Hotel Villa Meererbusch

Hotel Villa Meererbusch Das Hotel Villa Meererbusch verbindet klassisches Design und Historie mit den Werten von Nachhaltigkeit und Ökologie. Nachhaltig übernachten in Meerbusch.

Wir sind keine Kette und "überall gleich", sondern persönlich für Sie da.

18/05/2026

Seit dem 14. Mai 2026 ist wieder "Ganz großes Theater" angesagt: Das Shakespeare Festival ist zu Gast in Neuss, und das Neusser Globe Theater öffnet seine Pforten. Zeitgleich mit der diesjährigen Landesgartenschau, gibt es in Neuss wieder Theaterkunst vom Feinsten. Vielleicht ist diese Verbindung von großem Theater und Gartenkunst ja noch ein guter Grund, mal einen Ausflug nach Neuss zu unternehmen.

Das Shakespeare Festival gehört schon seit vielen Jahren zu den Highlights im Neusser Kulturkalender. In 2026 sind insgesamt 35 europäische Ensembles aus Deutschland, England, Frankreich, Österreich und den Niederlanden zu Gast. So unterschiedlich die einzelnen Inszenierungen und Interpretationen auch sind. Sie zeigen allesamt, wie relevant die großen Themen von Shakespeare sind: Es geht bei Shakespeare kaum um „Zeitgeistiges“, sondern vielmehr um die großen Gefühle und „ewigen“ Konflikte. Es geht um Liebe und Haß, Neid und Eifersucht, um Verzweiflung und Einsamkeit. Um Macht und Ohnmacht, um Krieg und Frieden, und nicht zuletzt um die Frage, was unser „Mensch-Sein“ eigentlich ausmacht.

Das Programm

Romeo und Julia, Macbeth, König Lear oder Hamlet. Die tragischen Figuren sind bekannt, gehören sie doch zum festen Repertoire eines jeden Theaters. Da geht es blutig zu, grausam und verstörend, aber zum anderen gibt es bei Shakespeare auch die Leichtigkeit des „Sommernachtstraums“, mit seinen unzähligen Verdrehungen und skurrilen Verwechslungen. Oder in „Wie es euch gefällt“.

Interessant, und immer wieder überraschend anders, ist, was die einzelnen Ensembles zum Shakespeare Festival 2026 auf die Bühne bringen. Das geht auch durchaus mit Humor, mit „schrägem“ Klamauk und ein wenig Punk, als Maskentheater oder mit Puppen. Und oft mit viel Musik.

Vertrautes und Neues

Auf der Neusser Globe Theater Bühne stehen im Mai wieder durchaus vertraute Gesichter, die schon seit vielen Jahren gern gesehene Gäste sind. Das Rheinische Landestheater ist genauso dabei wie die bremer shakespeare company, die Compania Sincara oder die Handle Bards. In diesem Jahr auch wieder dabei ist der Geschichtenerzähler Giles Abbot, der die Welt um Shakespeare nicht nur in- und auswendig kennt, sondern seinem Publikum auch sehr kurzweilig nahebringen kann. Zum anderen sind auch ganz neue Ensembles dabei, The Tiger Lillies & La Perla 29, Greensleeved oder etwa Buzz Studios.

Überhaupt geht es beim Neusser Shakespeare Festival 2026 darum, Shakespeare erlebbar, aktuell und relevant zu machen. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit Publikumsgesprächen und etlichen Workshops, auch für Kinder, und einem umfassenden Beiprogramm. Dass zu einem rundum gelungenen Theaterabend, zumindest zu Shakespeares Zeiten, auch Speisen und Getränke gehören, ist ebenfalls ein eigener „Programmpunkt“ im Neusser Globe Theater. Und so werden die Festival-Picknickkörbe auch in 2026 wieder angeboten.

„Hanami“ heisst „Blüten schauen“Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 hat seine Wurzeln in Japan. Seit geraumer Zeit ist...
22/04/2026

