01/10/2026
Wer behauptet, Mediation lasse sich in einer Woche lernen, hat entweder keine Ahnung. Oder er spricht mit Coaches.
Der übliche Standard für eine Mediationsausbildung liegt bei rund 210 Stunden. Erfahrene Ausbilder:innen und Mediator:innen sind sich einig: Das ist das Minimum, um zu verstehen, was Mediation ist. Wer komplexe Konflikte verantwortungsvoll begleiten will, braucht darüber hinaus Praxis, Supervision, Vertiefung und Zeit.
Hinter diese Qualitätsmaßstäbe sollten wir nicht zurückgehen. Schließlich arbeiten wir mit Menschen, oft an Wendepunkten ihres Berufs- oder Privatlebens. Das bringt Verantwortung mit sich.
Und trotzdem: Nicht jeder fängt bei null an.
🎯 Eine erfahrene Coachin weiß bereits, wie Menschen in schwierigen Situationen begleitet werden. Aktives Zuhören gehört zum Handwerkszeug, Methodenkompetenz ist vorhanden und Selfcare ebenfalls.
Was noch fehlt, ist der Schritt von einer Person zu zwei Personen: Menschen zu begleiten, die gerade nicht gut miteinander sprechen können. Und das innerhalb einer klaren Struktur, die den Blick auf Interessen, Bedürfnisse und tragfähige Lösungen ermöglicht.
Genau hier setzt unsere Mediationsausbildung „Kompakt“ bei Einigungshilfe an.
Eine Woche, 35 Stunden, Montag bis Freitag, im Hohenwart Forum oberhalb von Pforzheim. Geleitet von Dr. Jürgen von Oertzen, anerkanntem Ausbilder des Bundesverbands Mediation, in einer kleinen Lerngruppe.
Keine Wiederholung dessen, was Coaches längst können. Sondern das, was sie für Mediation brauchen: Konfliktwissen, Allparteilichkeit, Prozessstruktur, Win-win-Lösungen, rechtliche Grundlagen und vertiefende Methoden. Praxisnah vermittelt durch Rollenspiele, Simulationen und die Möglichkeit, als Hospitant:in eine echte Mediation zu erleben.
Kann das funktionieren? Unsere Erfahrungen der letzten Jahre zeigen: Ja.
📍 Nächster Termin: 09.-13.11.2026
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Erstellt mit Unterstützung von KI, inhaltlich verantwortlich: einigungshilfe.de