Haus Lupfer

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17/05/2026

Frühlingszeit an der Skiflugschanze 🌼☀️

Ab dem Wochenende sind wieder wärmere Temperaturen angesagt. Perfekt für einen Ausflug an die Skiflugschanze und den Freibergsee.



📸Tramino

17/04/2026
21/11/2025
02/11/2025
23/10/2025
17/10/2025

Ausbau des Busverkehrs im Landkreis Oberallgäu beschlossen!

Nach ausführlicher Diskussion hat der Oberallgäuer Kreistag umfassende Verbesserungen im Busverkehr
beschlossen. Die Maßnahmen wurden aus dem Mobilitätskonzept MOBIL 365 ausgewählt, zudem im ver-
gangenen Jahr bereits Bürger und Gemeinden befragt worden waren.
Im Juli hatte der Kreistag die Verwaltung beauftragt, die besten und erfolgversprechendsten Maßnah-
men aus dem Mobilitätskonzept MOBIL 365 auszuwählen. Ursprünglich geplant wurde ein hochwertiges
ÖPNV-Netz, das alle 28 Kommunen angeschlossen hätte. Angesichts der finanziellen Lage muss nun eine
räumliche Begrenzung stattfinden. Die Auswahl musste so gerecht wie mö glich erfolgen. Anhand eines
umfassenden Kriterienkatalogs wurden alle Buslinien durch den Verkehrsplaner Roman Ohmayer bewer-
tet. Dafür wurden unter anderem die folgenden Aspekte analysiert: Pendlernachfrage, Freizeitwege, Orte für wichtige Erledigungen, erschlossene Menschen insgesamt, Bahnanschluss oder auch die Fahrzeit im
Vergleich zum Auto. Eine kleine Gruppe von Bürgermeistern (Blaichach, Fischen, Dietmannsried) hat die
Erarbeitung begleitet und das Ergebnis im Vorfeld mit allen Bürgermeistern besprochen.
Dem Kreistag vorgeschlagen wurden jetzt aufeinander aufbauende Varianten, mit unterschiedlichem
Kostenumfang. Der Kreistag hat die Variante 4 beschlossen, die mit bis 4 Mio. Euro rund die Hälfte des
ursprünglichen Konzepts an Kosten verursacht.
Landrätin Indra Baier-Müller zeigte sich erfreut über den Kreistagsbeschluss und betonte die Bedeutung
des Projekts für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs im Oberallgäu:
„Ich freue mich sehr, dass wir heute diesen wichtigen Schritt für die Zukunft der Mobilität im Oberallgäu ge-
hen können. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen – sie war das Ergebnis vieler intensiver Gesprä-
che, Abwägungen und gemeinsamer Arbeit. Es freut mich deshalb umso mehr, dass wir nun Klarheit haben
und die Weiterentwicklung unseres Busverkehrs konkret voranbringen können. Damit stärken wir den
ÖPNV, schaffen mehr Lebensqualität und setzen ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität im Landkreis.
Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten – den Gemeinden, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern,
der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern, die diesen Prozess mit viel Engagement und Sachver-
stand begleitet haben.“

