10/05/2024
Liebe "Mitleser",
um Gerüchte und "Falsch-Spekulationen" zu vermeiden, habe ich mich entschlossen Behauptungen und Vermutungen die im Bericht:
„Lahnsteiner Hotelier kündigt Hotelschließung an“
veröffentlich worden sind zu ergänzen.
Ebenfalls möchte ich klarstellen, ich wollte unser Traditionshotel in die 6 Genration führen!
Da mir die Möglichkeit einer Hotelerweiterung, um 100 neue Gästezimmer, durch das Verhalten der
Stadt Lahnstein leider verwehrt worden ist, schließe ich unser Hotel zum Saisonende!
Ohne die geplante Hotelerweiterung wird ein Hotel, (nach meiner Einschätzung) auf lange Sicht an diesem Standort keine Perzeptiven auf ein Erfolgreiches weiterbestehen haben.
Ich möchte hier chronologisch in der Reihenfolge des Berichtes, Aussagen und Spekulationen der Stadtratsfraktionen ergänzen:
„Fraktionsvorsitzender Johannes Lauer
betont aber mit Nachdruck, dass nicht die Erweiterungspläne Weilands abgelehnt worden seien, sondern der Ankauf der gewünschten Fläche am Oberlahnsteiner Bahnhof versagt wurde."
Anmerkung von R. Weiland:
Das ist zwar richtig so, aber leider nur die halbe Wahrheit, das neue Hotelprojekt ist ohne die Fläche am Bahnhof nicht umsetzbar.
Somit bedeutet die Verweigerung des Verkaufes der Fläche, das aus der vorgesehen Hotelerweiterung.
„Fraktionsvorsitzender Johannes Lauer
"Zuletzt habe die CDU-Fraktion bei Gesprächen Ende Februar mit Weiland und dessen Beratungsbüro
„ein dringlich um eine Vermittlung durch die IHK Koblenz gebeten. Von der IHK versprechen wir uns die notwendige Neutralität und Erfahrung in solchen Angelegenheiten im Sinne ihrer
Mitgliedsbetriebe.“
Auch zukünftig werde die CDU-Fraktion ein solches Verfahren unterstützen."
Anmerkung von R. Weiland:
Leider war Herr Lauer als Fraktionsvorsitzender bei diesem Gespräch nicht anwesend, und ist somit wohl nicht umfänglich Informiert.
Seine Abgeordneten (die sich auch noch selbst als "Hobby-Stadträte" bezeichnet hatten) müssten Ihm eigentlich mitgeteilt haben, dass der der Regional Vertreter der IHK anwesend war und vermittelnd mitgewirkt hat.
Leider konnten wir gerade bei diesem Gespräch keine wirkliche Bereitschaft bei den CDU Vertreter erkennen, eine gangbare Lösung des Problems zu finden.
Uns wurde viel mehr der Eindruck vermittelt: Das Thema sollte verzögert werden, und sich somit aus Zeitdruck sich von selbst erledigen! - Diese Taktik hatte somit Erfolg.
Chris Sporenberg (ULL):
„Es bleibt abzuwarten, ob die Ankündigung einer kurzfristigen Schließung ernst gemeint ist oder nur vor der Kommunalwahl den Druck auf den Stadtrat erhöhen soll“
Anmerkung von R. Weiland:
Sehr geehrter Herr Sporenberg, ich kann Ihnen mitteilen, dass mein Entschluss unumwerflich feststeht: Ich werde mein Hotel nach Ende dieser Saison schließen!!
Ich habe auch nicht die Absicht "den Druck" wie sie es nennen zur Stadtratswahl zu erhöhen. (ich kandidiere für kein Amt, so das ich es nötigt habe mir Publizität zu verschaffen)
Tatsache ist, dass ich gezwungen war meinen "Co-Investor" wie ich in meinem letzten Schreiben an den Stadtrat mitgeteilt hatte, das es notwendig sei bis Ende Mai, den Ratsbeschluss zurück zu nehmen. Damit ich meinem Co-Investor kann, ob diese
Investition durch seine Hotelkette bis 2026 zu realisieren sein wird.
Nach der Mitteilung durch Herrn OB Siefert das er an dem Ratsbeschluss von Sep. 2023 festhält, war endgültig klar das der angestrebte Termin der Übergabe (18.07.2026 - 175 Jahre HOTEL WEILAND & mein 65 Geburtstag) nicht zu halten sein wird.
Somit war ich gezwungen der Hotelkette (auch um Regresszahlungen zu vermeiden) mitzuteilen, dass
weitere Verhandlung nicht Sinnvoll sein werden, und somit weitere Ausgaben für Planungskosten usw. sinnlos sein werden.
Hier wurde schon wieder eine große Change für Lahnstein zu Grabe getragen.
Internationale Investoren haben leider kein Verständnis für Befindlichkeiten von Ratsfraktionen und Ränkespielen in Lahnstein!
Sehr geehrter Herr Sporenberg, schauen Sie sich doch in Lahnstein um, ich denke LAHNSTEIN hat
meines Erachtens eigentlich gar keine Zeit mehr zum "rum eiern".
Jutta Niel (Grüne):
"Die den Fraktionen Anfang Februar vorgestellten Pläne zur Hotelerweiterung seien in etwa so hoch wie das jetzige Hotel.
„Ich bin für ein gutes großes Hotel in der Nähe unserer Stadthalle[...]. Diese Planung erschien mir aber schon gewaltig.“
Anmerkung von R. Weiland:
Liebe Jutta, da gebe ich dir recht, der Baukörper ist schon groß, aber um die geforderten 100 Gästezimmer sowie die benötigten Stellplätze für PKW zu realisieren, wäre dieses Größe notwendig
gewesen.
