Ratsstube Chemnitz

Ratsstube Chemnitz gutbürgerliche, sächsische Küche

Alle Jahre wieder…Unseren Gästen eine schöne und friedliche Adventszeit ❣️
03/12/2023

Alle Jahre wieder…
Unseren Gästen eine schöne und friedliche Adventszeit ❣️

Ab Dienstag, 9. Mai, sind Sie in unserem Biergarten herzlich Willkommen❣️
08/05/2023

Ab Dienstag, 9. Mai, sind Sie in unserem Biergarten herzlich Willkommen❣️

11/01/2023
12/10/2020
04/08/2020

Heute führt uns unser Pfingstausflug mal wieder in diese Ecke. Was könnten diese Häuser alles erzählen, wenn sie mit sich reden ließen. Aber Ihr wißt sicherlich auch so, wo wir hier gerade angekommen sind.
Der alte Abt Hilarius hätte sicher seine helle Freude daran gehabt, wie gut das Umfeld seiner ehemaligen Gefilde heute noch erhalten ist - bzw. wieder. Wo er selber einst scharwenzeln ging, verkleidet als normaler Chemnitzer, um herauszukriegen, was das Volk über ihn und seinesgleichen dachte, brodelte doch die Reformation schon recht ordentlich. Ganz links sehen wir das Gebäude Schloßberg 15, darin war etwa zur Zeit der Bildentstehung die Verwaltung der Gondelgesellschaft des Schloßteiches, später bis Kriegsende eine Kindertagesstätte. Das Haus mit dem bemerkenswerten Dachgarten existiert leider nicht mehr. Etwas außerhalb des linken Bildrandes ist der Schloßberg 16, das beliebte Miramar, während rechts davon - hier in Bildmitte - der Schloßberg 14 zu sehen ist. Damals die Bäckerei Burkhardt, später war dort zusätzlich noch ein Eisverkauf. In hohen DDR Zeiten hatte darin der Dipl.-Formgestalter Horst Hartmann sein Atelier. Nach beendeter Sanierung nach 1998 hatte darin die Vereinte (eine Krankenversicherung) eine Zweigstelle eröffnet, bald danach wurde dort auch das Gasthaus Abteistuben unter Peter Welker eröffnet. Seit kurzen läuft das Gasthaus jedoch unter dem neuen Namen Speisekammer mit dem neuen Betreiber Tobias Gust. Das werden wir bei nächster Gelegenheit ausprobieren, denn der Name Gust hat nicht nur schon einen sehr guten Leumund vom Kellerhaus her, sondern auch von Dirk Gust als Betreiber der Ratsstube Chemnitz am Johannisplatz 1 und der Ausspanne. Das Haus mit dem roten Dach im Hintergrund, das heute wieder seine originalen Dachgauben hat, ist postalisch Schloßberg 8, dort betrieb bis vor einigen Jahren Monika Hegewald ein kleines, aber feines Eiskaffe. Das beliebte Kellerhaus (2. Gebäude von rechts) ist hier nur mit einem schmalen Streifen zu sehen und war schon früher eine Gaststätte. Erst ab den 70er Jahren erhielt der Bezirksverband der Gehörlosen dort sein Domizil. Ganz rechts, leider nur im Schatten, ist das Haus Schloßberg 1 zu erkennen. Die Räume wurden schon vor dem Krieg von verschiedenen Kolonial- und Materialwarenhändlern genutzt, in DDR Zeiten war darin ein HO Laden für Nahrungs- und Genußmittel. Nach der Sanierung um 1999 war darin zunächst das Versicherungsbüro Elke Köhler und bald darauf das Gasthaus Schloßdestille, heutiger Name Schloßvorwerk.
Verlag leider nicht angegeben, Poststempel 1912

Mal wieder etwas leckeres aus unserer Tageskarte:• asiatisches Matjestatar mit Koriander,hausgemachte Kartoffelrösti• gr...
07/07/2020

Mal wieder etwas leckeres aus unserer Tageskarte:

• asiatisches Matjestatar mit Koriander,
hausgemachte Kartoffelrösti
• gratinierte Ziegenkäsetaler, mediterranes Grillgemüse, geröstetes Brot
😋

Aus unserer neuen Speisekarte:zartes Doppelmatjesfilet, marinierte Rote Bete und Curry-Kartoffelsalat
17/06/2020

Aus unserer neuen Speisekarte:
zartes Doppelmatjesfilet, marinierte Rote Bete und
Curry-Kartoffelsalat

Wie wäre es mal mit einem Gurkensüppchen mit Lachsstreifen und rosa Pfeffer...? 😋
15/06/2020

Wie wäre es mal mit einem Gurkensüppchen mit Lachsstreifen und rosa Pfeffer...? 😋

