06/07/2026
Achtung! Achtung! Das Landhaus kooperiert mit der Hochschule Trier. Und das Ergebnis ist ziemlich klasse! We proudly present - einen Brennstempel für unsere Galloway-Burger und -Steaks!
Burger mit Brandings sind grundsätzlich keine Neuheit. Die Herausforderung bestand jedoch darin, ein System zu entwickeln, das den hohen Anforderungen einer professionellen Restaurantküche dauerhaft standhält. Der neue Landhaus-Brennstempel kann auf bis zu 600 °C erhitzt werden, ist lebensmittelecht, spülmaschinenfest und für den kontinuierlichen Einsatz im Küchenalltag ausgelegt. Damit unterscheidet er sich deutlich von vielen bisherigen Lösungen, die häufig nur für dekorative oder gelegentliche Anwendungen geeignet sind.
Entstanden ist das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Trier, Fachbereich Maschinenbau, Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen, im Labor für Digitale Fertigung unter der Leitung von Prof. Michael Hoffmann. Gemeinsam mit den Studierenden wurde aus einer ersten Idee ein vollständig durchdachtes Produkt entwickelt.
Am Anfang standen die Anforderungen aus der Praxis: Der Stempel sollte präzise arbeiten, hygienisch sein, hohe Temperaturen aushalten und sich problemlos in bestehende Küchenabläufe integrieren lassen. Nach einer umfangreichen Recherche zu Materialien, Heiztechnik und Leistungsregelung wurden verschiedene Konstruktionsansätze entwickelt.
Mehrere Projektgruppen konstruierten unterschiedliche Designs und fertigten erste Prototypen sowohl mittels CNC-Frästechnik aus Aluminium als auch im 3D-Druck. Nach erfolgreichen Tests direkt auf Burger Buns wurden die Entwürfe im Landhaus präsentiert und gemeinsam bewertet. Die Entscheidung fiel auf eine gefräste Ausführung, die anschließend weiter optimiert wurde.
Für die finale Version kamen hochwertige Materialien sowie moderne Fertigungsverfahren wie Wasserstrahlschneiden und 3-Achs-CNC-Fräsen zum Einsatz. Das Ergebnis ist ein langlebiges Gesamtsystem, das den gastronomischen Anforderungen in Bezug auf Hygiene, Haltbarkeit und Funktionalität gerecht wird.
An der Entwicklung beteiligt waren Michael Hoffmann als Projektbetreuer sowie Konstantin Frank und Artur Stremel (Leitung, Fräsen und 3D-Druck), Nick Mergener und Felix Höger (3D-Druck) sowie Joshua Altmayer und Jonas Jakoby (Fräsen).
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gastronomie innovative Lösungen hervorbringen kann. Für das Landhaus bedeutet der neue Brennstempel nicht nur einen optischen Wiedererkennungswert auf jedem Burger, sondern auch ein weiteres Beispiel dafür, wie Qualität, Technik und Handwerk miteinander verschmelzen. Gleichzeitig erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen an einem realen Praxisprojekt anzuwenden und bis zur marktreifen Umsetzung zu begleiten. Jungs - habt Ihr toll gemacht!
Bon appétit