02/07/2026
BÜHNE, PYRO UND INTERNATIONALE SPITZENKLASSE – EIFELMEISTERSCHAFT SETZT NEUE MASSSTÄBE
Was vor zwei Jahren noch als regionale Veranstaltung begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der außergewöhnlichsten Armwrestling-Events Deutschlands entwickelt. Zur 2. Internationalen Eifelmeisterschaft verwandelte sich die Rosenthalhalle in Binningen in eine Arena mit echtem Eventcharakter. Über 120 Athletinnen und Athleten aus dem In- und Ausland sorgten für einen langen Wettkampftag voller Spannung, hochklassiger Duelle und beeindruckender Atmosphäre.
Bereits beim Betreten der Halle wurde deutlich, dass diese Meisterschaft weit über ein gewöhnliches Armwrestling-Turnier hinausgeht. Eine große Bühne mit professioneller Lichtshow, Musik und spektakulären Pyroeffekten sorgte für Gänsehautmomente bei jedem Finaleinzug – ein Rahmen, der im deutschen Armwrestling seinesgleichen sucht. Die voll besetzte Halle und die lautstarke Unterstützung der Zuschauer machten deutlich, welchen Stellenwert die Veranstaltung inzwischen erreicht hat.
Das internationale Teilnehmerfeld unterstrich diese Entwicklung eindrucksvoll. Neben zahlreichen deutschen Vereinen reisten Athletinnen und Athleten aus Dänemark, der Ukraine, Luxemburg, der Schweiz, Rumänien und Algerien nach Binningen, um sich in den verschiedenen Klassen miteinander zu messen. Erfahrene Champions, ambitionierte Nachwuchssportler und starke Newcomer lieferten sich bis in den späten Abend hinein packende Begegnungen auf höchstem Niveau.
Hinter der Veranstaltung stand erneut Organisator Jens Schäfgen, der gemeinsam mit seinem Team von Olympia 2000 monatelang an der Umsetzung gearbeitet hatte. Bereits die Premiere im vergangenen Jahr hatte für Aufmerksamkeit gesorgt – mit der zweiten Auflage wurde die Eifelmeisterschaft jedoch nochmals auf ein neues Niveau gehoben. Die Resonanz der Athleten und Zuschauer fiel entsprechend positiv aus und bestätigte den eingeschlagenen Weg.
Den sportlichen Höhepunkt bildete traditionell der Wettbewerb der Klassensieger um den Titel „Champ of the Champions“. Hier trafen die Gewinner der einzelnen Profi-Klassen direkt aufeinander, um den stärksten Armwrestler des gesamten Turniers zu ermitteln.
Am Ende setzte sich das Luxemburger Schwergewicht Sean Grethen eindrucksvoll gegen die Konkurrenz durch. Nach seinem Sieg in der Klasse über 105 Kilogramm ließ er auch im abschließenden Champion-Finale keinen Zweifel an seiner Klasse und krönte sich zum Gesamtsieger der 2. Internationalen Eifelmeisterschaft.
Als besondere Auszeichnung erhielt Grethen den eigens für dieses Turnier angefertigten „Champ of the Champions“-Pokal. Die rund 25 Kilogramm schwere Trophäe wurde individuell entworfen und gefertigt und ist als Wanderpokal einzigartig im europäischen Armwrestling. Sie symbolisiert nicht nur den Turniersieg, sondern den Titel des stärksten Athleten der gesamten Veranstaltung.
Auch aus regionaler Sicht gab es Grund zur Freude. Marcel Kühnlenz, der im Fitnessstudio Olympia 2000 trainiert, sicherte sich in der Klasse bis 90 Kilogramm mit dem linken Arm den Turniersieg und begeisterte damit das heimische Publikum.
Die Kombination aus internationalem Teilnehmerfeld, außergewöhnlicher Inszenierung und sportlicher Qualität machte die 2. Internationale Eifelmeisterschaft zu einem der Höhepunkte des deutschen Armwrestling-Kalenders. Organisator Jens Schäfgen zog entsprechend ein positives Fazit:
„Das Turnier hat neue Maßstäbe im deutschen Armwrestling gesetzt. Unser Ziel war es, den Athleten eine Bühne zu bieten, die sie verdienen. Die große Resonanz aus ganz Deutschland und dem Ausland zeigt, welche Bedeutung die Eifelmeisterschaft inzwischen erreicht hat. Der einzigartige 'Champ of the Champions'-Pokal hat natürlich zusätzlich viele Spitzensportler angelockt. Für 2027 haben wir schon viele Ideen – dann wird das Event noch größer.“