26/08/2026
Wir müssen mal etwas los werden…..
Seit knapp sieben Jahren sind wir hier im Herzen der Stadt, genau da wo viele betonen, dass das Leben immer unerträglicher wird.
Ostdeutsche Politiker nennen Köln als Negativ-Beispiel, wie/wo sie nicht leben wollen…..
Wir verschließen mitnichten die Augen, verwahrloste Obdachlosigkeit hat extrem zugenommen, Crack macht die Drogenabhängigen noch kranker und Aggressivität hat im allgemeinen und vor allem zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern sehr offensichtlich zugenommen.
Nicht schön und oftmals einfach traurig, vor allem täglich zu sehen, wie viele Menschen abgehängt sind.
Übrigens alles Dinge, die uns Kolleginnen aus Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, etc. unisono sehr vergleichbar oder genauso beschreiben.
ABER:
Hier kommen täglich zwischen 250-350 Gäste zwischen 18-95 Jahre zu uns.
Diese Menschen leben und arbeiten zum allergrößten Teil gerne hier im Veedel, oder kommen aus anderen Gegenden zu uns.
Hier sind täglich Touristen, die völlig offensichtlich komplett begeistert von unseren geliebten Heimatstadt und unserer Art zu leben sind.
Bei uns arbeiten Mädels und Jungs aus sechs Ländern und drei Kontinenten, es gibt sogar zwei Fans von Bayer Leverkusen.
Und das klappt ganz hervorragend, mit Respekt, Menschlichkeit und Miteinander.
Und auch die Ärmsten der Armen, die hier Tag für Tag betteln, sind in aller Regel freundlich und stören weder uns, noch unsere Gäste.
Hier kommen jeden Tag Menschen zusammen, die glücklich und zufrieden nach Hause gehen, der Kirchenchor, die bunten Vögel, die Jungs vom FC, Familien, Paare, Einsame, Suchende, Laute, Leise, verdammt viele liebenswerte Jecken und auch Krumme & Verdötschte.
Hier sind sie alle.
In einer bunten, fröhlichen und liebenswerten Stadt, die bei all Ihren Problemen jeden Tag einzigartig und „dat Hätz vun dr Welt“ ist.
Musste mal raus und „mer pflanze noch hück e jung Bäumche met Woozele en (Bläck Fööss)“ ❤️
Dieser Beitrag darf gerne geteilt werden, für Heimat, Liebe und et Lääve. 🫶🥰