Zwei Durchmesserlinien mit außerordentlich hohem Pendlerpotenzia werden eingerichtet, die in der
Hauptverkehrszeit eine Anbindung für die vier Gemeinden im Halbstundentakt bieten und Synergien
nutzen. Sowohl in Dietmannsried als auch Kempten werden Anschlüsse an die Bahn geschaffen.
 Wiggensbach – Kempten – Durach
Durch die Verknüpfung bisher getrennter Linien entstehen effizientere Umläufe und ein nahezu durch-
gehender 30-Minuten-Takt nach Kempten. Der Ring um Wiggensbach wird geschlossen und der nach-
lassenden Qualität auf der Linie nach Durach klar entgegengewirkt.
 Achse Isny – Weitnau/Buchenberg – Kempten
Durch die Anerkennung als landesbedeutsame Linie ist eine Co-Finanzierung durch den Freistaat mög-
lich. Künftig wird hier ein überlagernder Stundentakt angeboten, mit idealen Anschlüssen an den
Bahnverkehr in Kempten und einer Weiterführung innerhalb von Kempten.
 Immenstadt – Blaichach – Sonthofen
Nirgendwo im gesamten Landkreis Leben und Arbeiten auf so dichtem Raum so viele Menschen wie
zwischen (Seifen)/Immenstadt und Sonthofen – Kaum woanders sind aber so wichtige Arbeitgeber so
schlecht an den ÖPNV angebunden, wie dort. Deswegen wird das Angebot dort neu geplant: Gemein-
sam mit Bahn ergibt sich ein ~20-Minuten-Takt, eine neue Linienführung bindet das Gewerbegebiet
Seifen und die bevölkerungsreichsten Stadtteile von Sonthofen/Immenstadt an.
 Oberstdorf – Sonthofen – Bad Hindelang
Diese Linie wird künftig durchgehend bedient und bis Hinterstein verlängert. Durch den einheitlichen
Verlauf entstehen neue, verlässliche Direktverbindungen. In Sonthofen wird ein idealer Umstieg zwi-
schen Bus und Bahn hergestellt, sodass Bad Hindelang besser angeboten wird. Im Spätverkehr wird
die Linie ins Oberjoch fahren und dort u.a. wichtige Pendlerpotenziale abdecken. Auf der Achse Sont-
hofen – Oberstdorf ergibt sich ein überlagernder 20-Minuten-Takt mit der Bahn.
 Fischen – Bolsterlang – Obermaiselstein – Oberstdorf
Im touristischen Raum werden Bus und Bahn besser verzahnt und Doppelangebote vermieden (
Neuer ~20-Minuten-Takt Fischen – Oberstdorf). Durch neue Linienbezeichnungen und eine verbesserte
Einbindung der Linie 46 (Balderschwang) entstehen weitere Vorteile für Fahrgäste.
 Immenstadt – Oberstaufen – Steibis
Die Bündelung der aktuell separaten Linien führt zu erheblichen Reisezeitgewinnen und attraktiven
Direktverbindungen, was nicht nur touristische Nachfrage stärkt. Insgesamt wird damit im Raum
Oberstaufen ein ganz neues Qualitätsniveau im ÖPNV erreicht.
 Weitere Verbesserungen
Auf den Linien nach Gunzesried (20), Ofterschwang (47), Altusried (66), Haldenwang (71) werden die
Taktlagen angepasst, um den Umstieg von Bus auf Bahn/Bus zu verbessern.
 Kempten – Altusried – Leutkirch:
Eine zusätzliche landesbedeutsame Buslinie ergänzt das Angebot zwischen Kempten und Leutkirch.
Dadurch werden weite Teile der Gemeinde Altusried erschlossen und erhalten ein attraktives Fahr-
planangebot (voraussichtlich Stundentakt von 6 bis 22 Uhr, zumindest auf der Achse Kempten – Kim-
ratshofen). Sowohl in Leutkirch als auch in Kempten werden direkte Bahnanschlüsse hergestellt.
1 Zur Einordnung: Das Pendlerpotenzial liegt insgesamt etwa vier Mal so hoch, wie auf der aktuelle eigenwirtschaftlichen Linie 30 nach
Sulzberg. Dort wird das gute Angebot sehr gut angenommen. Dies zeigt eindrücklich, welches Potenzial in den anderen Gemein den um
Kempten schlummert.
2
 On-Demand-Pilot im Dreieck Weitnau/Missen – Immenstadt – Waltenhofen („links der Iller“)
Das bisher wenig nutzbare Linienangebot wird durch einen On-Demand-Verkehr ersetzt und macht
die Region zum Vorreiter für ÖPNV in dünn besiedelten Gebieten. Die schwach nachgefragten Linien
(64, 65, 82, 83) werden – außer im Schülerverkehr – durch ein flexibles Angebot von 6 bis 21 Uhr auf-
gewertet (Zusätzliche Effizienzgewinne). So entsteht eine neue Angebotsqualität für Orte wie Missen-
Wilhams, das Bergstättgebiet oder Niedersonthofen. Aufgrund der sehr geringen Bevölkerungsdichte
ist hier ein On-Demand-System die einzig tragfähige Lösung.

07/10/2025

Adresse

Reithallenweg 5a
Oberstdorf
87561

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