30/05/2020

Blick über den Neumarkt zum Markt und dem Neuen Rathaus. Links geht es zur neuen Zenti. Auch der Ratskeller in Bildmitte läßt noch grüßen, damals hätte man nie zwei Jahre gebraucht, um den zu sanieren. Infolge eines "innovativen" Verkehrsprojektes ist die Reitbahnstraße mit der Kronenstraße zur Ernst-Thälmann-Straße zusammengelegt und nach 1963 mit dem einverleibten Neumarkt, den es danach bis zur Wende auch nicht mehr gab, bis zum Sporthochhaus verlängert worden. Auch war die StraNa, die vorher noch etwa ihren alten Verlauf wie die Königstraße/Friedrich-August-Straße hatte, in ihrem zentrumsnahen Teil etwas umverlegt worden, so daß sie nun den größten Teil der Inneren Johannisstraße überlappte, was dem letzten Gebäude an der Inneren Johannisstraße 11-13 den Abriß einbrockte. Darin war nicht nur die Volksbank, sondern auch der Rechtsanwalt Dr. Gerhard Püschmann, ein techn. Büro der Fa. Mix & Genest, die Drogerie Hermann Büttner und und die Buchhandlung Arthur und Otto Koppe, vormals Robert Frieses Buchhandlung, welche auch die Festschrift zur Einweihung des Neues Rathauses 1911 drucken ließ. Aber das war schon damals Geschichte, denn hier (wenn auch nicht zu sehen) tätigt man gerade den ersten Spatenstich für die Stadthalle, die auf der noch immer bestehenden innerstädtischen Kriegsbrache bis 1974 fertig sein soll. Die starke Verzögerung bei der Bebauung ist dadurch bedingt, daß dort ursprünglich ein zentraler Aufmarschplatz entstehen sollte, gegen den unsere Stadtarchitekten heftigen Widerstand leisteten und den sie nur mit dem Verweis auf die damals zu engen Zufahrtsstraßen und damit Fluchtwege verhindern konnten ...
Heute würden sich dort links die Galeria Kaufhof und rechts die Galerie Roter Turm ins Bild quetschen.
Euch allen ein schönes Pfingsten noch!
Verlag: Erhard Neubert KG 1969

Das Team der Ratsstube wünscht allen eine frohe und besinnliche Weihnacht❣️
23/12/2019

Das Team der Ratsstube wünscht allen eine frohe und besinnliche Weihnacht❣️

Adresse

Johannisplatz 1
Chemnitz
09111

Öffnungszeiten

Mittwoch 11:00 - 23:00
Donnerstag 11:00 - 23:00
Freitag 11:00 - 23:00
Samstag 11:00 - 23:00
Sonntag 11:00 - 23:00

Telefon

+493716949875

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ratsstube Chemnitz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie

Geschichte

Vor etwa 108 Jahren wurde das Gebäude, in dem die Ratsstube Chemnitz nun eingezogen ist, von den Architekten Zapp und Basarke errichtet. Weitere bekannte Gebäude dieser Architekten sind zB. die Handelskammer Chemnitz (1912), Wanderer-Werke Chemnitz-Schönau (1917), Deutsche Bank AG Chemnitz (Falkeplatz 1926), Kurtheater Bad Elster (1914), Radrennbahn Chemnitz-Altendorf (1909) uvm. Im November 1911 wurde das Gebäude mit der repräsentativen Muschelkalkfassade am Johannisplatz von der Hauptverwaltung der Chemnitzer Bank-Verein AG bezogen. In der Gründerzeit der Industriemetropole Chemnitz - dem sächsischen Manchaster- erstarkte diese Bank bis zum Rang 5 im damaligen Deutschland. Die Gründungswurzeln der Commerzbank lagen mit dem “Chemnitzer Bank-Verein” in eben dieser Stadt. 1945 wurde das Gebäude bei einem Luftangriff bis auf die Grundmauern durch Bomben zerstört. In den fünfziger Jahren erfolgte der Wiederaufbau in einem schlichten Äußeren, wonach für kurze Zeit die Volksbank beherbergt war. Bis zur Wende 1989 konnte man dann in der Staatsbank der DDR - zB. für eine Reise ins Tschechische - Kronen umtauschen. Nach der Wende bezog die Räume die Deutsche Bank. Später nach einer Sanierung und der Neugestaltung des Jonhannisplatzes bis 2010 durch den bekannten Chemnitzer Investor Claus Kellnberger, war dies auch der Hauptsitz der Investoren. Ein mittlerweile dritter gastronomischer Versuch in den ehemaligen Bank-Geschäftsräumen ging mit dem Erlebnis-Restaurant “Mama Joes” im Sommer 2018 zu Ende.

Nachdem 2019 aus brandschutztechnischen Gründen eine Sanierung des Ratskellers im Rathaus am Neumarkt unabwendbar wurde und sowohl die Finanzierung, als auch die Bauzeit durch die Stadt Chemnitz auf mehrere Jahre festgelegt wurde, fand sich am Johannisplatz ein interessantes Objekt als Nachfolge zum Ratskeller Chemnitz. Nach einer rekordverdächtigen, 4-monatigen Umbauzeit von Gasträumen und Küche, konnte am 2. September die “Ratsstube Chemnitz” diesen historischen Platz mit würdigen und an den Ratskeller anknüpfenden Ambiente übernehmen und somit das beliebte und traditionsreiche Lokal weiterführen.

M. Richter Quellen: Wikipedia – Architekten Zapp & Basarke Christian Richter – Buchautor “Chemnitz - wie es groß wurde” Freie Presse – div. Artikel 1970-2010