14/04/2025
Wir hatten am 22.03.25 unsere Freisprechungsfeier im CCW. Es wurden zum ersten mal 3 Berufe freigesprochen. Da waren die Elektroniker für Gebäudesystemintegration, die Informationselektroniker und Elektroniker in FR Energie-und Gebäudetechnik. Es wurden insgesamt 70 junge Frauen und Männer in den Gesellenstand erhoben. Die Veranstaltung war super besucht und war sehr emotional. Mit Johannes Keppner hatten wir zum ersten Mal einen Moderator, mit Frau Feeser trat erstmals eine „frisch gebackene“ Gesellin ans Mikrofon und dankte stellvertretend für alle anwesenden Azubis den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern und Lehrern, aber auch den Familien und Freunden für ihr Engagement und ihre
Unterstützung.Während das Handwerk in den 80er und 90er Jahren zum Teil sein Licht noch unter den Scheffel stellte und eine Freisprechung in einem Hinterzimmer eines Gasthauses durchgeführt hat, gehe man heute zum Beispiel bewusst in ein Kongresszentrum, um ein Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen und zu zeigen, dass man etwas könne, aber auch um die Leistung der Junghandwerkerinnen und -werker wertzuschätzen. Am Ende des Dialogs dankte Strobl den Ausbildungsbetrieben und forderte zugleich auf, weiter in Ausbildung zu investieren und die eigenen Fachkräfte heranzuziehen. Die Gesellinnen und Gesellen forderte Strobl dazu auf, die Werbetrommel für das Elektro-Handwerk zu rühren und zu „Elektro-Influenzern“ zu werden. Zweites Novum der Freisprechungsfeier war die Festrede von Obermeister Martin Strobl, in der er mit einem lachenden Auge „KI-gestützt“ den Junghandwerkern „viel Hochspannung, wenig Widerstand, eine harmonische Sinuswelle und viel Power für den zu-künftigen Berufs- und Lebensweg“ wünschte, und mit einem weinenden Auge, weil es zu-gleich die letzte Festrede und Veranstaltung als Obermeister war. Nach einer Würdigung seines Engagements durch die Handwerkskammer von Unterfranken und die Elektro-Innung, dankte Strobl allen, die ihn in all den Jahren unterstützt hätten. „Denn sein Einsatz sei immer auch eine Gemeinschaftsleistung und nur durch die Unterstützung vieler - und ganz besonders seiner Frau Sabine - möglich gewesen!“(Bild: Rudi Merkl)