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19/04/2026

🕊 Wort zum Sonntag

Im Eisenbahnverein sitzen Eisenbahner.
Im Wanderverein sitzen Wanderer.
Im Handelsverein sitzen Händler.

Und im Tourismus?

Da sitzen:

🏛️ Landräte
🏛️ Oberbürgermeister
🏛️ Bürgermeister
🏢 Verbände
🏢 Kammern

Jetzt im Tourismusverband Oberlausitz (TVO).

Viele wichtige Menschen.
Viele Gremien.
Viele Sitzungen.

Man könnte also meinen, der Tourismus in der Oberlausitz sei bestens organisiert.

Und trotzdem stellt sich eine einfache Frage:

❓ Wo ist eigentlich das Marketing?

Denn die eigentliche Aufgabe wäre doch klar:

👉 Menschen außerhalb der Region überhaupt erst einmal zu zeigen,
dass es die Oberlausitz gibt.



Viele Jahre lang gab es dafür eine Struktur:
die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien ( MGO ).

Jetzt gibt es einen neuen Namen und eine neue Rechtsform:
Aus einer GmbH wird ein Verein.

👉 Oberlausitz (TVO)

Auffällig ist dabei eines:

Das Wort Marketing ist verschwunden.

Dabei wäre genau das die zentrale Aufgabe.



Und ja — im TVO sitzen auch touristische Leistungsträger.

Allerdings nur diejenigen,
die bereit sind, Mitglied zu werden und dafür zu zahlen.

Viele Gastgeber vor Ort sind nicht automatisch Teil dieser Struktur.

Und genau dort entsteht die nächste Frage:

❓ Welche Rolle spielen eigentlich die vielen Betriebe,
die die Gästetaxe täglich umsetzen,
aber nicht im Verein vertreten sind?

Denn sie tragen das System jeden Tag mit —
ohne deshalb automatisch mit am Tisch zu sitzen.



Noch ein Punkt fällt auf:

Früher hieß es am runden Tisch,
grundsätzliche Änderungen seien nur über den Stadtrat möglich.

Heute wirkt es eher so,
als würden Diskussionen und Entwicklungen zunehmend
in andere Strukturen verlagert.

❓ Wo wird eigentlich entschieden?
❓ Und wer ist tatsächlich eingebunden?

Der Stadtrat jedenfalls wirkte zuletzt eher überrascht,
als Auswertungen zur Gästetaxe präsentiert wurden —
ohne dass das Thema überhaupt angekündigt war.



Und damit zurück zur eigentlichen Frage:

❓ In welcher Branche mischt sich Verwaltung so stark ein?

Im Metallbau?
In der Textilindustrie?

Oder überlässt man dort den Unternehmern einfach ihre Arbeit?



Denn Tourismus entsteht nicht in Sitzungen.

Tourismus entsteht dort,
wo Menschen tatsächlich mit Gästen arbeiten:

🏨 in Hotels
🏡 in Pensionen
🍽️ in Restaurants



Vielleicht ist genau das der Grund,
warum sich viele Gastgeber inzwischen selbst organisieren.

Nicht für neue Gremien.
Sondern für konkrete Maßnahmen.



Denn manchmal hat man den Eindruck:

👉 Es wird sehr gut erklärt,
wer alles wichtig ist.

👉 Nur die Frage,
wie Gäste tatsächlich gewonnen werden,
bleibt erstaunlich offen.









19/02/2026
18/02/2026

STELLUNGNAHME DER Interessengemeinschaft „Gastgeber Zittau & Oberlausitz“
Zur aktuellen Berichterstattung in der Sächsischen Zeitung

📰 Die Sächsische.de Zeitung hat über die eingereichte gegen die Zittauer berichtet:
👉 https://www.facebook.com/share/1D2a25vfgt/

Da wir aufgrund eines vereinbarten Stillschweigens nach dem Gespräch mit den Stadträten bewusst kein Interview gegeben haben, möchten wir einige Punkte klarstellen.

🕊️ Wir kommen in Frieden

Seit über einem Jahr treten wir mit einer klaren Haltung auf:
Wir wollen keinen Streit. Wir wollen eine tragfähige Lösung.

Beim ersten Gespräch im März vergangenen Jahres – direkt nach Vorstellung der – haben wir symbolisch eine auf den Tisch gestellt.
Auf einem goldenen Tablett.

Diese Pfeife war seitdem bei mehreren Gesprächen dabei:
✔️ beim
✔️ beim
✔️ jetzt erneut bei den

Sie steht für unseren Ansatz:
Dialog vor Eskalation.

