25/11/2025
*** Südafrika *** 🇿🇦
Andi‘s Reisetagebuch Tag 6:
Heute hatten wir ein Erlebnis besonderer Art, denn unser heutiger Ausflug führte uns in den "Addo Elephant Park".
Der Addo-Elefanten-Nationalpark, abgekürzt AENP (afrikaans: Addo Olifant Nasionale Park, englisch: Addo Elephant National Park) liegt im Distrikt Sarah Baartman, im westlichen Teil der südafrikanischen Provinz Ostkap, 70 Kilometer nordöstlich von Port Elizabeth und überwiegend auf dem Territorium der Lokalgemeinde Sundays River Valley. Der Elefanten-Nationalpark ist mit 1790 km² der größte Nationalpark in der Provinz Ostkap.
Der Nationalpark wurde 1931 zum Schutz der elf letzten überlebenden Elefanten der Region eingerichtet, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Opfer von Elfenbeinjägern oder Farmern geworden waren. Der Gründung vorausgegangen war eine von Seiten der Regierung initiierte Jagd auf die hier heimischen Kap-Elefanten, die auf der Suche nach Nahrung immer wieder die Felder und Gärten der hier ansässigen Farmer verwüsteten. Nachdem es zu öffentlichen Protesten gekommen war, als der „letzte große weiße Jäger“ Major P. J. Pretorius in einem Jahr 130 Elefanten erlegte, wurde im Addo-Busch das seitdem mehrfach erweiterte Wildreservat eingerichtet. Im Jahr 1954, als es 22 Elefanten gab, ließ der damalige Parkmanager Graham Armstrong eine Fläche von 2270 Hektar mit Elefantenzäunen umgeben. Dieser Zaun wird noch heute vom Park genutzt und ist als „Armstrong-Zaun“ nach seinem Erfinder benannt.
Im Jahr 2004 lebten im Park etwa 350 Elefanten; 2006 wurden bereits knapp über 400 Elefanten gezählt. 2022 waren mittlerweile über 600 Elefanten im Park anzutreffen. Es gibt verschiedene Maßnahmen der Parkverwaltung, die Anzahl der Elefanten nicht weiter ansteigen zu lassen.
Langfristig soll der Addo Elephant Park der drittgrößte Park Südafrikas werden. Der Park soll auf eine Größe von 3600 km² anwachsen. Folgende Tierarten leben im Addo Elephant Park,
der Elefant, der Kaffernbüffel, das Zebra, der Löwe, die Südafrikanische Kuhantilope, die Pantherschildkröte, das Warzenschwein und noch viele mehr, Vögel, Schlangen und und und.... .
Bei unser Fahrt mit dem Bus durch den Nationalpark waren die absoluten Highlights die Herden von Elefanten die wir erleben durften. Fasr an jeder Wasserstellen sahen wir ganze Herden dieser beeindruckenden Tiere die bis zu 7,5 Tonnen schwer werden können. Zuerst waren es nur zwei, aber dann kamen immer mehr Herden zum Wasserloch. 50 Elefanten reichen nicht, die wir dort auch mit vielen Jungtieren erleben durften. Auch eine junge Cobra kreuzte unseren Weg, etwas das man auch nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Warzenschweine und Kudus sahen wir auch, nur die Löwen waren wohl satt und lagen irgendwo im Schatten. Es war für alle von uns ein Erlebnis der besonderen Art, das wir nicht so schnell vergessen werden.
Auf der Rückfahrt zum Hotel legten wir noch einen kurzen Stop in Port Elizabeth ein.
Gqeberha, bis zum 23. Februar 2021 Port Elizabeth (kurz: P.E.), ist mit rund 312.392 Einwohnern eine der größten Städte Südafrikas und die größte Stadt der Provinz Ostkap. Die Städte Gqeberha, Kariega und Despatch sowie weitere Orte bilden seit 2000 die Metropolgemeinde Nelson Mandela Bay, in der rund 1,2 Millionen Menschen leben.
Die Stadt liegt am Indischen Ozean an der Algoa Bay, 770 Kilometer östlich von Kapstadt und zwischen null und 60 Metern über dem Meeresspiegel. Sie erstreckt sich über 16 Kilometer entlang der Küste. Bekannt sind die weitläufigen, weißen Sandstrände, beispielsweise Kings, Humewood, Hobie und Po***ck, die teilweise mitten in der Stadt liegen. Die Stadt wird in Südafrika sowohl „The Windy City“ (Die windige Stadt) als auch „The Friendly City“ (Die freundliche Stadt) genannt. Im Süden der Stadt befindet sich Kap Recife mit dem gleichnamigen Leuchtturm.
Die Gegend um das heutige Gqeberha wurde ursprünglich von Khoikhoi bewohnt, die dort Weidewirtschaft betrieben. Der portugiesische Seefahrer, Entdecker und Abenteurer Bartolomeu Dias landete wahrscheinlich als erster Europäer im Jahre 1488 östlich der heutigen Stadt und errichtete an der Landestelle ein Steinkreuz. Dieses wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden und steht heute in einem Museum in Johannesburg. Eine Kopie des Kreuzes wurde im Stadtzentrum aufgestellt. Viele Jahrhunderte diente die Bucht als Versorgungsstation für Wasser, Verpflegung und Holz. Nahezu alle bedeutenden europäischen Handelsflotten kamen hier auf ihrer Reise von Europa nach Asien oder auf der Rückreise vorbei.
Der Hafen von Gqeberha ist wirtschaftlicher Mittelpunkt der Provinz und drittgrößter Hafen von Südafrika. Der Hafen Ngqura, dessen Bau im Jahr 2003 begonnen wurde, ist seit 2009 etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt bei Coega in Betrieb.
Die Region ist auch Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. 37 Kilometer entfernt in der Stadt Uitenhage befindet sich ein Werk des Volkswagen-Konzerns, mit rund 6500 Beschäftigten das größte in ganz Afrika. Neben VW haben sich auch General Motors, Ford, Continental, Johnson & Johnson, MAHLE und etliche andere Hersteller und Zulieferer in der Gegend angesiedelt.
Im Hotel angekommen nutzten einige das schöne Wetter , um noch eine Runde im Indischen Ozean schwimmen zu gehen.
Ein traumhafter und überwältigender Tag geht zu Ende. Ein Tag , an den wir uns lange erinnern werden.
Morgen früh geht es dann mit dem Flieger weiter nach Johannesburg, mal sehen was und da aufregendes erwartet.
Viele sonnige Grüße vom Indischen Ozean Andi und der Rest der Bande 😀😎