

Vor ein paar Tagen bekomme ich abends gegen fünf Uhr vom Arthurhaus eine Nachricht, Gäste von ihnen haben sich auf dem Weg verirrt. Sie sind seit sechs Uhr morgens unterwegs und ob ihnen jemand entgegen laufen könne.
So eine Beschreibung ist für uns schwierig, denn wenn nach 11 Stunden jemand noch am Weg ist, können wir zum einen überhaupt nicht einschätzen wo die Leute sind, und zum anderen, in welchem Zustand sie sich befinden.
Bei guter Sicht, sich am Weg zum Matrashaus zu verirren – ich weiß gar nicht wie man unseren Markierungsstangen derartig aus dem Weg gehen könnte.
Orientierung dürfte diesmal also normal nicht das Hauptproblem sein.
Bald darauf kam eine neue Nachricht, die Drei seien bei den Leitern.
Jetzt gibt es auf dem Weg zu uns rauf zwei Stellen mit Leitern.
Die eine ca. eineinhalb bis zwei Stunden unterhalb vom Matrashaus.
Eineinhalb Stunden entfernt rechnen wir bei einer normalen Gehzeit von 5 bis 6 Stunden.
Bei bisher elf Stunden Gehzeit, werden zwei Stunden bis zum Haus auf keinen Fall reichen.
Wenn sie wirklich erst bei den weiter entfernten Leitern sind, wäre es für die Drei viel besser wieder nach unten abzusteigen.
Aber wenn sie bis dahin schon so lange gebraucht haben, sind sie wahrscheinlich so erschöpft, dass ohne Bergrettung auch nichts mehr geht.

Die andere Leiter ist keine 10 Minuten vom Matrashaus entfernt.
Also ist Laura schnell los gelaufen um zu sehen, ob sie vielleicht doch schon bei den oberen Leitern sind.
Danach wollten wir weiter entscheiden, was zu tun ist.
Tatsächlich waren sie nicht mehr weit weg vom Haus, so dass sie pünktlich um 18:00 h zum Abendessen aufgeschlagen sind.
Beim Betreten der Gaststube wurden sie klatschend gefeiert.
Aber sicher nicht von mir.

Wenn ich bei einer normalen Gehzeit von 5 bis 6 Stunden, nach fünf Stunden gerade mal die Hälfte der Strecke hinter mir habe, sollte ich schon mal darüber nachdenken, ob ich da auf der richtigen Tour für mich unterwegs bin.
Auf meine Frage, warum sie denn so lange gebraucht hätten:
„Wir haben uns Zeit gelassen, viel fotografiert und oft Pause gemacht.“
Bei elf Stunden macht man keine Pause, da braucht man die Pausen, weil man sonst nicht mehr weiter kann.
Wie sich dann später rausgestellt hat, hatten sich die Drei nicht verirrt, sondern geirrt.
Ihre Bergfex App hatte zuerst noch 1,5 Stunden bis zum Matrashaus angezeigt
Als sie später wieder auf die App geschaut haben, zeigte die App plötzlich 2,5 Stunden bis zum Matrashaus an.
Das hieß für sie, sie müssten sich verhaut haben.
Bei uns stehen im oberen Teil des Weges wirklich alle paar Meter die Markierungsstangen, damit man auch bei Nebel den Weg findet.
Aber wenn eine App etwas anderes sagt, dann müssen wohl die Markierungsstangen falsch sein.
Das vielleicht mit der App irgend etwas nicht stimmt, scheint heutzutage außer Frage zu stehen.

Gestern Abend , als wir gerade das Abendessen ausgeben, kommt ein Anruf auf den Anrufbeantworter:
„Wir sind ungefähr am Lammkopf. Wir sind ziemlich erschöpft und wissen nicht ob wir es schaffen. Kann uns jemand mit trinken entgegen kommen!“
Zuerst haben wir noch das restliche Abendessen ausgegeben, dann ist diesmal Magdalena los gelaufen um den beiden zu helfen.

Auch hier wieder das gleiche Problem, wenn die beiden wirklich nicht weiter können, dann wäre es am besten gleich den Hubschrauber zu rufen.
Bevor es dunkel ist und es für die Bergrettung eine Riesen Geschichte bei einer nächtlichen Bergungsaktion wird.
Oder ist es halt wieder mal nur eine unzureichende Tourenplanung mit zu wenig Wasser für die Länge der Tour?
Da wird der eigene Durscht ein wenig überdramatisiert, damit auch sicher jemand kommt um zu helfen?

Tourenplanung heißt nicht nur zu planen was man machen will, sondern auch zu überlegen ob man das auch vernünftig machen kann, was man will.
Fast jedes Mal, wenn ich in diesem Jahr bei den diversen Geschichten danach gefragt habe, warum denn nicht rechtzeitig umgedreht worden ist, bekam ich die Antwort
„Wir wollten das unbedingt machen!“
Kaum jemand hinterfragt ein wenig kritisch welche Fehler er dabei gemacht hat.
Und dann lässt sich natürlich auch nichts draus lernen.

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Matrashaus
Werfen
5452

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