14/12/2020
Liebe Gäste,
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir uns dazu entschlossen haben unser Haus vorerst bis am 29. Januar 2021 geschlossen zu halten.
Auf den ersten Blick scheinen die neuen Massnahmen im Bezug auf die Bekämpfung der Verbreitung des COVID19-Virus nicht sehr viel strenger zu sein als die bereits gültigen, doch da einerseits jeder Schweizer Kanton diese Regeln verschärfen kann und andererseits der Bundesrat eine weitere Verschärfung der Massnahmen namentlich in Bezug auf die Skigebiete, Restaurants und Hotels ankündigt und androht, ist die Situation sehr besorgniserregend.
Der Bundesrat hat allerdings zur Abrundung der aktuellen Situation auch mehrmals in Deutsch und Französisch folgende Aussage gemacht: "Ausländische Touristen forderte BR Berset auf, auf Skiferien in der Schweiz zu verzichten". Dies unterstützt die Forderungen der Regierungen sämtlicher gästerelevanten Nationen Mitteleuropas (Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und England) an Ihre jeweiligen Landsleute nicht ins Ausland in den Urlaub zu fahren. Hierzu ist auch anzufügen, dass sämtliche die Schweiz umliegenden Nationen, sprich Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien Ihre Skigebiete bis 10. Januar 2021 nicht öffnen, bzw. die Hotels und Restaurant vor Ort geschlossen halten lassen. Nicht zu vergessen den Entscheid Deutschlands einen totalen Lockdown auszurufen.
Als Unternehmer, Arbeitgeber, Immobilienbesitzer, Familienvater und Mensch muss ich in dieser Situation eine wirtschaftliche, eine strategische und eine moralische Analyse machen und entsprechend danach handeln. Das bin ich in meiner Funktion allen und nicht zuletzt auch meinen Kindern gegenüber schuldig.
Moralisch ist das Erzwingen eines «courant normal»-Betriebs mit Blick auf die aktuellen Zahlen (Fälle, Spitaleinweisungen, Todesfälle) und deren steigenden Tendenz in der Schweiz, mit Blick auf die ergriffenen Massnahmen unserer direkten Nachbarländer und mit Blick auf die Gesundheit von uns allen, von unseren potentiellen Gästen und schlussendlich auch von meiner Familie und meinen Kindern nicht vertretbar und verantwortbar. Das entspricht nicht meiner Vorstellung von gesellschaftlicher Solidarität.
Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr mehr oder weniger grosses Verständnis für diese Entscheidung und wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Start ins neue Jahr und GESUNDHEIT.
Auf Wiedersehen am Hasliberg im nächsten Jahr 😊💙
Panos Perreten
Geschäftsführer und Inhaber