17/11/2021
Delegierten des DEHOGA Thüringen fordern Klarheit und Unterstützung für das Gastgewerbe – PCR-Tests für Mitarbeiter nicht umsetzbar
Erfurt, 17.11.2021 / „Schon wieder gibt es massive Einschränkungen in allen Betrieben des Gastgewerbes im Freistaat. Im Grundsatz begrüßen wir klare Regelungen, welche dem Ziel der Pandemiebekämpfung dienen, ausdrücklich. Aber nach 20 Monaten Pandemie ist es mehr als enttäuschend, wenn nach Monaten der Schließung, die chaotischen Verordnungsregelungen mit 22 teilweise unterschiedlichen Allgemeinverfügungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten, wo kaum jemand durchsehen kann, nunmehr ohne erkennbaren Plan, wieder solche massiven Einschränkungen getroffen werden, die im Ergebnis zur faktischen Unmöglichkeit eines Betriebes im Gastgewerbe und der Veranstaltungswirtschaft führen.“, so Mark A. Kühnelt der Präsident des DEHOGA Thüringen e.V.
Die Delegierten des DEHOGA kritisieren die nicht zu Ende gedachten und häufig unklaren Regelungen, vielfachen Regelungslücken und fehlende Konzepte. Seit dem Sommer fordert der DEHOGA Thüringen von der Thüringer Gesundheitsministerin eine klare Perspektive für den Herbst und Winter. Stattdessen kommen immer neue Einschränkungen auf die massiv von der Pandemie hart getroffene Branche zu.
Wir brauchen, so die Delegierten des DEHOGA Thüringen einhellig, nicht immer weitere verwirrender Regelungen und Sanktionen, sondern klare Aussagen, eben auch bei der Umsetzung der 2G-Regelung, bezüglich der Mitarbeiter, wenn diese sich nicht impfen lassen können oder bislang nicht geimpft sind. Die nun in der heutigen Muster-Allgemeinverfügung normierten PCR-Tests (48 Stunden Gültigkeit) für ungeimpfte Mitarbeiter sind aufgrund der mangelnden Testkapazitäten und dazu der zeitlichen Verfügbarkeit, weil eben das Gastgewerbe auch abends und am Wochenende arbeitet, nicht tragbar. Ferner ist die Frage nicht abschließend klar, wer diese Tests bezahlen muss, liegen doch gegenwärtig die Kosten zwischen 80 und 130 Euro. Egal wer am Ende zur Kasse gebeten wird, eine weitere Abwanderung der Mitarbeiter ist somit vorprogrammiert.
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