„Hanami“ heisst „Blüten schauen“
Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 hat seine Wurzeln in Japan. Seit geraumer Zeit ist das „Hanami“, das traditionelle japanische Kirschblütenfest, aber auch bei uns im alljährlichen Veranstaltungskalender. Entstanden ist die Idee zu einem "Meerbuscher Kirschblütenfest" übrigens im Jahr 2018, aus der Städtepartnerschaft zwischen Meerbusch und der japanischen Stadt Shijonawate.
Und am 26. April 2026 ist es wieder soweit: im Büdericher Meerbad Park steigt mit dem Meerbuscher Kirschblütenfest eine ganz zauberhafte „Party in Pink“.
Alljährlich verwandelt die üppige Blüte der Zierkirschbäume in der Büdericher Allee die Stadtlandschaft in ein beeindruckendes Meer aus rosigen Blütenwölkchen.
Ursprünglich stammen die Zierkirschenbäume aus dem fernen Japan. Dort werden die rosa, pinken und weißen Bäume traditionell jedes Jahr zur Blütezeit gefeiert. Der graue Winter wird verabschiedet, und der Frühling zeigt sich in voller Pracht. Die Kirschblüte steht dabei insbesondere für Schönheit und Aufbruch, aber auch für Vergänglichkeit. Denn die zarte, duftig-leichte Kirschblütenpracht ist nicht von Dauer.
„Hanami“ heißt auf Deutsch „Blüten schauen“. Das ist nicht allein in Japan ein beliebter und entspannender Zeitvertreib, sondern inzwischen auch in vielen Städten in Deutschland ein schöner Grund zu feiern.
Japanisch - deutsche Freundschaft. Ganz lokal
Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 wird, wie jedes Jahr, nicht nur vom Bürgermeister, sondern auch vom japanischen Generalkonsul in NRW, Yosh*taka Tsunoda, und dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Städtepartnerschaft Meerbusch-Shijonawate, Yurie Takagi, eröffnet.
Neben den wunderbaren Blüten gibt es einiges zu erleben. Zusammen mit etlichen kleinen Ständen, an denen die Lebensweise und Kultur Japans, mitsamt seinen kulinarischen Spezialitäten präsentiert wird, gibt es auch ein vielfältiges Bühnenprogramm. Mit dabei sind unter anderen die japanisch-internationale Tanzgruppe „Todoroki Yosakoi“, der Kimono-Club der Heinrich-Heine-Universität, die Taiko-Trommler-Formation „Taiko-Kids“. Ausserdem stellt sich der aus dem Cirque du Soleil bekannte Tänzer und Akrobat Hayato Yamaguchi mit seinen Schülern vor, ebenso wie die Ballett-Gruppe der Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Maki Masamoto.
Und wer immer schon einmal wissen wollte, wie man Mochi, einen japanischen Reiskuchen aus Klebreis, eigentlich herstellt, sollte unbedingt dabei sein. So viel sei verraten: es ist nicht nur sehr langwierig, sondern auch höchst arbeitsintensiv. Und, ganz zum Schluss, wie zur Belohnung: sehr sehr lecker!
Meerbuscher Kirschbütenfest im Park am Meerbad. 26.04.2026

„Hanami“ heisst „Blüten schauen“ Das Meerbuscher Kirschblütenfest 2026 hat seine Wurzeln in Japan. Seit geraumer Zeit ist das „Hanami“, das tradi

Die Art Düsseldorf 2026. Große Kunst direkt vor der HaustürInzwischen ist die Art Düsseldorf zu einer festen Größe im Ku...
11/04/2026

