08/08/2019
Ja, es ist einsam !
Und der Weg dahin ein Feldweg.
Aber das muß ja nichts Schlechtes sein.
Das Landhaus Alt Güstelitz ist schon länger eine beliebte Unterkunft für aktive, ruhesuchende Menschen jeden Alters bei Putbus. Das Landhaus wurde uns gezeigt.
Alt Güstelitz 3
Putbus
18581
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Im Sommer 2015 entdeckten wir dieses Landhaus in Alt-Güstelitz. Entdecken ist nicht so das richtige Wort. Das Landhaus wurde uns gezeigt. Ganz ordentlich und formell, wie man das üblicherweise so macht, durch eine Maklerin. Eigentlich war meinem Mann und mir schon vorher klar, dass dieses Haus und das zugehörige Grundstück für unsere Vorstellungen und Pläne zu groß sind. Nichts desto trotz ließen wir uns von der Maklerin – diese hatten wir in einer anderen Angelegenheit beauftragt und waren dabei mit ihr über unsere Zukunftsvorstellungen ins Gespräch gekommen – überzeugen, das Anwesen zumindest mal anzusehen. Letztendlich hatte die Maklerin es mit uns sehr leicht. Schon zwei Jahre vorher haben wir uns den Traum eines kleinen Segelbootes erfüllt. Wie der Zufall es wollte, war der Heimathafen des Segelbootes Lauterbach. Lauterbach: fern genug von überfüllten Ostseestränden und doch nah genug, um ein vollkommenes Sommerfeeling mit absoluter Entspannung auszulösen. Da standen wir nun. Es war ein wunderschöner Sommertag. Der Wind rauschte durch die Bäume, die auf dem Grundstück standen. Das Sommerlicht fiel herrlich in die Räumlichkeiten und ehe wir wussten wie uns geschah, verliebten wir uns in das Anwesen. Nicht, dass wir uns dessen in diesem Augenblick wirklich bewusst waren, geschweige denn, dass wir dies der Maklerin und dem Vorbesitzer kundgetan hätten (wäre ja etwas unklug…). Rückwirkend betrachtet sind mein Mann und ich uns jedoch einig: Wir hatten uns schon bei der ersten Besichtigung in das Anwesen und die Möglichkeiten, die dieses uns bot, verliebt. In den anschließenden zwei Wochen Urlaub, die wir auf unserem Boot verbrachten - zum ersten Mal ohne unser Kind -, wälzten mein Mann und ich Pläne, Vorstellungen, Zukunftsvisionen und Finanzen hin und her. Gut das unser Teenagerkind nicht dabei war. Sie hätte sich köstlich gelangweilt und uns dies jede Minute spüren lassen. Wir sahen natürlich den Zahn der Zeit an diesem Anwesen und waren uns bewusst, dass es auch etwas zu tun gäbe, wenn wir uns dafür entscheiden würden. Es ist ein altes Haus, das bei der Errichtung alles in einem war: Wohnhaus, Stall und Scheune, wie es wohl im ausgehenden 19 Jahrhundert üblich war! Wahrscheinlich ist der gesamte Baukörper nicht sofort erbaut, sondern später erweitert worden. In jedem Falle gab es bis heute diverse Um- und Ausbauten. Man mag es oder eben auch nicht. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir es mochten. Am Ende unseres Sommerurlaubes 2015 stand für uns fest, dass wir unsere Zukunft auf diesem Anwesen sehen. Wir starteten ein neues Projekt. Liebevoll von uns „Projekt 55+“ genannt. Völlig unabhängig voneinander hatte bereits die erste Besichtigung, dieser perfekte Sommertag im Juli 2015, in uns beiden die gleichen positiven Emotionen geweckt. Wir möchten Sie, liebe Gäste, daran teilhaben lassen. Wir wünschen uns, dass der Aufenthalt bei uns in Ihnen ebenfalls positive Emotionen – welche dies bei Ihnen auch immer sein mögen – freisetzt. Mögen Sie hier Kraft tanken und entspannen. Brit Brenner im Dezember 2015