Arte Luise Kunsthotel

Arte Luise Kunsthotel Die offizielle Facebook-Seite des Arte Luise Kunsthotels in Berlin-Mitte, vormals "Künstlerheim Luise". Ist das nicht was man will in Berlin?!
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Ein Kunsthotel, eine “Galerie zum Übernachten” an einem der spannendsten Orte in Berlin Mitte. 50 Künstler haben hier in einem alten Stadtpalais in Berlin-Mitte ein Hotel gestaltet. Vom jungen Meisterschüler der Kunsthochschule bis zur renommierten Kapazität wurde jedes der 50 Hotelzimmer von jeweils einem dieser Künstler konzipiert und realisiert. Konsequent, authentisch und individuell, mit Lieb

e und Witz. Aber keine Angst, keiner muss hier auf Nagelbrettern oder Filzmatten schlafen. Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste stehen bei uns trotz aller Kunstaffinität immer im Vordergrund. Damit wird das Hotel zu einem charmanten, einzigartigen Ort der ungezwungenen Begegnung mit Kunst. Und vor der Tür geht’s dann gleich weiter; die wichtigsten Museen, Galerien und Theater sind fußläufig erreichbar. Und natürlich hunderte von Kneipen, Restaurants, Cafés, Bars und Clubs.

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01/02/2026

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Wir wünschen unseren Gästen und Freunden der Luise ein frohes 2026 💕🍀 Unser Künstler Guido Sieber hat uns dazu ein inspi...
01/01/2026

Wir wünschen unseren Gästen und Freunden der Luise ein frohes 2026 💕🍀 Unser Künstler Guido Sieber hat uns dazu ein inspirierendes Bild geschickt … 😉🥂

Hier noch ein Nachruf zum Tod von Wolfgang Petrick im Monopol-Magazin:Wolfgang Petrick war einer der bekanntesten Vertre...
11/12/2025

Hier noch ein Nachruf zum Tod von Wolfgang Petrick im Monopol-Magazin:

Wolfgang Petrick war einer der bekanntesten Vertreter der Kritischen Realisten aus West-Berlin. Er zeigte die Schrecken der Welt als komplexe Collagen und ließ sich formal niemals festlegen. Nun ist er mit 86 gestorben

West-Berlin wurde seitens der DDR als "besondere politische Einheit" bezeichnet, weil man sich in der SED nicht mit der De-Facto-Zugehörigkeit zur Bundesrepublik abfinden konnte. "Besonders" war West-Berlin allerdings vor allem in einer Hinsicht, nämlich in künstlerischer. Die Trends der USA, die beispielsweise in Köln und Düsseldorf auf fruchtbaren Boden fielen, blieben in der West-Berliner Kunstszene weitgehend unbeachtet; oder, wenn man doch Lust darauf hatte, fuhr man eben nach "Westdeutschland", wie man in der "Halbstadt" ohne Zögern sagte.

Dort, im Wirtschaftswunderland, gab es eben nicht dieses eigentümliche Amalgam aus hellen Köpfen aller Art, die die Welt vor allem skeptisch betrachteten. "Kritisch" war in der Kultur alles und jeder. So wundert es nicht, dass die seit den späten 1960er-Jahren und bis zum Mauerfall dominierende Richtung der Kritische Realismus wurde. Als ob "Realismus" allein nicht schon genügt hätte, um die Verhältnisse zu zeigen, wie sie sind.

Zum Sammelbecken wurde die 1972 recht spontan gegründete Gruppe Aspekte – einen besseren Namen hatte man in der Eile nicht gefunden –, zu der sich die West-Berliner Wirklichkeitsanalysten zusammenfanden. Einer ihrer herausragenden Vertreter war Wolfgang Petrick.

Er malte weiter

Es ist immer ungerecht, einen Künstler auf eine zeitlich begrenzte Gruppenzugehörigkeit beschränken zu wollen. Petrick hat das schmerzlich erfahren. Dem Ruhm der 70er- und (wenn auch schon vermindert) 80er-Jahre folgte ein spürbares Desinteresse in den Zeiten seither. Petrick hat das künstlerisch nicht angefochten, und er hat sich nie beklagt. Er malte weiter. Nicht, wie er immer gemalt hatte, sondern je nachdem, wohin er seinen Stil entwickelte.

Geboren 1939 im südlichen Umland von Berlin, mit Rüstungsindustrie in der Nähe, zählt Petrick noch zu jener Generation, die die Schrecken des Krieges unmittelbar erlebt hat und davon ein Leben lang geprägt blieb. Heute wird inflationär der Begriff "Trauma" verwendet, und auf seine Weise wird auch Petrick davon betroffen gewesen sein. Aber als wacher Geist hat er diese Kindheitserfahrung in seine Haltung zur Welt, zur Politik, zur Gesellschaft transformiert - und damit in seine Malerei.