Die Art Düsseldorf 2026. Große Kunst direkt vor der Haustür
Inzwischen ist die Art Düsseldorf zu einer festen Größe im Kunstmessekalender geworden, nicht nur für die Kunstsinnigen und Kunstbegeisterten vor Ort, sondern durchaus auch von weiter her.
Seit nunmehr acht Jahren findet die Kunstmesse Art Düsseldorf im Industrial Chic Ambiente des Areal Böhler statt, und wird von Jahr zu Jahr ein bisschen größer und internationaler. In 2026 gehen insgesamt 119 Galerien an den Start. Einen klaren Schwerpunkt bilden 33 Galerien aus Köln und Düsseldorf sowie dem rheinischen Umland, und 31 Häuser mit Sitz in Berlin. Österreich ist mit 17 Adressen ebenfalls deutlich vertreten. Aber von Jahr zu Jahr zeigen auch mehr und mehr internationale Anbieter aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland, was derzeit in der Welt an Gegenwartskunst zu haben ist.
Art Düsseldorf 2026. Sektionen und Positionen
Gezeigt wird ein spannender Mix aus Einzel- und Gruppenpräsentationen, über die gängigen Genres. Malerei und Zeichnung, Fotografie und Grafik, Mixed Media, aber auch Skulptur. Zum einen durchaus Etabliertes und, mit der Sektion „Next“, ganz neue Positionen. Auf einzelne Künstlerinnen und Künstler fokussieren sich unter anderem Bene Taschen (Köln) mit Arbeiten von Rudi Meisel, Walter Storms (München) mit GüntherUecker, Dürst Britt & Mayhew (Den Haag) mit Puck Verkade sowie die Alice Folker Gallery (Kopenhagen) mit Marie Rud Rosenzweig. Dittrich & Schlechtriem zeigt eine Solo-Präsentation von Julian Charrière.
Art Düsseldorf 2026. Die übergreifenden kursorischen Themen
Die Themen „Cosmic Feel“, „Panic Attack“ und „お辞儀 / Ōjigi“ bilden den dramaturgischen Kern der diesjährigen Art Düsseldorf. Mit diesen drei Themen definiert die Messe einen kuratorischen Rahmen, den die einzelnen Galerien auf ihre ganz eigene Art und Weise füllen und mit ihren Akzenten umsetzen. Was das bringt? Die Kunst „vernetzt“ sich inhaltlich, gewissermaßen über die jeweils eigene Koje hinweg. Und für das Publikum kann sich vielleicht noch einmal ein anderer Bezugs- und Interpretationsrahmen ergeben.
Cosmic Feel. Worum geht es im Detail?
Hierzu heißt es in der Pressemitteilung der Art Düsseldorf 2026:
„Cosmic Feel - Kunst als Resonanzraum. Unter dem Thema Cosmic Feel versammeln sich künstlerische Positionen, die dieWelt nicht als stabile Ordnung, sondern als dynamisches Gefüge von Beziehungen begreifen. Das Kosmische erscheint hier nicht als fernes Jenseits, sondern als Erfahrung von Resonanz, Durchlässigkeit und Verbindung. Transformation wird dabei nicht als Ausnahme, sondern als Grundbedingung gedacht.“
Panic Attack. Klingt vielleicht sogar vertraut, oder?
Panic Attack - Angst als Spiegel der Gegenwart. Hierzu formulieren die Messeverantwortlichen in ihrer Pressemitteilung:
„Unter Panic Attack werden künstlerische Positionen gezeigt, die Angst nicht als isoliertes Gefühl, sondern als strukturellen Zustand unserer Zeit begreifen. Gemeint ist kein eruptiver Ausnahmezustand, sondern eine anhaltende Verdichtung von Überstimulation, Beschleunigung, Kontrollverlust sowie politischer und ökologischer Unsicherheit. Die eingereichten Arbeiten untersuchen Momente, in denenGewissheiten brüchig werden – räumlich, materiell, psychisch oder gesellschaftlich. Angst erscheint dabei nicht als Pathologie, sondern als Erkenntnismoment: als Schwelle, an der bestehende Systeme an ihre Grenzen geraten. Panic Attack markiert so keinen Endpunkt, sondern einen Ausgangspunkt für neue Formen.“
お辞儀 / Ōjigi – Eine Geste der Begegnung
Mit dem Thema お辞儀 / Ōjigi hat die Art Düsseldorf bereits in vergangenen Jahren einen Japan Schwerpunkt gesetzt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die besondere Beziehung, die der Standort Düsseldorf zu Japan hat. „お辞儀 / Ōjigi“ bezeichnet die Geste der Verbeugung, als Ausdruck von Respekt, Aufmerksamkeit und einer bewusst wahrgenommenen Beziehung. Genauer geht es um die Beziehung zwischen der eigentlichen künstlerischen Arbeit und dem umgebenden Raum sowie der Energie, die sich mit der Kunstbetrachtung ergibt. Ganz konkret sind damit nicht zuletzt auch die Außenschauräume für den Bereich Skulptur gemeint, mit denen die Art Düsseldorf sich auch in der umgebenden Stadtlandschaft zeigt, etwa im Wasserturm gegenüber von der Messe, oder etwa am Malkasten.
Wie wäre es also einmal mit einem Kunstspaziergang? Noch dazu an einen architektonisch durchaus attraktiven Ort?
Tatsächlich freuen wir selbst uns inzwischen über kunstsinnige Stammgäste, die ihren Aufenthalt in Düsseldorf regelmäßig mit einem Messebesuch im Areal Böhler verbinden. Denn die Kunst liegt von uns aus nur 3 Strassenbahnhaltestellen (mit der U 76 oder U 74) entfernt, und damit insgesamt weniger als acht Minuten, von Tür zu Tür.
Art Düsseldorf 2026. 17. - 19.04.2026. VIP Preview am 16.04.2026

Die Art Düsseldorf 2026. Große Kunst direkt vor der Haustür Inzwischen ist die Art Düsseldorf zu einer festen Größe im Kunstmessekalender geworden, nicht nur für die

