08/10/2026
Sonntag, kurz vor elf am Abend. Die Rezeption ist längst zu, der Check-in klappt trotzdem, und ein paar Minuten später steht der Koffer im Apartment.
So fängt bei vielen unserer Projektgäste die erste Woche an. Kühlschrank leer, Wecker auf sechs.
Montag früh geht es Richtung Erlangen. Den Tag über sehen wir von den meisten wenig, der gehört dem Projekt.
Interessant wird es für mich nach Feierabend. Manche fahren noch schnell einkaufen und kochen sich am ersten Abend Nudeln, einfach weil sie es wieder können. Andere landen im the store, wollen nur kurz einen Kaffee und sitzen eine Stunde später immer noch da. Einer unserer Stammgäste suchte am Anfang nur einen ruhigen Platz um ungestört an seinen Aufträgen zu arbeiten, mittlerweile kommt er so gut wie täglich und geniesst den Vibe.
Ich glaube, genau da liegt der Unterschied zu einer Woche im Hotel. Irgendwann fühlt sich der Abend nicht mehr an wie Warten auf den nächsten Arbeitstag.
Am Mittwoch weiß dann jeder, welcher Bäcker in Herzo morgens um sechs schon offen hat. Ab da ist man angekommen.