Hotel Café Restaurant Konditorei Residenz
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Das mit Liebe zum Detail restaurierte Jugendstilhaus im Herzen der Castroper Altstadt bietet Ihnen e Immer wieder laden wir auch zu Konzerten oder Lesungen ein.
Adresse
Wittener Str . 34
Castrop-Rauxel
44575
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Wussten Sie, wer alles bei uns war?
Am 1.April 1985 habe ich zum ersten Mal die Tür geöffnet mit jugendlichem Überschwang, viel Blauäugigkeit und 500 000 Mark Schulden. Damals war ich 28 Jahre jung und hatte kaum Eigenkapital, außer meiner eigenen Arbeitskraft. Die „Alte Apotheke“ war ein Café geworden. Im Keller hatte ich mir eine Backstube eingerichtet, später kamen Confitüre-Raum, Kühlhäuser und Lager hinzu. Das war vor mittlerweile 33 Jahren.: Mit 5 Uhr morgens aufstehen, - erst in die Backstube, dann in die Küche, Mittagstisch, anschließend Servieren im Café und abends oft nach 22 Uhr noch auf Hotelgäste warten….das ist mein Alltag geworden. Am Anfang war ich allein in der Backstube mit einer angestellten Serviererin im Laden und Café. Inzwischen sind es 14 Mitarbeiter/innen. Wann immer ein Kredit abbezahlt war, wurde in die nächste Ausbaustufe investiert: Einrichtung der Gesellschaftszimmer, die Restaurant-Küche, die Hotelzimmer, der Gästeparkplatz. In den letzten Jahren kamen regelmäßige Kulturveranstaltungen hinzu: die Kaffeehausmusik, monatliche Rezitationen mit Schriftstellern und Schauspielern, Ausstellungen, Comedy, Operngalas, Nachtfahrt Live, Gourmet Safari und die American Thanksgiving Nacht. Auch Ensemble-Mitglieder des Westfälischen Landestheaters steigen oft bei uns ab. Der Urenkel des Kaisers, Prinz von Preussen hat im “Residenz” genächtigt. WDR Moderatoren haben hier die Auftaktveranstaltung der Ruhr.2010 vorbereitet, und das gesamte Team vom Radiosender Eins Live hat schon im „Residenz“ gefeiert (bis 6 Uhr früh). Junge Sänger haben sich auf den „European Song Contest“ bei uns vorbereitet, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, der Urenkel des letzten Kaisers, hat zwei Nächte bei uns verbracht, und wir mussten uns an die Bodyguards vor unserer Tür gewöhnen. Höchste Geheimhaltung war auch angesagt, als Lothar Matthäus in seiner Zeit als Kapitän der Nationalmannschaft mit seinen Teamkollegen vor einem Länderspiel im Westfalenstadion zu einem Foto-Shooting bei uns vorbei kam. Die angebotenen Pralinen fanden höchsten Zuspruch der Spieler, die Theke wurde nahezu geplündert. Und ich wurde verdonnert, damals kein Sterbenswörtchen davon zu erzählen. Und Opernsänger aus dem legendären „Taci“ in New York haben schon eine Operngala im „Residenz“ gesungen zu unserem 25-jährigen Jubiläum. Zum 30. kam die Kammeroper Köln. Und immer wieder sind populäre Kabarettisten im „Residenz“ zu Gast: René Steinberg, Lioba Albus, Fritz Eckenga, Franziska Mense-Moritz... Aber am meisten hat mich ein junges Hochzeitspaar aus Hamburg beeindruckt, das seine Flitterwochen ausgerechnet in Castrop-Rauxel verbringen wollte, weil sie so viele dumme Sprüche über die Stadt gehört hatten. Als sie anriefen, um sich zu erkundigen, habe ich Ihnen eine Traum-Hochzeitsreise versprochen. Sie blieben drei Wochen, und jeden Morgen machte ich Ihnen neue Vorschläge für den Tag: Ausflüge nach Henrichenburg, zum Industriemuseum Zollern II, Bergbaumuseum, Starlight-Express, Fußball im Westfalenstadion, Radtour am Kanal. Es hat ihnen so gut gefallen, daß sie schon mehrfach wieder hier waren, um in Castrop Urlaub zu machen. Der Chef des „Residenz“ ist aber nicht nur Konditormeister und Hotelier, sondern oft auch Makler und Sozialarbeiter: Eine alleinstehende, schwangere Mitarbeiterin habe ich schon ins Krankenhaus begleitet, als die Wehen einsetzten. Die Krankenschwester glaubte, ich sei der Vater. Für eine Auszubildende aus Italien habe ich mich auf Wohnungssuche begeben. Einem Flüchtling aus Syrien habe ich geholfen bei der Anerkennung, Vermittlung eines Sprachkurses, und ihm dann einen Ausbildungsplatz als Konditor angeboten. Sozialeinrichtungen habe ich schon häufiger benachrichtigt, wenn ich merke, dass ältere Gäste nicht mehr klar kommen und Hilfe brauchen. All das gehört dazu. Und es macht mir nach wir großen Spaß in einem engagierten Team, mit liebenswerten Gästen in einem der „schönsten Cafés im Ruhrgebiet“ (Zey-Verlag, Essen). Noch ein paar Fakten in Ergänzung: Das Café-Restaurant hat drei Salons, die auch separat für Gesellschaften gebucht werden können. Wir richten gern Feiern für bis zu 100 Personen aus: festliche Menüs oder Buffets. Das Hotel hat elf Zimmer mit Dusche, WC, Kabel TV, Minibar, kostenlosem WLan und Parkplatz. Das Schlemmerfrühstück im Café ist inklusive. Unsere Confiserie und Konditorei hat über hundert Torten, Kuchen und Gebäck im täglich wechselnden Angebot. Unsere hausgemachten Trüffel, Pralinen, Baumkuchen, Petit Fours werden ausschließlich aus Qualitätszutaten hergestellt.