IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V. IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. (IBIS e.V.) Die Arbeit von IBIS e.V.

setzt sich seit 1994 in Oldenburg für das friedliche Zusammenleben aller Menschen ein.

> Asyl- und Migrationsberatung
> Lernförderung
> Deutschkurse
> Antidiskriminierungsberatung
> Kultur und politische Bildungsarbeit setzt sich für das friedliche Zusammenleben von Menschen jeder Herkunft ein. Unser Ziel ist ein demokratisches Miteinander, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. gründet sich auf

den Menschenrechten. Daraus ergibt sich, dass wir uns gegen jegliche Diskriminierung aussprechen. Unter Integration verstehen wir die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, unabhängig von ihren individuellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Wir engagieren uns für die Verwirklichung des Rechts auf Asyl, die Unantastbarkeit der Menschenwürde, den Schutz vor Diskriminierung, den Abbau sozialer Ungleichheit, das Recht auf Bildung sowie die politische Mitbestimmung benachteiligter Gruppen. Daraus leiten wir folgende Handlungsfelder ab:

• Bildungs- und Beratungsangebote zur Förderung von Teilhabe und Abbau von Benachteiligung
• Beratung und Unterstützung im Arbeitsfeld Flucht, Migration und Asyl
• Politische Bildung und Förderung interkultureller Begegnung
• Abbau von Diskriminierung und Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Schulung und Fachaustausch für Fachkräfte: Die professionelle Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden – mi...
05/06/2026

Schulung und Fachaustausch für Fachkräfte: Die professionelle Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden – mit einem Blick auf die GEAS-Reform

Datum und Zeit:
25. Juni 2026 | 13:30 bis 17:00 Uhr

Ort:
Café-IBIS I Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Anmeldung:
online über den Link in unserer Bio

kostenlos | barrierefrei | mit Teilnahmebestätigung

Zeitplan:

13:30: Ankommen bei Kaffee und Tee
14:00: Begrüßung und Einstieg
14:15: Vortrag von Rechtsanwältin und Fachanwältin für Migrationsrecht Julia Monecke: Unbegleitete Minderjährige im Asylsystem: rechtliche Grundlagen und Neuerungen (GEAS-Reform)
15:45: Pause
16:00: IBIS-Fallwerkstatt: Fachaustausch und Entwicklung von Umgangsweisen mit Herausforderungen in der Arbeit mit (unbegleiteten) minderjährigen Asylsuchenden
17:00: Fortbildungsende

Das Projekt "Gesundheit im Zentrum – Psychosoziale Hilfe für Asyl- und Schutzsuchende in den Psychosozialen Zentren in Niedersachsen" wurde im Rahmen eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns gestartet.

IBIS e.V. hat eine neue Vorlage für einen „Meldebogen Vulnerabilitäten“ veröffentlicht. Das Dokument richtet sich an Ber...
04/06/2026

IBIS e.V. hat eine neue Vorlage für einen „Meldebogen Vulnerabilitäten“ veröffentlicht. Das Dokument richtet sich an Beratungsstellen und soll dabei unterstützen, Hinweise auf besondere Schutzbedarfe von Asylsuchenden strukturiert an Asyl- und Aufnahmebehörden weiterzuleiten.

Selbstverständlich kann eine solche Meldung nur unter den Voraussetzungen einer traumasensiblen Beratung sowie auf Grundlage einer schriftlichen Einwilligung der betroffenen Person erfolgen.

Den Meldebogen findet ihr auf unserer Homepage unter Wissenswertes: Beratung im Bereich Flucht und Migration über den Link in unserer Bio.

Wir waren bei der Veranstaltung„Chancen der Migrationsgesellschaft für Niedersachsen nutzen – mit Rot-Grün auf dem Weg z...
29/05/2026

Wir waren bei der Veranstaltung
„Chancen der Migrationsgesellschaft für Niedersachsen nutzen – mit Rot-Grün auf dem Weg zum Teilhabe- und Partizipationsgesetz!“ am 19.05.26 in Hannover.
Eingeladen hatten die regierungstragenden niedersächsischen Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Mit auf dem Podium waren u. a. die beiden Ministerinnen Daniela Behrens (Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, Innenministerin) und Julia Willie Hamburg (Niedersächsisches Kultusministerium, Kultusministerin und stellv. Ministerpräsidentin). Besonders angesprochen waren NGOs und Migrant_innenselbstorganisationen, ihre Perspektiven einzubringen.
Klar ist: Das Gesetz soll laut Landesregierung im September 2026 in den Landtag eingebracht werden und noch in dieser Legislaturperiode kommen.
Für uns zentral:
Zivilgesellschaftliche Beratung und Unterstützungsstrukturen absichern & langfristig verstetigen
Verbindliche Umsetzung statt Symbolpolitik
Antidiskriminierung strukturell verankern
Geflüchtete Menschen ausdrücklich mitdenken
Kommunale Umsetzung gewährleisten
Partizipation im Prozess stärken und kontinuierlich einbeziehen
Wir haben uns in die Diskussion eingebracht und deutlich gemacht: Bis zur Einbringung in den niedersächsischen Landtag im September 2026 braucht es Transparenz im Prozess der Erarbeitung des Gesetzes und eine intensive Beteiligung von NGOs und Migrant_innenselbstorganisationen.
Teilhabe und Zusammenhalt entstehen nicht von selbst – sie müssen gemeinsam gestaltet werden.