Früh nach West-Berlin übergesiedelt, studierte er an der damaligen Hochschule der bildenden Künste am Steinplatz, unter anderem beim Surrealisten Mac Zimmermann. Bald lehnte er sich gegen die – wie er rückblickend sagte – "Ideologie der Abstraktion" auf. Petrick malte figurativ. Schon gegen Ende seines Studiums, das er 1965 mit dem Titel Meisterschüler abschloss, fand er sich mit anderen, ebenso wenig von der blutleer gewordenen Abstraktion angezogenen Künstlern in der Selbsthilfegalerie Großgörschen 35 zusammen, benannt nach der Adresse in einem weniger ansehnlichen Teil Schönebergs.

Art brut als Weg der Befreiung

Haupt der Gruppe war Karl-Horst Hödicke, auch Markus Lüpertz war dabei. Und eben ein paar weitere, mit denen Petrick ab 1972 die erwähnte Gruppe Aspekte bildete. Die diente nicht zuletzt dazu, die Berliner Realisten außerhalb des hiesigen Biotops bekannt zu machen. Eine Wanderausstellung der Gruppe unter dem programmatischen Titel "Prinzip Realismus" tourte durch zahlreiche Städte der Bundesrepublik und ganz Europas.

Petrick grenzte sich scharf vom Realismus der Pop-Art ab. Dass er stattdessen von der Art brut beeindruckt und beeinflusst war, hat man lange nicht sehen wollen oder können. Die Kunst der Un- oder Nicht-Künstler, die vor allem in Frankreich bekannt war, bot einen Weg abseits vorgegebener Pfade. Oder anders gesagt: einen Weg der Befreiung.

Petrick konnte malen, was er wahrnahm und was ihn bedrängte, und das war alles andere als harmonisch. In collagehafter Weise setzte er Schreckensbilder zusammen, zerteilte und geflickte Leiber, einen Männerkopf mit eingesetztem Vogelauge oder angedeutetem Hirschgeweih, der Pauker im Bild "Schule" mit gerecktem Arm wie jene, die wenige Jahre zuvor ihren rechten Arm gehoben hatten. Assoziativ waren die Bilder, wie ein schlechter nächtlicher Traum, dessen eben noch erinnerte Bruchstücke Petrick auf die Leinwand warf; dabei maltechnisch hochartifiziell, wie er im Übrigen auch ein vorzüglicher Grafiker war.

"Im Dickicht der Städte ins Unterholz gekrochen"

1977 erlebte Aspekte mit dem Gemeinschaftsprojekt "Großstadt" im Künstlerhaus Bethanien in der Auseinandersetzung mit Otto Dix' Metropolen-Triptychon ihren Höhepunkt. Petrick schuf eine Rauminstallation, ließ die gemalten Wirrnisse in seinem Atelier in die dritte Dimension ausgreifen. Er zeigte die Welt im Zustand ihres Verfalls. "Selten vorher ist Verrottung mit solcher Eindringlichkeit künstlerisch durchgeformt worden", bemerkte dazu Eberhard Roters, der als Gründer der Berlinischen Galerie ganz nah an den Kritischen Realisten dran war. "Im Dickicht der Städte", so Roters weiter, sei Petrick "ins Unterholz gekrochen".

Der Künstler allerdings entfernte sich mehr und mehr von der Gesellschaftskritik. Seit den 80er-Jahren beschäftigte er sich vornehmlich mit der Figur, mit dem Körper und seiner Fragilität. Dass er sich Anregungen aus dem "Atlas für gerichtliche Medizin" des Charité-Pathologen Otto Prokop holte, hat manchen Beobachter befremdet. Dabei sah er nur umso klarer, was Menschen einander antun. Und er malte so, dass auch die seelischen Verletzungen sichtbar wurden: in den beschädigten Körpern und in der sie umgebenden, grell-düsteren Malerei.

Dass der Mann mit dem Vogelauge aus dem gleichnamigen Bild von 1972 in "Vaterturm" von 1984 wieder auftauchte, zeigt eine Kontinuität des bildnerischen Denkens, die vor der eigenen Person nicht Halt machte. Die Fratzen waren überall, in Bildern, bei denen zunehmend Bosch oder Brueghel Pate standen.

Kritischer Realist, ein Leben lang

1975 wurde er selbst als Professor an die Hochschule berufen, an der er studiert hatte, und 1993 kam die Aufnahme in die Akademie der Künste. In seinen späteren Jahren unterhielt Petrick ein Zweitatelier in New York. Aber auch dort entging er dem Schrecken nicht. Von seinem Fenster in Brooklyn aus beobachtete er in der Ferne den Zusammenbruch der Zwillingstürme beim Anschlag vom 11. September 2001.

Ihn konnte diese Katastrophe kaum mehr erschüttern als die Bombentreffer aus der Kindheit. Gemalt hat er sie dann so, wie alle Schrecken: als Collage aus ineinander greifenden Elementen. In Berlin hatte er 2017 im Haus Liebermann nochmals eine große Ausstellung. Jetzt ist er 86-jährig in Berlin verstorben, Kritischer Realist auf seine Weise, dies aber ein Leben lang.