04/04/2026
Das Wetter zeigt sich in diesen Tagen ziemlich wechselhaft. Umso schöner, wenn  -  nach Kälte und Regen - der blaue Himm...
04/04/2026

Das Wetter zeigt sich in diesen Tagen ziemlich wechselhaft. Umso schöner, wenn - nach Kälte und Regen - der blaue Himmel durch die Wolken blitzt , und die Sonne das graue Licht vertreibt. Untrügliche Zeichen dafür, dass es Frühling ist, sind das laute Zwitschern der Vögel und die vielen bunten Blumen, die sich nun in den Gärten und Parks zeigen. Ganz klar: die Natur ist auf "Neustart" eingestellt.
Wie kraftvoll und lebendig das ist, zeigt sich erst im Kontrast. Rainer Maria Rilke hat mit seinem "Frühling" dazu ein wunderbares Gedicht geschrieben. Es geht um die Kraft des Frühlings, der selbst einer unbewegten Steinskulptur Lebendigkeit und Frische verleiht.
Denn die gräulich verwitterte Statue eines "Steinapoll" steht zunächst unbewegt inmitten von welkem Laub. Augenfälliger lässt sich Starrheit wohl nicht zum Ausdruck bringen. Ein kräftiger Luftzug sorgt jedoch für Bewegung und fegt nicht allein die welken Blätter fort, sondern sorgt überdies dafür, dass auch der unbewegte Apollo ein wenig nach Frühling aussieht. Seine Stirn ziert nun ein "Syringenkranz". Was das ist? Ein Kranz aus frischen Blüten. "Blauend" noch dazu. Klingt schön? Ist es auch.
Hier ist nun das Gedicht. Zum Selberlesen.
Rainer Maria Rilke, Frühling
Die Vögel jubeln – lichtgeweckt -,
die blauen Weiten füllt der Schall aus;
im Kaiserpark das alte Ballhaus
ist ganz mit Blüten überdeckt.
Die Sonne schreibt sich hoffnungsvoll
ins junge Gras mit großen Lettern.
Nur dorten unter welken Blättern
seufzt traurig noch ein Steinapoll.
Da naht ein Lüftchen, fegt im Tanz
hinweg das gelbe Blattgeranke
und legt um seine Stirn, die blanke,
den blauenden Syringenkranz.
Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926

Das Wetter zeigt sich in diesen Tagen ziemlich wechselhaft. Umso schöner, wenn - nach Kälte und Regen - der blaue Himmel durch die Wolken blitzt , und die

Einzelausstellung im Düsseldorfer KunstpalastDer Düsseldorfer Kunstpalast widmet dem deutschen Konzeptkünstler Hans Pete...
12/11/2025

Einzelausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast

Der Düsseldorfer Kunstpalast widmet dem deutschen Konzeptkünstler Hans Peter Feldmann (1941 - 2023) aktuell eine Sonderausstellung. An den Vorbereitungen zu dieser Schau war der Künstler noch selbst beteiligt.

Die „hohe“ und die „niedere“ Kunst

Hans Peter Feldmanns Werk ist abwechslungsreich, oft ziemlich skurril und durchaus unterhaltsam.

Charakteristisch für den Künstler ist die Auseinandersetzung mit Alltagsobjekten und vermeintlich „trivialen“ Motiven, die erst mit dem „Ausgestellt-werden“ in einem anderen Zusammenhang einen - bisweilen - ganz eigentümlichen neuen Wert bekommen.

Ehrwürdige Porträts mit Clownsnasen, grell bemalte Gipsbüsten, ein rosa bemalter David mit gelben Haaren. Ein Auto, das „kopfüber“ auf der Straße liegt, also einfach auf seinem eigenen Dach geparkt ist. Arrangiertes Kinderspielzeug, das zu einer Art Schattenspiel wird. Eine Wand, die so aussieht, als seien gerade alle Bilder abgehangen worden. Nur die Umrisse sind noch zu sehen. Seltsam? Geheimnisvoll? Oder einfach nur Quatsch?

Zu banal? Das gibt es für Hans Peter Feldmann nicht. Ganz im Gegenteil.

Mit großer Spielfreude stemmt der Künstler sich mit seinen Arbeiten gegen die „Aura“ des Kunstwerks und führt die Überlegungen von Walter Benjamin zum Begriff des Originals, der damit verbundenen, vermeintlichen „Nicht-Reproduzierbarkeit“ ins Absurde. Denn Hans Peter Feldmann hebelt dieses Diktum einfach aus. Bei ihm ist alles immer wieder anders und neu.

