Robert Tillmanns Haus e.V.

Robert Tillmanns Haus e.V. Das RTH - Ihr Partner für Berlin-Geschichte. Wir bieten politische Bildung für jedermann, z.T. von der BpB gefördert. Gruppenangebote auf Anfrage möglich. an.

Das Seit über 50 Jahren ist das Robert-Tillmanns-Haus ein zentraler Anlaufpunkt für Berlin-Interessierte. Unzählige Gruppen und Einzelreisende haben den Komfort unseres Hauses genossen und sich von unseren kompetenten Referenten und Stadtführern Berlin zeigen lassen. Das Angebot umfasst dabei alles von staatlich geförderter politischer Erwachsenenbildung bis zu „Insider“-Rundgängen und maßgeschnei

derten Spezialprogrammen, Zudem bieten wir Ihnen Referate, Exkursionen, Workshops, Rundgänge und Filmabende zu einem breiten Spektrum historisch-politischer Themen (Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, DDR, Berliner Mauer, Nachwendezeit, Subkultur, Architektur, Gedenkkultur, Gentrifizierung u.a.) Auch geschichtsinteressierte Einzelreisende sind bei uns im Haus willkommen – wir haben immer relevante Hinweise und Informationen „zum Thema“ für Sie!

Mit seinem Dokumentarfilm „Berlin Utopiekadaver“ (2024) – der mittlerweile schon als eine Art „Klassiker“ gilt – stellte...
28/04/2026

Mit seinem Dokumentarfilm „Berlin Utopiekadaver“ (2024) – der mittlerweile schon als eine Art „Klassiker“ gilt – stellte der Regisseur Johannes Blume am 08.04.2026 die Situation der alternativen Szene unter diesen Umständen in sehr anschaulicher Form dar.

Mehr Infos dazu auf unsere Webseite.

Herzlichen Dank an das Teepeeland, die uns bei der Durchführung des Abends toll unterstützt haben.

Unser Online-Seminar mit Khushboo Jain und Stella Schwake ist nun in unserer Mediathek verfügbar.https://www.rth-berlin....
18/03/2026

Unser Online-Seminar mit Khushboo Jain und Stella Schwake ist nun in unserer Mediathek verfügbar.

https://www.rth-berlin.com/mediathek

Nicht vergessen: Am 08.04.2026 findet im Teepee-Land unsere erste Veranstaltung 2026 statt.

Wir haben Johannes Blume zu Gast, mit dem wir zunächst seinen Dokumentar-Film "Berlin Utopiekadaver" anschauen und anschließend besprechen werden.

Mehr dazu auf www.rth-berlin.com

SOLIDARITÄTS-DICHTERLESUNG "UKRAINE 2022" (25.02., 18:30, GESUNDBRUNNEN-CENTER) Zum anstehenden vierten Jahrestag des An...
24/02/2026

SOLIDARITÄTS-DICHTERLESUNG "UKRAINE 2022" (25.02., 18:30, GESUNDBRUNNEN-CENTER)

Zum anstehenden vierten Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine gibt es am 25.02. um 18:30 im Outlet der "Ukraine-Hilfe Berlin e.V." (Gesundbrunnen-Center, 1. Stock, neben dem Rewe-Supermarkt) eine zweite Lesung von Niko Rollmanns Gedichten zum Thema.

Die Texte beschreiben den Krieg aus verschiedenen Blickwinkeln; seit Anfang der Invasion sind insgesamt etwa 70 Gedichte entstanden. Eine Auswahl davon wurden in dem Band "Ukraine 2022" veröffentlicht (alle Gewinne aus dem Verkauf gehen an das Ukraine-Unterstützungsprogramm des DRK).

Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit und Lust hätten, zu kommen!

Als Eintritt wird vor Ort eine Spende für die Ukraine-Hilfe erbeten.

Wenn Sie dabei sein möchten, wäre eine Anmeldung per Mail erforderlich: [email protected]

Unser Online-Seminar vom 19.12.2025 zum Thema "Obdachlosigkeit 2025: Licht am Ende des Tunnels?" ist nun online in unser...
22/12/2025

Unser Online-Seminar vom 19.12.2025 zum Thema "Obdachlosigkeit 2025: Licht am Ende des Tunnels?" ist nun online in unserer Mediathek verfügbar.

Diesmal mit deutschen Untertiteln (Seminar wurde in englisch durchgeführt.)

https://www.rth-berlin.com/mediathek

Viel Spaß!