Bernhard Schulz

Wolfgang Petrick war einer der bekanntesten Vertreter der Kritischen Realisten aus West-Berlin. Er zeigte die Schrecken der Welt als komplexe Collagen und ließ sich formal niemals festlegen. Nun ist er mit 86 gestorben

Unser Künstler Wolfgang Petrick ist am 5. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben. Wolfgang hat die Luise von Anfang ...
11/12/2025

Unser Künstler Wolfgang Petrick ist am 5. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben.

Wolfgang hat die Luise von Anfang an unterstützt. Er selber hat das Zimmer 106 "Endmoräne Berlin"entworfen und realisiert, aber auch einige seiner Meisterschüler von der HDK (jetzt UDK) für die Luise inspiriert und begeistert, die 1999 mehrere Zimmer bei uns gestaltet und das ganze Projekt mit viel Leben gefüllt haben.

Wolfgang Petrick, Jahrgang 1939, war Absolvent der HDK/UDK und gründete dann 1964 zusammen mit Karl-Horst-Hödicke, Markus Lüpertz, Peter Sorge und Hans-Jürgen Diehl mit „Großgörschen 35“ die erste unabhängige Produzentengalerie Deutschlands. Ab 1975 wurde er Professor an der HDK/UDK, wo er bis 2008 lehrte. Er war Mitglied in der Akademie der Künste, seit den Neunzigern lebte und arbeitete er zeitweise auch in New York.

Wir werden Wolfgang sehr vermissen, ruhe in Frieden!

Das Treppenhaus in der Luise. Erleuchtung inklusive …. 😉
10/09/2025

Das Treppenhaus in der Luise. Erleuchtung inklusive …. 😉

Ab 10. September BERLIN ART WEEK!
06/09/2025

Ab 10. September BERLIN ART WEEK!

Die Berlin Art Week präsentiert 5 Tage lang mit bedeutenden Akteur*innen der Berliner Kunstszene ein vielseitiges Festivalprogramm der zeitgenössischen Kunst.

Ab 15. Dezember dauert es nur noch 20 Minuten vom Hauptbahnhof bis zum BER ✈️Berlin wird Weltstadt, und die Luise liegt ...
18/08/2025

Ab 15. Dezember dauert es nur noch 20 Minuten vom Hauptbahnhof bis zum BER ✈️
Berlin wird Weltstadt, und die Luise liegt ja bekanntlich mittendrin….😉

Die Zuganbindung an den BER wird für viele Fahrgäste bald erheblich schneller. Möglich macht es die langersehnte Inbetriebnahme einer Neubaustrecke. Noch ein Ort ist dann schneller zu erreichen.

Am 30.8. ist es wieder soweit .. 🖼️🎭🌔
05/08/2025

Am 30.8. ist es wieder soweit .. 🖼️🎭🌔

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Morgen ist unser Künstler Heiner Meyer (Zimmer 207 „Glamour“ und 522 „Some like it hot“) zu Gast in der NDR Talk Show. W...
31/07/2025

Morgen ist unser Künstler Heiner Meyer (Zimmer 207 „Glamour“ und 522 „Some like it hot“) zu Gast in der NDR Talk Show. Wir freuen uns!

Atze Schröder und Oliver P***k sind unter den Gästen von Bettina Tietjen und Hubertus Meyer-Burckhardt sowie auch Katharina Mahrenholtz, Daniel Kaiser und Jan Ehlert.

Adresse

LuisenStr. 19
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 22:00
Dienstag 07:00 - 22:00
Mittwoch 07:00 - 22:00
Donnerstag 07:00 - 22:00
Freitag 07:00 - 22:00
Samstag 07:00 - 22:00
Sonntag 08:00 - 22:00

Telefon

+4930284480

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50 Künstler haben in einem alten Stadtpalais in Berlin-Mitte ein Hotel gestaltet. Vom jungen Meisterschüler der Kunsthochschule bis zur renommierten Kapazität wurde jedes der 50 Zimmer von jeweils einem dieser Künstler konzipiert und realisiert. Konse-quent, authentisch und individuell, mit Liebe und Witz.

Einzelne, in sich geschlossene und eigens für die Räume geschaffenen Arbeiten dimensionieren das gesamte Haus - der Kreativität ist jenseits des Räumlichen keine Grenze gesetzt. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der Funktionalität des Hotelzimmers und der Bedürfnisse des Gastes. Keiner muss hier auf Nagelbrettern oder Filzmatten schlafen.

Damit wird das Kunsthotel zu einem einzigartigen Ort der ungezwungenen Begegnung mit Kunst. Und vor der Tür geht’s dann gleich weiter; die wichtigsten Museen, Galerien und Theater sind fußläufig erreichbar. Und natürlich hunderte von Kneipen, Restaurants, Cafés, Bars, Clubs.