Landhaus Himmelpfort am See
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Idyllisch gelegenes Boutique-Hotel in Himmelpfort mit direktem Seezugang und hauseigenem Restaurant.
Adresse
Eichberg 10
Fürstenberg
16798
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Die Geschichte des Landhaus Himmelpfort am See
Das Landhaus Himmelpfort am See wurde 1921 von dem Mühlenbetreiber Moritz Michaelis erbaut und unter der Bezeichnung „Haus Eichberg“ als Pension und Gaststätte geführt. Nach der Chronik gehörte es zu den bekanntesten Unterkünften der Region.
Durch die günstige Lage am Wasser, mit Unterstellplätzen für Autos, fließendem Wasser und Zentralheizung war das Haus für seine Zeit sehr modern ausgerüstet und in dem damaligen Luftkurort Himmelpfort das erste Haus am Platze. Die Gäste wurden an der Eingangstür von den Angestellten begrüßt und auf ihr Zimmer geleitet. Für die Übernachtung zahlte man 8,5 Reichsmark.
Mitte der 30-er Jahre musste die jüdische Familie Michaelis Deutschland verlassen und verkaufte das „Haus Eichberg“ an einen Hotelier in Lychen, der es bis Anfang der 40-er Jahre weiter als Pension betrieb. Die näheren Umstände des Verkaufs ließen sich bis heute nicht aufklären. Bis zum Ende des Krieges und dem Einmarsch der Roten Armee in Himmelpfort im Jahr 1945 diente das „Haus Eichberg“ Berliner Krankenschwestern als Erholungsheim.
Nach dem Krieg wurde das „Haus Eichberg“ bis 1965 als Kinderheim genutzt und danach als Erholungsheim „Werner Schaumann“ vom FDGB.