"Obdachlosigkeit 2025 – Licht am Ende des Tunnels?“Online-Veranstaltung am 19.12. (10:00 – 13:15)Am 19.12. findet unser ...
08/12/2025

"Obdachlosigkeit 2025 – Licht am Ende des Tunnels?“
Online-Veranstaltung am 19.12. (10:00 – 13:15)

Am 19.12. findet unser alljährlicher Rückblick zum Thema "Obdachlosigkeit“ statt: Im Rahmen eines Online-Programms wird thematisiert, welche Ereignisse und Entwicklungen dieses Jahr charakterisiert haben. Im Spannungsfeld zwischen Delegitimierung“ und „Empowerment“ geht es dabei sowohl um die Situation innerhalb Berlins als auch um die internationale Ebene. Das Podium besteht aus:

* Dr. Stefan Schneider (langjähriger Aktivist und Gründer der Wohnungslosenstiftung)
* Khushboo Jain (Soziologin und Aktivistin, an diversen Forschungsprojekten beteiligt)
* Marco Heinrich (Soziologe, engagiert in Forschungsprojekten über Obdachlosigkeit)
* Niko Rollmann (Historiker, Verfasser mehrerer Schriften zur Obdachlosigkeitsthematik)

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir auch das Londoner „Museum of Homelessness“ vorstellen und auf weiterführende Literatur verweisen. Ein besonderes Feature wird die Frage behandeln, wie informelle Siedlungen und besetzte Häuser nachhaltig ihre Existenz sichern können.

Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache statt (mit Untertiteln über Zoom).

Der Teilnahmebeitrag beträgt 5,- Euro.
Anmeldung unter [email protected] oder www.rth-berlin.de

„Verlorenes Paradies? West-Berlin und seine ‚Szene‘ in den achtziger Jahren“ In dieser Abendveranstaltung in der Teepeel...
05/12/2025

„Verlorenes Paradies? West-Berlin und seine ‚Szene‘ in den achtziger Jahren“

In dieser Abendveranstaltung in der Teepeeland-Siedlung ging es darum, dass oft verklärte West-Berlin der 1980er mit seiner ungewöhnlichen Subkultur darzustellen, in seinen zeithistorischen Kontext einzubetten und es auch kritisch hinsichtlich seiner Schattenseiten und möglicher Bezüge zur Gegenwart zu evaluieren. Die entsprechende Darstellung sollte aus einem bebilderten Vortrag (die Photos stammten primär aus dem Archiv der Geschäftsführung) und passenden Songs aus der „Szene“ jener Zeit bestehen. Letztere wurden von dem Musiker/Künstler Leon Baumgarl mithilfe eines Plattenspielers präsentiert. Zuerst wurden die allgemeinen geopolitischen Hintergründe des damaligen West-Berlins beleuchtet. Dann ging es um die konkreten Details der damaligen Situation der „Halbstadt“. Im zweiten Abschnitt ging es dann um die konkreten Ausprägungen der West-Berliner Subkultur. Im dritten Abschnitt der Veranstaltung ging es dann darum, der unkritischen Verherrlichung des West-Berlins der 1980er entgegenzuwirken, indem auf die konkreten Schattenseiten verwiesen wurde.

Diese Veranstaltung fand vor dem Hintergrund des bundesweiten alljährlichen „Tag der Wohnungslosen“ statt und sollte die...
05/12/2025

Diese Veranstaltung fand vor dem Hintergrund des bundesweiten alljährlichen „Tag der Wohnungslosen“ statt und sollte die so genannte Delegitimierung obdachloser Menschen thematisieren. Niko Rollmann hat mit den beiden anderen Mitgliedern des Podiums, Khushboo Jain und Marco Heinrich, vor etwa zwei Jahren eine kleine, informelle Forschungsgruppe eingerichtet, die sich mit Aspekten von Urbanität und Obdachlosigkeit beschäftigt. In den letzten Besprechungen waren immer wieder verschiedene Aspekte aufgetaucht, die schließlich in dieser Veranstaltung unter dem Begriff der „Delegitimierung“ umfassend und systematisch behandelt werden sollten (Deligitimierung wird hier sowohl als Vorstufe von Repression als auch als ganzheitliches System der Marginalisierung betrachtet).

Auf der Bühne wurde eine aus knapp 40 laminierten Fotos bestehende Ausstellung installiert, die aus den Beständen des Podiums stammte. Mit diesen optischen Elementen sollte es den TeilnehmerInnen ermöglicht werden, die beschriebenen Mechanismen/Umstände in direkter, eindringlicher Form erfassen zu können.

