04/06/2026
Vor ein paar Tagen angekündigt, wollen wir heute mal die reale Zukunft Kubas betrachten.
Seit Jahren stelle ich in verschiedenen Foren dieselbe Frage.
Wie sind die Pläne derjenigen, welche Veränderungen in jedweder Richtung wollen.
Antworten sind entweder halbherzig, nicht durchdacht oder einfach nur Einschätzungen, was für Kosten entstehen.
Wirklich eingehend auf die Probleme der Bevölkerung ist mir dabei nicht wirklich wichtiges aufgefallen.
Teilweise war es sogar so einfach gestrickt, das man der Schlange erst den Kopf abhacken muss und danach sieht man weiter.
Das geht doch so alles nicht und wenn wir es offen und ehrlich betrachten kam da auch nichts Konstruktives vom Blonden und von Rubio.
Es gab Gespräche die logischerweise im Nichts gelandet sind.
Zwei verschiedene Weltanschauungen treffen aufeinander und keiner ist bereit die seinige aufzugeben.
Meine Frage dazu ist nicht, ob es Veränderungen geben muss, sondern wie man diesen Weg beschreitet. Da gibt es ja einige Meinungen und alle drehen sich um die Anfangsinvestitionen, Folgekosten und wer eventuell dafür aufkommt.
Dann erklärt man, wie man die Kosten mit welchen Mitteln aufrechnen kann, sprich welcher Teil bringt Geld ein, der diese gewaltigen Kosten auffängt.
Bisher habe ich aber kein Sterbenswort darüber gehört, wovor die Kubaner nicht nur hohen Respekt haben, sondern auch natürliche Angst.
Die laufenden Kosten, die ein Staat hat. Renten, Menschen die staatliche Unterstützung brauchen, weil es keine Arbeit gibt, Sozialversicherungskosten, Löhne und Mietkosten als Beispiel.
Die Menschen haben Angst ihr zu Hause zu verlieren aufgrund von Altansprüchen, Bildung ist auch so ein Fall.
Was ist mit Schule, Kindergarten, Krankenhäuser, Polikliniken? Werden sie bezahlbar bleiben?
Der Kubaner möchte wissen, worauf er sich einlässt, deshalb verharren viele in Warteposition und die erwarteten Zeichen bleiben einfach nur Töpfe die geschlagen werden.
Es ist nicht nur die Angst vor Repressalien, steigende Kriminalität und politische Zwänge.
Wer die erste Welt kennt, weiß genau, das ohne Geld nichts funktioniert und alles seinen Preis hat.
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, wird das Volk wirklich bereit sein, Änderungen offen anzusprechen.
Bisher höre ich viel, der Wille wäre da, aber....
Um es klar und eindeutig zu sagen, der Tourismus, der Bergbau, Tabak und Zucker sind nicht das aller Heilmittel.
Wenn die Landwirtschaft durch Billigimporte lahmgelegt wird, ist für die Landbevölkerung nicht wirklich viel zu erwarten.
Beim Bergbau, Tourismus und auch Tabak muss sehr viel investiert werden, aber die Gefahr, das Gewinnej nicht im Land bleiben sind enorm hoch.
Das Ergebnis wäre Landflucht in die großen Städte oder direkt in andere Länder.
Wohnungen sind denkbar knapp.
Es geht nicht um den Kubaner, der sicherlich mit seinem Bildungsspektrum einige Nachteile absorbieren muss, aber er ist flexibel, einfallsreich und er will Geld verdienen, um seine eigene Zukunft aufzubauen.
Arbeitsplätze sollten für die nächsten 30 Jahre kein Problem darstellen, der desolate Zustand des Landes allein sorgt schon dafür.
Das nächste große Problem der Kubaner ist natürlich, wer soll sie in die Zukunft führen? Die Spaltung ist groß zwischen Pro und Kontra für die jetzige Regierung.
Natürlich gibt es erfahrene Menschen, aber sind wir ehrlich, fast jeder der zur jetzigen Zeit in Führungspositionen arbeitet, ist sich selbst der Nächste und hat sehr wenig Interesse am Wohlergehen für das Volk.
Das gute alte Thema Korruption, Vetternwirtschaft das Opportunisten zu dem machen, was sie sind, unglaubwürdig und demzufolge ungeeignet Kuba als Land vorwärts zubringen oder gar zu führen.
Diejenigen welche in Opposition sind, sind entweder kaltgestellt oder außer Landes.
Was eindeutig fehlt, sind klare Linien, Pläne und Vertrauen.
Darüber sollten alle Nachdenken, auch die Stimmen Häscher von großem Nachbarland.
Das Land in den Ruin getrieben haben beide, der Nachbar und die Inkompetenz aus Kuba.
China und Russland sind raus, sie haben zum einen genügend eigene Probleme und wollen logischerweise auch kein weiteres Geld in welcher Form auch immer verlieren.
Kuba allein kommt aus diesem Dilemma nicht mehr allein raus und wer glaubt, der Amerikaner hilft aus Nächstenliebe, wird bald eines Besseren belehrt.
Das unvermeidliche wird kommen, die Veränderungen und nur mithilfe der Amerikaner.
Welche Macht sie besitzen, erleben wir gerade.
Ich kann nur sagen, seid ehrlich und zeigt dem kubanischen Volk, welche Probleme auf sie zukommen und dazu auch gleich die Lösungswege.
Ansonsten endet das alles hier noch in einer viel größeren Katastrophe.
Der Übergang wohin auch immer, ist der wichtigste Moment.
Geht er schief, bricht hier das Chaos aus.
Wir reden von täglichen Kosten für fast 9 Millionen Kubaner, Geld was erwirtschaftet werden muss und ich glaube nicht das man dem amerikanischen Volk klarmachen kann, das Ihre Steuern und andere Abgaben jetzt sozial verträglich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag für den Übergang Kubas in eine neue Zukunft fließen müssen.