24/02/2022
Für unsere Eltern, die mit über 60 Ihr Lebenswerk und ihr Zuhause aufgeben müssen und für den Tourismus in Kandern, welchen unsere Eltern wieder zurück gebracht haben.
Unsere Eltern, Matthias und Silvia Mischee haben am Montag, den 21.02.2022 nach 17 Jahren von der Stadt Kandern die Kündigung des Pachtvertrages für den Campingplatz erhalten.
17 Jahre hatten Sie keine Unterstützung der Stadt Kandern, haben alles mit eigenen finanziellen Mitteln und Herzblut auf den heutigen Stand gebracht, da der Campingplatz wirklich sehr herunter gewirtschaftet war und kaum noch Touristcamper hatte.
Die Grünanlagen wurden in vielen Arbeitsstunden von Ihren Verwucherungen befreit und die Sanitären Anlagen auf einen anschaulichen Stand gebracht. Der Kinderspielplatz wurde erneuert und Sie haben sich eine Stammkundschaft aufgebaut, welche seit vielen Jahren Ihnen die Treue halten.
Jetzt soll ohne vorherige Ankündigung oder einem Gespräch seitens der Stadt bzw. der Bürgermeisterin Frau Simone Penner, alles vorbei sein ?
Mit Anfang 60 wird unseren Eltern einfach die Existenz geraubt.
Frau Penner, dies geht an Sie:
Sie haben ihr Amt seit knapp 2 Jahren und machen sich kein eigenes Bild oder suchen das Gespräch wenn es Probleme gibt?
Als Grund geben sie an, dass es auf Google etc. schlechte Bewertungen gibt und man die Stadt Kandern vor Familie Mischee bewahren müsste. Im gleichen Atemzug sagen sie aber, falls es neu verpachtet oder verkauft wird sollen sie sich meine Eltern nochmals bewerben!
Haben Sie sich denn mal die andere Seite angehört oder schenken Sie allem Ihrem Glauben was im Internet geschrieben wird. Dies sind unter anderem auch Menschen welche niemals den Campingplatz besucht haben oder welche die andere Camper gestört haben und sich nicht an Regeln gehalten haben.
Sehr schade, dass eine Bürgermeisterin so handelt. Das hat nichts mit bürgernah zu tun, so wie Sie es von sich behaupten, denn eine Bürgermeisterin die bürgernah sein möchte, sucht erst mal das Gespräch und versucht sich ein eigenes Bild zu verschaffen um ggf. die Geschehnisse zu klären. Auch mal die Dauercamper diesbezüglich der Anschuldigungen zu befragen, wäre eine Möglichkeit gewesen
Verwaltung und Gemeinderat finden, dass die Pächter der Bedeutung des Campingplatzes nicht gerecht werden. Sie wollen Raum für Neues schaffen. Die Pächter sind geschockt.