Dass sie beim ersten Treffen versehentlich umgeworfen wurde – nun ja. Ein böses Zeichen war es hoffentlich nicht.

📅 Chronologie statt Schlagzeile

Wir haben nicht „plötzlich geklagt“.

• Gespräch mit dem Oberbürgermeister und der Geschäftsführerin des Tourismuszentrums direkt nach der Vorstellung in Jonsdorf

• Mehrere Gespräche mit Landrat Dr. Stephan Meyer

• Runder Tisch im Rathaus

• Persönliche Übergabe eines vollständig ausgearbeiteten Satzungsentwurfs am Abend des Runden Tisches an Oberbürgermeister Thomas Zenker höchstpersönlich

• Einrichtung eines Arbeitskreises

Im Arbeitskreis wollten wir über die grundlegenden strukturellen Fragen sprechen – insbesondere über den von uns vorgelegten .

Diese Grundsatzfragen waren jedoch nicht Gegenstand der weiteren Gespräche.
Stattdessen wurden operative Detailthemen behandelt.

Kurz darauf wurde öffentlich kommuniziert, dass man die ein weiteres Jahr evaluieren wolle und an der Struktur zunächst nichts geändert werde.

Für uns war damit klar:
Eine inhaltliche Bewegung ist auf absehbare Zeit nicht vorgesehen.

Die Klage wurde am 11. Januar fristwahrend eingereicht – am vorletzten möglichen Tag.
Nicht aus .
Sondern weil wir unsere Rechte sichern mussten.

⚖️ Zum Thema „gescheiterter Eilantrag“

Im Artikel entsteht der Eindruck, wir hätten inhaltlich verloren.

Richtig ist:
Der Eilantrag wurde im Rahmen einer summarischen Interessenabwägung entschieden.
Eine vollständige materielle Prüfung der Satzung hat nicht stattgefunden.
Die inhaltliche Klärung bleibt dem Hauptverfahren vorbehalten.

🏛️ Wir wollen nicht abschaffen – wir wollen verbessern

Es wird formuliert, wir wollten die Gästekarte „abschaffen“.

Das ist falsch.

Wir sind nicht grundsätzlich gegen eine Gästetaxe.
Aber wir sind gegen die derzeitige Ausgestaltung.

Gestern haben wir den anwesenden Stadträten praxisnah von den Hürden der praktischen Durchführung berichtet – vom personellen Aufwand, von Haftungsfragen, von organisatorischen Belastungen und von den wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Betriebe.

Anschließend haben wir den bereits im November ausformulierten – und aus unserer Sicht rechtssicheren – vorgestellt.

Dieser Entwurf liegt seit November auf dem Tisch von Oberbürgermeister Thomas Zenker.
Und seit gestern liegt er auch auf dem Tisch des Stadtrates.

Ein Lösungsweg liegt also nicht erst seit gestern vor –
sondern seit Monaten.

🗣️ Zur Veranstaltung mit den Stadträten

Alle Fraktionen waren vertreten.
Auch der Oberbürgermeister war selbstverständlich eingeladen.

Dass er nicht erschienen ist, kommentieren wir nicht weiter.

Die Klägerin hat in ihrer Eröffnung deutlich gesagt:

> „Durch diese juristische Auseinandersetzung wird es am Ende nur Verlierer geben.“

Wir haben ausdrücklich an die Stadträte appelliert, vor einem Urteil zu handeln.
Der Weg zu einer politischen Lösung ist noch offen.
Aber die Tür schließt sich.

🔍 Zur Reaktion des Oberbürgermeisters

Auf Anfrage erklärte der Oberbürgermeister:
„Wir sind gut vorbereitet.“

Diese Aussage enttäuscht uns.

Ist Vorbereitung allein ausreichend?

Ist es nicht gerade Aufgabe der Stadtspitze, zu prüfen, was in den Betrieben tatsächlich geschieht, Vertrauen wiederherzustellen und gemeinsam mit den betroffenen Unternehmen eine rechtssichere, praktikable und von allen Seiten getragene Neuausarbeitung zu ermöglichen – statt eine gerichtliche Klärung zum zentralen Instrument der Konfliktlösung werden zu lassen?

Wir hätten uns gewünscht, dass Vorbereitung vor allem einer Lösung dient – nicht ausschließlich einem Verfahren.

💬 Unsere Haltung

Wir sind Unternehmer.
Mittelstand.
Arbeitgeber.

Wir sind keine Bittsteller.