(Da das Thema jetzt ausgestanden ist, musst du dir keine weiteren Gedanken darum machen)
Die Innenstadt in Oberlahnstein kann jetzt in "Schönheit" sterben (entschuldige die Ausschweifung, aber mein Papa hat immer gesagt "Blasen und das Mehl im Mund behalten" funktioniert nicht)
Bei unserer Bauvoranfrage wurde uns schriftlich bestätigt das diese Gebäude vollumfänglich und rechtmäßig an diesem Platz zulässig wäre.
Das Altersheim 150m Luftlinie ist auch nicht kleiner!
Paul Arzheimer (FBL):
"Zutiefst bedauerlich findet er die Entscheidung, verbunden mit der Hoffnung, dass in dieser Causa
noch nicht das letzte Wort gesprochen ist."
Anmerkung von R. Weiland:
Lieber Paul (trotz deiner Unterstützung, auch bei der letzten Hotelerweiterung), muss ich dir leider mitteilen,
für mich ist das Thema durch, dieses hatte ich bereits schon im Interview mit TV-Mittelrhein zum Ausdruck gebracht.
Wie hat ein Bekannter von mir geschrieben "ein Mann ein Wort".
Leider haben die Verhandlungen mit der Stadt Lahnstein nicht zum Erfolg geführt!
Und da ich bin nicht der Typ der ein totes Pferd weiter reitet, ist es nur konsequent an dieser Stelle, diese Sache zu beenden.
Sascha Weidenbach (FDP):
„Ein Kompromiss besteht eben darin, dass beide Seiten aufeinander zugehen. In einem Gespräch unserer Fraktion mit Herrn Weiland konnten wir jedoch keine Tendenz erkennen, zum Beispiel mit
einer Teilfläche des Vorplatzes zufrieden zu sein.“
Anmerkung von R. Weiland:
Sehr geehrter Herr Weinbach,
gerade ich bin sehr Kompromiss bereit gewesen, (zur Erinnerung: ich hatte angeboten mein Bahnhofsgebäude für die Besucher der Buga als Empfangshalle zu öffnen, und die neue PKW Garage für die Buga zur Verfügung zu stellen) aber leider kann ich mit einer Teilfläche (ich vermute mal Sie meinen) vlt. 500m² anstatt der benötigten 1000m²?
Ein solcher Kompromiss würde nicht funktionieren!
Mit z.B. nur der Hälfte oder gar keinen (vorgeschrieben) Stellplätzen wäre der Neubau leider nicht konzessionsfähig.
Weiterhin würde die Erhöhung des Gebäudes um zwei weitere Etagen, bestimmt Schnappatmung bei Frau Niel auslösen.
Ihre Anmerkung "Sie können speziell die Anschuldigungen gegenüber Herrn Labonte nicht nachvollziehen“.
Anmerkung von R. Weiland:
Daraufhin kann ich nur feststellen, dass der Wiederstand gegen das Projekt Hotelerweiterung, erst zeitnah nach Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzenden der BUGA gGmbH durch Herr P. Labonte
zustande gekommen ist.
Gerade von unserem EX OB hätte ich ein wenig Unterstützung im Sinne der Entwicklung von Lahnstein erwartet.
Gerade er müsste doch wissen, wie nötig "sein" Lahnstein, die in den Jahren seiner Amtszeit verschlafene Entwicklung nötig hat.
Gerhard Schmidt(AGL)
„Die Hotelerweiterung sollte wohl eher dem Verkauf des Hotels dienen und nicht der Zukunftsfähigkeit. Es ist sicherlich das Recht des Eigentümers, möglichst viel aus seiner Immobilie herauszuschlagen"
Anmerkung von R. Weiland:
Lieber Herr Schmidt, ich muss diese falsche Behauptung von Ihnen energisch zurück weisen.
Es ist und war nie mein Bestreben mein Hotel zu verkaufen. (Obwohl mir bereits mehrere lukrative Angebote vorlagen.)
Auch Sie haben nicht begriffen, dass es hier um den Übergang unseres Hotels in die 6 Generation gehen sollte.
Sollte es für Sie auch schwer vorstellbar sein, aber Familientradition ist für uns Weilands mehr als eine Worthülse.
Ich möchte hier nochmals klarstellen, ich habe nicht vor diese Immobilie zu veräußern.
Auch habe ich bisher auch aus dieser Immobilie (wie Sie falsch vermuten) nichts "herausgeschlagen"!!!!!
Ich lade Sie gerne zu einer Besichtigung ein, dann werden Sie feststellen, dass hier seit Anbeginn immer wieder die erzielten Gewinne reinvestiert worden sind.
Allgemeine Anmerkung von R. Weiland:
Obwohl es in diesem Artikel keiner erwähnt hat, und mir die Stadtverwaltung (kurze Zeit nach der Ablehnung des Kaufantrages für das Grundstück) bereits angeboten hatte, ob ich die freien
Kapazitäten in meinem Hotel nicht für Geflüchtete zur Verfügung stellen möchte.
Dem kann ich hier erneut widersprechen ich werde kein Asylantenheim aus meinem Hotel machen.
Meine Persönliche Meinung zu dieser Sache ist:
Ein (Ex) Hotel Straßburger Hof, in Lahnstein ist für
meinen Geschmack ausreichend.
Bevor noch weiter falsche Vermutungen erstellt werden!
Sollte noch jemand Informationsbedarf haben, kann er mich gerne kontaktieren
Mit freundlichen Grüßen
Reinhold Weiland