Konzert von Strom & Wasser am 23. Juni 2026 bei IBIS e.V. in OldenburgEin Statement für soziale Arbeit, ehrenamtliches E...
28/05/2026

Konzert von Strom & Wasser am 23. Juni 2026 bei IBIS e.V. in Oldenburg

Ein Statement für soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement, Demokratie und Frieden!

Lauf gegen die (soziale) Kälte

In Zeiten eines wachsenden Gegeneinanders in der Gesellschaft will der Künstler Heinz Ratz sich solidarisch zeigen mit Menschen und Einrichtungen, die Räume für vorurteilsfreie Begegnungen schaffen. Dafür organisiert er den sogenannten “Lauf gegen die (soziale) Kälte”. Dieser findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt und ist bereits im April gestartet.

Im Rahmen der Aktion werden gemeinsam mit anderen Künstler_innen Konzerte in Wohnungslosenheimen, Frauenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung u.v.m. in rund 80 deutschen Städten gespielt.

Konzert bei IBIS e.V. und im PFL
Am 23. Juni läuft Heinz Ratz mit seiner Band Strom & Wasser in Oldenburg ein und spielt mit ihnen am Nachmittag ein Konzert in der IBIS-Halle.

Ihr seid herzlich eingeladen, mitzulaufen, das Konzert zu besuchen und euch solidarisch zu zeigen, mit Einrichtungen der sozialen Arbeit, der Pflege und dem Ehrenamt! Wir informieren über den Startpunkt des Laufs bei Oldenburg auf unseren Kanälen in den sozialen Medien.

Abends findet ein großes öffentliches Konzert im PFL statt. Der Eintritt ist frei, aber es wird um eine Spende für die Organisationen gebeten.

Die zentralen GEAS-Verordnungen gelten überwiegend ab dem 12. Juni 2026. Die Aufnahmerichtlinie (EU) 2024/1346 ist durch...
22/05/2026

Die zentralen GEAS-Verordnungen gelten überwiegend ab dem 12. Juni 2026. Die Aufnahmerichtlinie (EU) 2024/1346 ist durch nationales Recht umzusetzen; für Deutschland sind insbesondere das GEAS-Anpassungsgesetz und Folgeänderungen maßgeblich.

Mit diesen Reformen wurden die unionsrechtlichen Vorgaben zur Identifikation, Aufnahme und Verfahrensgestaltung für Asylsuchende neu strukturiert und in Teilen vereinheitlicht bzw. verschärft.

Hilfreiche Informationen und passende Broschüren für Fachkräfte zum Thema findet ihr auf unserer Homepage, wenn ihr nach “Wissenswertes Beratung und Therapie IBIS e.V.” sucht oder einfach über den Link in unserer Bio. Wir haben heute drei aktuelle Broschüren zu GEAS veröffentlicht.

Im Gespräch mit Landtagsabgeordneten der SPD haben wir über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Migration, Antid...
19/05/2026

Im Gespräch mit Landtagsabgeordneten der SPD haben wir über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Migration, Antidiskriminierung und Teilhabe berichtet – insbesondere vor dem Hintergrund von (geplanten) Kürzungen bzw. Streichung von finanziellen Mitteln auf Bundesebene.

IBIS e.V. wünscht sich verbesserte Bedingungen für Deutschlernende sowie ratsuchende Geflüchtete in Niedersachsen: Eine behördenunabhängige Asylverfahrensberatung muss dauerhaft finanziert werden und es braucht Finanzierung für alternative Deutschkursformate für asylsuchende und geduldete Personen, denen der Zugang zu Integrationskursen in der Regel verwehrt wird.
Zudem spricht sich IBIS e.V. für eine bessere gesetzliche Verankerung von Antidiskriminierung auf Landesebene aus und betont die Relevanz einer flächendeckenden Antidiskriminierungsberatung für Betroffene.
Auch beim Thema Fachberatung zu Härtefalleingaben sehen wir eine höhere Finanzierungsnotwendigkeit als bisher. Die Nachfrage an Beratung zu dem Thema ist größer als die Kapazitäten der zwei Fachberatungsstellen mit Zuständigkeit für ganz Niedersachsen. Durch eine angemessene frühzeitige und fachgerechte Beratung können die Erfolgschancen einer Härtefalleingabe realistisch eingeschätzt und oft auch andere Aufenthaltsperspektiven aufgezeigt werden. Dadurch wird die Arbeit der Härtefallkommission entlastet.
Für die Förderung nach der Richtlinie Migrationsberatung des Landes Niedersachsen plädiert IBIS e.V. für die Ermöglichung von mehrjährigen Förderzusagen, um die Planungssicherheit und Qualität in der Arbeit zu erhöhen.

Die Landtagsabgeordneten gaben interessante Einblicke in ihre Arbeit und traten mit uns einen lebhaften Austausch zu migrationspolitischen Themen. Wir bedanken uns herzlich für den Besuch!

