23/07/2025
„Wir sind mal eben Spaghetti kaufen...“ 🍝🇮🇹
Manchmal muss es einfach ein spontaner Trip sein – also, warum nicht mal eben ins wunderschöne Soča-Tal nach Tolmin fahren? Unsere Reise führte uns zuerst über Tarvis, wo wir immer – wirklich IMMER – im Supermarkt Spaghetti kaufen müssen. Dieses Mal gab’s sogar noch ein paar T-Shirts dazu, weil... nun ja, Sale! Und die Italiener wissen einfach, wie Sale geht!
Weiter setzte sich die Fahrt durchs Kanaltal fort – und was für eine Strecke! Zwischen den steilen Berghängen, die sich wie eine Festung um uns schlossen, glitzerten klare Bäche und die Sonnenstrahlen küssten die Gipfel. In Tarcento, einem kleinen, verträumten Örtchen im Weinanbaugebiet, hatten wir das Gefühl, in einer Postkarte zu landen – hier blühten die Weinfelder in voller Pracht und die Hügel waren mit einer fast magischen Ruhe überzogen.
Danach führte uns der Weg über Kobarid, ein weiteres Highlight auf der Reise. Der Blick auf die Soča, deren türkisfarbenes Wasser durch das Tal fließt, war wie aus einem Traum.
Der Campingplatz „Siber“ in Tolmin empfing uns mit seiner natürlichen, fast unberührten Schönheit. Direkt am Fluss gelegen, war er der perfekte Rückzugsort, um inmitten der Natur zu entspannen. Der Platz war sehr einfach ausgestattet aber die sanitären Anlagen waren sauber. Stehen konnte man da, wo frei war. Allerdings ist das in den Ferien plus Wochenende gar nicht so einfach. Der Fluss bot nicht nur eine willkommene Abkühlung für uns, sondern auch für unsere Hundedame. Den Campingbus abstellen, die frische Luft einatmen und einfach die Ruhe der Natur genießen.
Wer es aktiv liebt, kam hier voll auf seine Kosten: Wandern und Biken entlang der Soča oder Paragliden mit Aussicht auf diese spektakuläre Landschaft – der perfekte Spot für Outdoor-Fans. Wir haben uns aufgrund der heißen Temperaturen dann aber fürs Chillen entschieden. Das ist auch mal ganz schön! 😅
Natürlich durfte ein Besuch im Tolmin Museum nicht fehlen, aber zugegebenermaßen haben wir uns danach eher in den Schatten geflüchtet, weil die schwüle Hitze einfach unerbittlich war. Auf dem Rückweg fuhren wir dann über die Bundesstraßen 403 und 635, mitten durch das Gebirge, vorbei an beeindruckenden Felsen und steilen Schluchten. Ein echtes Abenteuer für die Augen!
Vor Bad Eisenkappel auf der slowenischen Seite haben wir noch einen atemberaubenden Aussichtspunkt entdeckt. Hier haben wir unsere Jause genossen und den Blick über die Berge schweifen lassen – der perfekte Abschluss eines unvergesslichen Trips!