Niko Rollmann übernahm mit einer theoretischen Einführung, wie die seit den späten siebziger Jahren erfolgende „neoliberale Wende“ zu einem sozialpolitischen Paradigmenwechsel geführt hatte, der sich vereinfacht formuliert folgendermaßen umschreiben lässt: Aus einem „Krieg gegen die Armut“ wurde ein „Krieg gegen die Armen“. Sozial benachteiligten Menschen wurde nun verstärkt der Vorwurf gemacht, an ihrer Misere selbst schuld zu sein. Das bedeutete zugleich auch eine zunehmende Delegitimierung obdachloser Menschen, deren Zahl aufgrund der neoliberalen Wirtschaftspolitik seit den 1980ern in vielen Ländern immer stärker ansteigen sollte. Dann beschrieb Niko konkret die verschiedenen Ebenen der Delegitimierung, die von direkter staatlicher Repression (zum Beispiel die Zwangseinweisung obdachloser Menschen in Heime) bis zu von den Betroffenen internalisierten Formen der Unterdrückung reichen (zum Beispiel die interne „Hackordnung“, die man bei Obdachlosen mitunter beobachten kann – Menschen mit Suchtproblemen oder queere Personen stehen dabei auf den untersten Stufen

Marco Heinrichs Ausführungen basierten auf zwei Säulen: Im Rahmen seiner Forschungen hat er lange Befragungen obdachloser Menschen durchgeführt, die er mit seinen Forschungen im Bereich der theoretischen Soziologie unterfüttert. Seine Präsentation befasste sich zuerst damit, wie Obrigkeit und Medien „den Obdachlosen“ als Konstrukt mit konkreten negativen Zuschreibungen kreiert haben. Dann berichtete er mit Bezug auf die von ihm durchgeführten Befragungen, wie diese abwertenden Formen der Darstellung sich in der Selbstwahrnehmung und Erlebniswelt obdachloser Menschen auswirken. Dafür benutzte er mehrfach direkte Zitate aus den durchgeführten Befragungen.

Dann übernahm die indische Aktivistin und Soziologin Khushboo Jain das Wort: In einer sehr direkten, mitunter provokativen Form berichtete sie, wie das System verschiedenster Formen der Delegitimierung sich auf die „Street Communities“ in Städten wie Mumbai (ehemaliges Bombay) und Delhi konkret auswirken würde. Sie betonte dabei, dass gerade in Indien viele Menschen freiwillig „unhoused“ auf den Straßen großer Metropolen leben, da sie dort vielfältige Einkommensmöglichkeiten und auch Freiheiten jenseits des Kastensystems und sonstiger gesellschaftlicher Zwänge genießen würden. In diesem Zusammenhang verwies sie auch auf die Repression, die sie als Frau am eigenen Leibe in einer bürgerlich-konservativen indischen Familie erlebt hätte. Zur Untermalung ihrer Ausführungen bezog sie sich auch direkt auf einzelne Bilder der Fotoausstellung. Abschließend berichtete sie auch von ihrem jüngsten Forschungsaufenthalt in Südafrika und problematisierte in diesem Zusammenhang, dass es dort in den Metropolen viele besetzte Häuser gäbe, deren BewohnerInnen jedoch oftmals auf Obdachlose herabsehen würden.

Bereits seit dem 19. Jahrhundert gilt Berlin als Hauptstadt dessen, was man seit den 1960ern als „Underground“ bezeichne...
05/12/2025

Bereits seit dem 19. Jahrhundert gilt Berlin als Hauptstadt dessen, was man seit den 1960ern als „Underground“ bezeichnet. Dabei geht es um politische, gesellschaftliche und kulturelle Prozesse/Ereignisse, die im Verborgenen stattfinden, da sie illegal oder geächtet sind oder die Akteure sich bewusst vom gesellschaftlichen Mainstream abgrenzen möchten. Der Betrachtung des Undergrounds stellt somit eine ganz eigene Form der Geschichtsschreibung dar, die die herkömmlichen Darstellungen um wichtige Aspekte ergänzen, sie zugleich aber auch fundamental in Frage stellen kann. Zugleich gehört die Underground-Kultur bis zum heutigen Tage zu den Faktoren, die vor allem jungen Menschen dazu bewegen, nach Berlin zu kommen.

