07/01/2025
Schafkopf ist eines der beliebtesten Kartenspiele – zumindest in Bayern. Der Seniorenbeirat hat eine Kartel-Runde ins Leben
Der Kurs des Seniorenbeirats stieß auf große Resonanz. „Es war gleich ein hoher Frauenanteil dabei“, erzählt Fabi. Schafkopf ist längst keine Männerdomäne mehr. Seit gut zwei Jahren wird jetzt gespielt, und es hat sich laut Fabi eine sehr stabile Gruppe entwickelt. Alle seien gerne und fröhlich dabei, die sich auf den Spieltag freuten.
Inzwischen kommen meistens 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum wöchentlichen Schafkopfnachmittag ins Hotel Schranne. „Viele der Mitspieler sagen, es sei der schönste Tag der Woche, und da sind einige dabei, die sonst nicht mehr viel aus dem Haus kommen“, sagt Fabi.
In Leutershausen das Schild gesehen
Vor fast zehn Jahren habe es eine Initiative „Schafkopffreundliche Gastronomie“ in Kooperation mit der Privatbrauerei Tucher gegeben. Angeregt worden sei diese von Marga Beckstein und Barbara Regitz, die eine kleine Schafkopffibel für die Handtasche geschrieben hätten, erzählt Fabi.
Dann habe sie bei einem Gasthaus in Leutershausen das Schild „Schafkopffreundliche Gastronomie“ gesehen. „Dieses tolle Schild habe ich dann fotografiert und gedacht, dieses tolle Schild muss die Schranne auch kriegen.“ Doch bei einem Anruf bei Tucher habe sie mitgeteilt bekommen, dass das Schild seit Jahren ausverkauft sei.
Eins für Innen, eins für Außen
„Was also tun?“, dachte sich Fabi. Da sie auch im Kunstkreis tätig ist, malte sie das Schild einfach nach. Bei der Übergabe des gemalten Schildes an die Senior-Chefin der Schranne, Hannelore Meinold, und Inhaber Markus Meinold gab es eine Überraschung: Tucher-Gebietsverkaufsleiter Klaus Fenzl hatte dann doch ein Original-Schild dabei. Jetzt gibt es eines für Innen und eines für Außen.