Bilder werden andere Bilder. Und anders herum.

Hans Peter Feldmann hat sich selbst aus einem schier endlosen Fundus bedient. Berühmte Ikonen der Kunstgeschichte, wie eben Michelangelos David oder die Nofretete Büste, oder banale Alltagsgegenstände, Pressebilder und eigene Fotos, die er selbst einfach „Bilder“ nannte, werden bei ihm zu etwas Neuem.

Seinen Bild-Fundus hat er nach selbst ernannten Regeln immer wieder neu sortiert und wieder durcheinander gebracht. Und er hat Vertrautes in einen anderen Zusammenhang gestellt, und damit verfremdet. Nach dem einfachen Prinzip von Serie und Wiederholung sind bei ihm dadurch stets neue künstlerische Werke entstanden.

Im Fokus seiner Arbeit steht die Frage, wie Bilder Wahrnehmung und Erinnerung prägen, und wie sie ihre Rezeption durch eine Neuordnung oder einen anderen Kontext verändern. Was ist bedeutungsvoll, was nebensächlich, und warum? Wann ist etwas „geschmackvoll“, oder „große Kunst und damit „museumswürdig“? Wie entsteht ein Klischee, und was genau macht es im Kern aus?

Eine umfassende Werkschau. Mit der Gelegenheit, „mitzumachen“

Der Düsseldorfer Kunstpalast zeigt in zehn Räumen ungefähr achtzig Arbeiten, die Hans Peter Feldmanns Kunst (und seinen eigenwilligen Kunstbegriff) deutlich werden lassen.

Zu sehen frühe Fotografien der 1970er Jahre, Skulpturen mit Alltagsgegenständen, übermalte Gemälde sowie raumgreifende Installationen. Das können wir uns anschauen, und wir sind eingeladen, auch selbst mitzumachen. Mit der Aufschrift „BRING ME, TAKE YOURS“ steht im ersten Stock des Museums ein Regal. Hier können Dinge aller Art mitgebracht, getauscht oder einfach mitgenommen werden. Dieses Regal lebt davon, dass es sich stets verändert. Hans Peter Feldmann hätte garantiert seinen Spaß daran.

Hans Peter Feldmann, Kunstausstellung. Kunstpalast Düsseldorf. Bis 11.01.2026.

Einzelausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast Der Düsseldorfer Kunstpalast widmet dem deutschen Konzeptkünstler Hans Peter Feldmann (1941 – 2023) aktuell eine Sonderausstellung. An den Vorbereitungen zu dieser Schau

Wie wäre es denn mal mit einem Kunst- und Kulturspaziergang durch Neuss?Heute Abend lädt die Stadt Neuss zur Kulturnacht...
27/09/2025

Wie wäre es denn mal mit einem Kunst- und Kulturspaziergang durch Neuss?

Heute Abend lädt die Stadt Neuss zur Kulturnacht ein! Ein Ausflugstipp auf die Schnelle, und eine gute Gelegenheit, die Stadt nebenan vielleicht noch einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Über 100 Veranstaltungen finden an den unterschiedlichsten Kulturorten statt. Da ist Bekanntes dabei wie das Rheinische Landestheater Neuss, das Quirinus-Münster oder das Clemens Sels Museum. Andererseits sind auch Orte dabei, die einem nicht als erstes in den Sinn kommen und die weniger bekannt sind. Etwa der Tanzraum, die Kunstschule oder das Alpineum, das Inkult oder aber das Rheinische Schützenmuseum.

Kulturnacht Neuss. Nur mal gucken? Und mitmachen!

Egal ob Kunst, Musik, Sport, Literatur oder Tanz. Es geht immer darum, dass Menschen zusammen kommen, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Nicht nur in Neuss und anlässlich der Kulturnacht. Aber das ist ja vielleicht einfach schon einmal ein guter Anfang. Vielleicht hatten Sie ja immer schon einmal Lust, endlich einen Tanzkurs zu belegen, oder aber Sie freuen sich darauf, zusammen mit Ihren Kindern einfach mal eine Schmink-Aktion zu machen. Vielleicht interessieren Sie sich für einen Workshop in der römischen Druckwerkstatt oder lassen sich erklären, was es mit Münzen und der Münzprägung so auf sich hat.