.spd

Der erste Jahresbericht der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gibt...
18/05/2026

Der erste Jahresbericht der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gibt einen Überblick über die Arbeit der Koordinierungsstelle und die Ergebnisse des Monitorings rechtsextremer und grueppenbezogenmenschenfeindlicher Vorfälle in der Stadt Oldenburg.

Der erste Jahresbericht zeigt einen hohen Bedarf an Sensibilisierungs-, Bildungs- und Empowermentangeboten in Schulen, aber auch weiteren Bereichen, wie etwa spezifischen Berufsgruppen.

Wichtige Voraussetzung für eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist unseres Erachtens der Schutz eines demokratischen Diskurses in der Stadt. Hierfür ist es essentiell, einen besseren Umgang mit Kommentarspalten bei sensiblen Themen zu finden, in denen sich digitale Auseinandersetzungen schnell zu Hassrede, Desinformation und Angriffen auf marginalisierte Gruppen entwickeln können. Gleichzeitig sollten Menschen im öffentlichen Raum vor menschenverachtenden, diskriminierenden oder extremistischen Aufklebern und Schmierereien geschützt werden.

Den gesamten Bericht könnt ihr auf unserer Homepage nachlesen. Link in der Bio!

IBIS e.V. unterstützt die gemeinsame Erklärung “Ausgrenzung schadet uns allen”, welche von einem breiten Bündnis aus Org...
07/05/2026

IBIS e.V. unterstützt die gemeinsame Erklärung “Ausgrenzung schadet uns allen”, welche von einem breiten Bündnis aus Organisationen und Fachkräften des Gesundheits- und Sozialwesens initiiert wurde.

In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass politische Maßnahmen und öffentliche Debatten zunehmend soziale Ungleichheiten verschärfen. Die Unterzeichnenden betonen, dass Armut, Diskriminierung und gesetzliche Hürden die Gesundheit von Menschen gefährden und dass populistische Abwertungen ganzer Bevölkerungsgruppen den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass gerechte Lebensbedingungen, soziale Sicherheit und ein diskriminierungsfreier Zugang zu Gesundheitsversorgung nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit der gesamten Bevölkerung haben.

Als IBIS e.V. schließen wir uns diesem Appell an und rufen dazu auf, sich für eine Politik einzusetzen, die Menschenrechte schützt, Vielfalt achtet und soziale Teilhabe stärkt.

Die gemeinsame Erklärung kann hier https://www.aerztederwelt.org/publikation/position-gesundheitunteilbar-ausgrenzung-schadet-uns-allen/ unterschrieben werden.

Berufssprachkurs Ziel: B2-Niveau (500 Stunden)ab 2. Juni 2026 in OldenburgKurszeiten:montags bis donnerstags8:30 bis 12:...
07/05/2026

Berufssprachkurs Ziel: B2-Niveau (500 Stunden)
ab 2. Juni 2026 in Oldenburg

Kurszeiten:
montags bis donnerstags
8:30 bis 12:30 Uhr

Was dich erwartet:
500 Sprachstunden
wichtige Themen aus der Berufswelt
Erwerb von Sprachkenntnissen bis Niveau B2
Abschluss des Kurses mit der anerkannten Zertifikatsprüfung “Deutsch-Test für den Beruf (DTB)”
Sprachzertifikat als Nachweis für Arbeitgeber

Voraussetzung:
Sprachniveau B1
Teilnahmeberechtigung

Hilfe bei der Antragstellung erhältst du vom Team der IBIS-Akademie in Oldenburg.

Kontakt
IBIS-Akademie gGmbH
Kaiserstraße 14, 26122 Oldenburg

Telefon: 0441 920 582 70
E-Mail: [email protected]

Warum wurde der Zugang zu Deutschkursen begrenzt? Darüber diskutieren wir am 27. Mai mit regionalen Abgeordneten des Bun...
04/05/2026

Warum wurde der Zugang zu Deutschkursen begrenzt?
Darüber diskutieren wir am 27. Mai mit regionalen Abgeordneten des Bundestages.

Zum Hintergrund:

Anfang des Jahres stoppte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die finanzielle Unterstützung für den Besuch eines Integrationskurses für bestimmte Personengruppen (nach § 44 Abs. 4 AufenthG). Bundesweit betrifft die Streichung aktuell etwa 130.000 Menschen, unter ihnen z. B. Unionsbürger_innen und Geflüchtete aus der Ukraine.
Für sie hat dies schwerwiegende Folgen: Sprache ist ein Schlüssel für die Teilhabe an kulturellen und politischen Diskursen in einer vielfältigen Gesellschaft. Durch die Einschränkungen werden Integrationsbemühungen gehemmt und auch die Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt eingeschränkt. Für viele Ausbildungsplätze braucht es mindestens ein B2-Sprachniveau. Wenn die Sprachkenntnisse unzureichend sind, arbeiten bereits ausgebildete Kräfte oft überqualifiziert im Niedriglohnsektor.

Adresse

Klävemannstr 16
Oldenburg
26122

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 13:00
14:00 - 17:00

Telefon

+4944192058210

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