Wir sind gut vorbereitet.
Und wir sind weiterhin gesprächsbereit.

Ob am Ende das Gericht entscheidet oder eine politische Lösung gefunden wird, liegt nicht allein bei uns.

Aber eines ist klar:
Wir haben alles versucht, bevor wir diesen Schritt gegangen sind.

🕊️ Die Friedenspfeife steht weiterhin auf dem Tisch.






Traveller Review Award 2026Auch 2026 wurden wir mit dem Traveller Review Award ausgezeichnet –basierend auf echten Gäste...
04/02/2026

Traveller Review Award 2026

Auch 2026 wurden wir mit dem Traveller Review Award ausgezeichnet –
basierend auf echten Gästebewertungen.
Bewertung: 8,2

Danke an alle Gäste für ihr Vertrauen.


01/02/2026

🕰️ Wort zum Sonntag

🤝 Beteiligung ist keine Einbahnstraße

In den vergangenen Monaten haben wir viel Zeit investiert.
In Gespräche.
In runde Tische.
In Hinweise, Erläuterungen und konkrete Vorschläge.

Es gab Momente, in denen es so aussah, als würde es vorangehen.
Als würde man zuhören.
Als wäre echtes Interesse an einer Lösung da.

Umso genauer liest man dann, was öffentlich folgt.

📢 In dieser Woche wurde nicht zu einer Veranstaltung eingeladen,
sondern im Nachhinein darüber berichtet,
dass es eine Online-Veranstaltung zur Auswertung der gegeben hat.

📊 Parallel läuft eine Umfrage zu den „ersten acht Monaten“,
mit dem Ziel, das Angebot weiterzuentwickeln.

Das ist zunächst völlig legitim.
Und ja: Es ist auch nachvollziehbar,
dass bei einer solchen Veranstaltung Kommunen eingebunden werden.

Schaut man jedoch genauer hin, stellt sich trotzdem eine einfache Frage:
❓ Wer wird hier eigentlich systematisch einbezogen – und wer nicht?

Befragt werden .
Also Einrichtungen, die Leistungen aus Mitteln der Gästetaxe erhalten.

Nicht befragt werden .
Obwohl sie:

die Gästetaxe erheben 💶

abrechnen 📑

erklären 🗣️

haften ⚠️

und den täglichen Betrieb organisieren 🏨

Kurz gesagt:
Diejenigen, die das System im Alltag tragen, kommen nicht vor.

Während also ausgewertet wird, wie gut etwas funktioniert,
fehlt ausgerechnet die Perspektive derer,
die jeden Tag erklären müssen, warum es funktioniert – oder eben nicht.

Das ist kein Vorwurf.
Aber es ist eine relevante Leerstelle.

Denn jede Auswertung steht und fällt mit der Frage,
wen man einbezieht – und wen nicht.

Hinzu kommt:
Schon bei der Einführung wurde viel von „digital“ gesprochen.
Von der digitalen –
die bekanntlich nur mit Drucker funktionierte 🖨️.

Nun wird über einen digitalen Online-Termin zur Auswertung berichtet.
Ob dieser ebenso nah an der praktischen Umsetzung war,
bleibt offen.

Was bleibt, ist ein Eindruck:
Es wird ausgewertet.
Es wird evaluiert.
Es wird weitergedacht.

Still und leise.
Und nicht mit allen.

Auch das darf man einmal festhalten.

21/10/2025
19/10/2025
19/10/2025

🚂🍂 Herbst, Dampf & Nostalgie

Am Samstag, 11. Oktober 2025 geht’s mit Volldampf von Löbau → Zittau → Varnsdorf → Doksy (CZ) – direkt an den malerischen Macha-See. 🇨🇿✨

🔥 Ein Tag voller Geschichte & Herbstromantik:

• Fahrt im historischen Dampfzug durch das Lausitzer Gebirge
• Ankunft am „Ibiza des Ostens“ – dem legendären Macha-See 🌊
• Zeit für Spaziergänge, Picknick & Schlossbesuch 🏰
• Onboard-Service + kleines Geschenk vom ZVON 🎁

🕗 Fahrzeiten
➡️ Hin: Löbau 8:20 | Zittau 9:52 | Ankunft Doksy 11:38
⬅️ Zurück: Doksy 16:00 | Zittau 18:32 | Löbau 20:05

🎟️ Tickets
👤 Erwachsener: 1. Kl. 95 € | 2. Kl. 80 €
👧 Kind (4–16): 1. Kl. 80 € | 2. Kl. 65 €
👶

Adresse

Neustadt 24
Zittau
02763

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