18/08/2026
Dieses mal bleiben wir nach einer Abreise einfach sprachlos.
Wir hatten eine Familie mit drei kleinen Kindern für zwei Nächte bei uns im Familienreich.
Bezahlt wurden 261 € für den gesamten Aufenthalt – inklusive Bettwäsche, Endreinigung und unserem kleinen Verwöhnprogramm mit Wasser, Traubensaft, Kaffee und allem, was bei uns selbstverständlich dazugehört.
Nach der Abreise haben wir dann festgestellt:
Ein Kinderreisebett ist nicht mehr zu gebrauchen.
Zwei Gläser und drei Tassen sind kaputt.
Die Herdabdeckung wurde beschädigt.
Und auf dem Kochfeld befinden sich eingebrannte Kunststoffreste der Abdeckung.
Insgesamt reden wir über einen Schaden von ungefähr 260 €.
Aber wisst ihr was?
Das eigentlich Ärgerliche ist für uns nicht einmal, dass etwas kaputtgegangen ist.
Wo Menschen wohnen, wo Kinder spielen und wo gekocht wird, kann etwas passieren. Ein Glas fällt herunter. Eine Tasse geht kaputt. Vielleicht geht auch einmal etwas Größeres zu Bruch.
Dann sagt uns das einfach.
Eine kurze Nachricht:
„Uns ist leider etwas passiert. Wie können wir das regeln?“
Damit könnten wir umgehen.
Was wir unfair finden, ist, nichts zu sagen, die Sachen einfach so zurückzulassen und abzureisen – in der Hoffnung, dass es vielleicht niemand bemerkt.
Wir versuchen unseren Gästen einen schönen Aufenthalt zu bieten. Wir stellen eine komplett vorbereitete Wohnung zur Verfügung, beziehen die Betten, kümmern uns um die Endreinigung und versuchen mit vielen kleinen Dingen dafür zu sorgen, dass man sich bei uns willkommen fühlt.
Dafür erwarten wir keine Perfektion.
Aber ein bisschen Ehrlichkeit und gegenseitigen Respekt dürfen wir erwarten.
Das etwas kaputt geht kann passieren.
Nichts zu sagen, ist eine Entscheidung.