Kulturnacht Neuss. Drinnen und Draussen

Selbstverständlich findet zur Kulturnacht in Neuss vieles drinnen statt. Es ist ja schließlich schon Herbst. Aber auch draussen gibt es vieles zu entdecken. Wie lang waren Sie eigentlich schon nicht mehr im Botanischen Garten? Heute Abend gibt es eine gute Gelegenheit dazu. Zumal der Botanische Garten mit Kunst und sphärenhafter Musik in eine magische Fantasielandschaft verwandelt ist. Nehmen Sie einfach eine Jacke mit, und es kann losgehen.

Blättern Sie doch einfach mal durch den kleinen Prospekt, der an vielen Orten auslegt und machen sich auf den Weg. Ich bin sicher: Für jeden und jede ist etwas durchaus Interessantes und Spannendes dabei. Lassen Sie sich überraschen. Viel Vergnügen.

Wie wäre es denn mal mit einem Kunst- und Kulturspaziergang durch Neuss? Heute Abend lädt die Stadt Neuss zur Kulturnacht ein! Ein Ausflugstipp auf die Schne

Düsseldorfer Kunstpunkte 2025. An den kommenden zwei WochenendenHereinspaziert! Offene AteliersDie Kunstpunkte, eine her...
08/09/2025

Düsseldorfer Kunstpunkte 2025. An den kommenden zwei Wochenenden

Hereinspaziert! Offene Ateliers

Die Kunstpunkte, eine herzliche Einladung der Düsseldorfer Kunstschaffenden, sie in ihren Ateliers und selbstorganisierten Ausstellungsräumen zu besuchen, ist seit fast dreissig Jahren ein fester Programmpunkt im Kunstkalender. Und weil die Düsseldorfer Kunstszene nicht nur sehr lebendig, sondern auch sehr groß ist, verteilt sich dieses Event gleich auf zwei Wochenenden. Den Anfang macht der Düsseldorfer Süden (13./14.09.2025). Am darauffolgenden Wochenende (20./21.09.2025) geht es in den Norden der Stadt.

Volles Programm

Das Programm ist, wie in jedem Jahr, sehr vielfältig. In 2025 sind 383 Kunstschaffende dabei, in ihren Ateliers und mit 34 Off-Räumen. Geboten wird Kunst aller Sparten und Genres: Malerei und Grafik, Zeichnung, Fotografie und Skulptur. Mixed Media jeglicher Art. Performance und Musik gibt es auch. Es gibt also viel Neues zu entdecken, und mutmaßlich ist für alle, die Lust auf „atelierfrische Kunst“ haben, etwas Spannendes und Interessantes dabei.

Die Ateliers sind samstags von 14:00 bis 20:00 und sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, soweit nicht anders angegeben. Die Off-Räume öffnen bereits freitags ab 19:00 Uhr ihre Türen. Einige können das ganze Wochenende besucht werden.

Geführte Atelierbesuche

Wer mag, macht sich mithilfe der gut gepflegten Website zu den Kunstpunkten 2025 auf den Weg. Hier stehen auch sämtliche Adressen und alles, was es sonst noch im Vorfeld Wichtiges gibt. Ein besonderes Erlebnis (und eine echte Empfehlung!) sind die geführten Kunstpunkte-Touren durch ausgewählte Ateliers und mit sachkundiger Führung. Denn die Guides sind in der Regel ebenfalls Kunstschaffende. Und sie stellen ihre Kolleginnen und Kollegen vor. Das ist nicht allein äussert kompetent, sondern liefert auch einen ganz besonderen Blick. Nämlich den Blick von Kunstschaffenden auf die Arbeiten von anderen Kunstschaffenden.

Es gibt eine umfangreiche Auswahl an Orten und Zeiten. Für alle ist etwas dabei. Und in jedem Fall gibt es viel anzuschauen. Und für alle, die nicht allein gucken, sondern die Kunst auch am liebsten gleich mitnehmen möchten….zu kaufen ist die Kunst an den Kunstpunkten 2025 auch. Und das auch noch aus allererster Hand. Viel Vergnügen!

Hereinspaziert! Offene Ateliers Die Kunstpunkte, eine herzliche Einladung der Düsseldorfer Kunstschaffenden, sie in ihren Ateliers und selbstorganisierten Aus

09/07/2025

„DIE GROSSE“ „DIE GROSSE“. Nein, hier hat nicht beim Tippen die Feststelltaste geklemmt. Der Titel dieser Kunstausstellung, die schon seit vielen Jahre

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Hindenburgstrasse 4
Meerbusch
40667

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