01/06/2026
Drei Sätze, die ich immer wieder höre – und die alle drei nicht stimmen:
Ich muss meditieren können.
Ich brauche viel Zeit.
Ich muss spirituell sein.
Achtsamkeit ist kein Yoga-Retreat auf Bali. Kein stundenlanger Lotussitz. Keine spirituelle Erleuchtung, die man "erreichen" muss. Es können achtsame Momente sein, ja, aber das alles sind keine Voraussetzungen, damit man achtsam sein kann.
Achtsamkeit beginnt beim Zähneputzen.
Beim Kaffee, den du trinkst, ohne nebenbei aufs Handy zu schauen. Bei drei bewussten Atemzügen, bevor du eine E-Mail öffnest. Beim Spüren deiner Füße auf dem Boden, während du auf den Bus wartest.
Es ist keine Technik, die du beherrschen musst. Es ist eine Haltung, die du wählst.
Und genau deshalb ist sie für alle da – ob spirituell oder nicht. Ob mit viel Zeit oder wenig. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene.
Achtsamkeit ist keine Zusatzaufgabe. Sie ist das Gegenteil: Ein Ankommen im Moment, der gerade ist. Ohne Bewertung. Ohne Perfektion.
Bei uns im Okelmann's erleben wir das jeden Tag: Menschen, die glauben, sie "können das nicht" – und dann merken, wie natürlich es sich anfühlt, einfach durchzuatmen. Anzukommen. Bei sich.
Ein Mini-Tipp für heute: Nimm dir beim nächsten Kaffee 5 Minuten. Handy weg. Nur schmecken. Nur spüren. Nur da sein.
Das ist Achtsamkeit.
Welcher dieser drei Mythen hat dich bisher abgehalten? Schreib's in die Kommentare – ich bin gespannt.
Von 💛 deine Maren