01/04/2026
Das wäre es doch. Vielleicht bekommen wir noch einen Abzweig nach Seelust hin. Was meint Ihr?
Plau am See plant spektakulären Glastunnel unter der Elde
Barrierefreie Verbindung zwischen Netz-Trockenplatz und Seglerheim – Baustart im Sommer
Plau am See. Ein Projekt, das bislang eher nach Zukunftsvision klang, nimmt nun konkrete Formen an: Zwischen dem Netz-Trockenplatz und dem Seglerheim soll ein gläserner Unterwassertunnel entstehen. Damit wäre die Elde künftig erstmals unabhängig vom Boot barrierefrei querbar.
„Wir schaffen hier nicht nur eine Verbindung zwischen zwei wichtigen Punkten unserer Stadt, sondern ein echtes Erlebnis“. Der geplante Tunnel soll vollständig unter Wasser verlaufen und aus speziellen, hochfesten Glaselementen bestehen. Besucher können so künftig trockenen Fußes die Elde unterqueren – mit direktem Blick in die Unterwasserwelt.
EU-Fördermittel sichern Finanzierung
Das Projekt wird maßgeblich durch Fördermittel der Europäischen Union unterstützt. Ziel sei es, nachhaltige Infrastruktur mit touristischem Mehrwert zu verbinden.
Ökologisch sensibel geplant
Besonderes Augenmerk liegt auf der ökologischen Bauweise. Laut Planern soll der Eingriff in die Natur so gering wie möglich gehalten werden. „Wir arbeiten mit einem Verfahren, das die bestehenden Gewässerstrukturen respektiert und nicht verändert“, so ein beteiligter Projektentwickler.
Im Gegenteil: Der Tunnel soll sogar neue Perspektiven auf das Leben unter Wasser eröffnen. Durch gezielte Lichtführung und transparente Materialien könnten Einheimische und Gäste künftig Fische und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – ohne diesen zu stören.
Mehr Lebensqualität und Tourismusimpulse
Neben der touristischen Strahlkraft verspricht sich die Stadt auch einen echten Mehrwert für den Alltag: Die barrierefreie Querung erleichtert Wege zwischen den beiden Uferseiten – unabhängig von Fähren oder Booten.
Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, hängt nun von den kommenden Genehmigungsverfahren und den baulichen Rahmenbedingungen ab. Die Vorfreude in der Stadt ist jedoch schon jetzt spürbar.
Foto KI generiert dient zur Veranschaulichung