Am 26.04. wurde dieses Thema ab 19 Uhr im Rahmen einer niedrigschwelligen Veranstaltung in der „Teepeeland“-Siedlung. thematisiert. Niko Rollmann zeigte dafür historische Photos/Graphiken, während der Musiker/Künstler Leon Baumgartl komplementäre Underground-Songs per Schallplatte abspielte. Im Ganzen wurden 18 Bilder gezeigt, unter anderem zu den Bereichen Prostitution im Kaiserreich und im gegenwärtigen Berlin, der sexuelle Untergrund der Ersten Weltkrieges, untergetauchte jüdische BerlinerInnen während des Zweiten Weltkrieges, Underground-Kultur im West-Berlin der späten sechziger Jahre, der queere Untergrund in West-Berlin in den siebziger Jahren, Punk-Bewegung in der DDR, „Obdachlosigkeits-Untergrund“ der 1990er. Die einzelnen Motive wurden jeweils in ihren historisch-politischen Kontext eingeordnet durch inhaltlich passende Musikstücke ergänzt. Zu Leons „Tracklist“ gehörten zum Beispiel Stücke der Bands Christiane F., Cluster, System, Brühwarm, Ostberlin Androgyn und Stereo Total.

„Sound & Vision: Berlin Underground“ Bereits seit dem 19. Jahrhundert gilt Berlin als Hauptstadt dessen, was man seit de...
05/12/2025

„Sound & Vision: Berlin Underground“

Bereits seit dem 19. Jahrhundert gilt Berlin als Hauptstadt dessen, was man seit den 1960ern als „Underground“ bezeichnet. Dabei geht es um politische, gesellschaftliche und kulturelle Prozesse/Ereignisse, die im Verborgenen stattfinden, da sie illegal oder geächtet sind oder die Akteure sich bewusst vom gesellschaftlichen Mainstream abgrenzen möchten. Der Betrachtung des Undergrounds stellt somit eine ganz eigene Form der Geschichtsschreibung dar, die die herkömmlichen Darstellungen um wichtige Aspekte ergänzen, sie zugleich aber auch fundamental in Frage stellen kann. Zugleich gehört die Underground-Kultur bis zum heutigen Tage zu den Faktoren, die vor allem jungen Menschen dazu bewegen, nach Berlin zu kommen.

Am 26.04. wurde dieses Thema ab 19 Uhr im Rahmen einer niedrigschwelligen Veranstaltung in der „Teepeeland“-Siedlung. thematisiert. Die Veranstaltungsleitung zeigte dafür historische Photos/Graphiken, während der Musiker/Künstler Leon Baumgartl komplementäre Underground-Songs per Schallplatte abspielte. lag auf den Themen Prostitution im Kaiserreich und im gegenwärtigen Berlin, der sexuelle Untergrund der Ersten Weltkrieges, untergetauchte jüdische BerlinerInnen während des Zweiten Weltkrieges, Underground-Kultur im West-Berlin der späten sechziger Jahre, der queere Untergrund in West-Berlin in den siebziger Jahren, Punk-Bewegung in der DDR, „Obdachlosigkeits-Untergrund“ der 1990er. Zur „Tracklist“ gehörten zum Beispiel Stücke der Bands Christiane F., Cluster, System, Brühwarm, Ostberlin Androgyn und Stereo Total.

Seit dem 19. Jahrhundert hat sich im Zusammenhang mit der Entstehung der modernen Großstädte und dem damit verbundenen s...
05/12/2025

Seit dem 19. Jahrhundert hat sich im Zusammenhang mit der Entstehung der modernen Großstädte und dem damit verbundenen sozialen Elend ein neues literarisches Genre herauskristallisiert – die „Urban Poetry“. Sie reflektiert die Erfahrungen der urbanen Existenz und sieht es dabei oftmals als ihre Funktion an, „den Finger auf den wunden Punkt“ zu legen. Im Rahmen einer niedrigschwelligen Veranstaltung in der „Teepeeland“-Siedlung sollte den TeilnehmerInnen am 31.05. ab 19 Uhr das Spektrum der Urban Poetry in seiner ganzen Vielfalt dargelegt werden. Die Vortragenden waren die indische Soziologin/Aktivistin Khushboo Jain, die Germanistin/Kulturmanagerin Bettina Henningsen und die Niko Rollmann.

Das Spektrum der vorgetragenen Gedichte umfasste „Klassiker“ von Tucholsky, Ringelnatz und Kaléko, Werke bekannter Nachkriegsliteraten wie Brinkmann und Linton Kwesi Johnson, gegenwärtige indische DichterInnen und auch einen von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellten Text. Besonderes Interesse erweckten die Texte aus Indien, die u.a. die jüngsten blutigen Ereignisse im Kontext der Kaschmir-Region thematisierten.

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